Private Krankenversicherung für Beamte
Welche Vorteile die PKV für Beamte hat, was sie kostet und wie die Beihilfe funktioniert – damit Sie die richtige Entscheidung treffen. Auf Festgehalt-Basis beraten, nicht auf Provision.
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Beamte und Anwärter/Referendare können durch PKV und Beihilfe im Zusammenspiel einen umfangreichen Versicherungsschutz genießen, der in der Regel sogar deutlich günstiger ist als die gesetzliche Krankenversicherung, weil in der PKV nur die Restkosten versichert werden müssen. Und zwar Einkommensunabhängig.
Vielleicht haben Sie das auch schon gehört: „Als Beamter sind Sie doch automatisch gut versichert." Doch die Realität sieht oft anders aus.
Die Wahl der richtigen Krankenversicherung gehört zu den wichtigsten Entscheidungen, die Sie als Beamter treffen – und sie beeinflusst Ihre Gesundheit, Ihre Finanzen und Ihre Zukunft.
Doch welche PKV ist wirklich die beste für Beamte? Welche Fallstricke lauern? Und wie sichern Sie sich langfristig günstige Beiträge?
Hier erfahren Sie, wie Sie als Beamter die optimale private Krankenversicherung finden – mit Top-Leistungen und ohne Kostenfalle.
Inhaltsverzeichnis
- Warum Beamte fast immer mit der PKV besser fahren
- Dienstanfänger Starter-Plan (Rechner)
- Privat oder gesetzlich – was ist sinnvoller?
- Wie funktioniert die Beihilfe?
- Diese Fehler kosten Beamte Tausende Euro
- Tarife, Leistungen, Kosten im Vergleich
- Worauf Sie bei der Wahl achten müssen
- Welche PKV-Gesellschaften gute Konditionen bieten
- Was kostet die PKV für Beamte?
- Testsieger PKV für Beamte
- Beitragsstabilität im Alter
- Wechsel & Anwartschaft
- Beihilfe nach Bundesländern
- Häufige Fragen
Warum Beamte (fast immer) mit der PKV besser fahren als mit der GKV
Als Beamter stehen Sie vor einer wichtigen Entscheidung: Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) oder Private Krankenversicherung (PKV)? Diese Wahl hat langfristige Auswirkungen auf Ihre Gesundheitsversorgung und Ihre Finanzen.
🔍 Die große Frage: GKV oder PKV?
Während Angestellte in der Regel automatisch in der GKV versichert sind, haben Beamte die Wahl. Doch warum entscheiden sich die meisten Beamten für die Private Krankenversicherung? Der Hauptgrund liegt in der Beihilfe, die der Staat Ihnen als Beamter gewährt.
📌 Was bedeutet Beihilfe?
Beamte erhalten von ihrem Dienstherrn eine Beihilfe, die einen großen Teil ihrer Krankheitskosten abdeckt. Diese liegt je nach Bundesland und Familiensituation bei 50 % bis 80 %. Das bedeutet: Sie müssen nur den restlichen Anteil absichern – und genau hier kommt die PKV ins Spiel.
Im Gegensatz zur GKV, die sich an Ihrem Einkommen orientiert, zahlt ein Beamter in der PKV nur für seinen individuellen Versicherungsanteil. Dadurch profitieren Sie von deutlich niedrigeren Beiträgen als in der GKV, selbst bei sehr guten Leistungen.
💡 Vergleich: PKV vs. GKV für Beamte
| Kriterium | Private Krankenversicherung (PKV) | Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) |
|---|---|---|
| Beiträge | Abhängig von Gesundheitszustand & Tarif, oft günstiger als GKV | Abhängig vom Einkommen, keine Beihilfe, oft teurer. Pauschale Beihilfe enthebt nicht der Beitragssteigerungen und der hohen Beiträge im Alter! |
| Leistungen | Individuell wählbar, oft bessere Versorgung | Einheitliche Kassenleistungen, eingeschränkte Wahlmöglichkeiten |
| Familienmitversicherung | Familienmitglieder müssen separat versichert werden | Kostenlose Familienversicherung für nicht-berufstätige Angehörige |
| Beihilfe-Unterstützung | Ja, übernimmt meist 50–80 % der Kosten | Nein, GKV deckt nur einen Teil der Kosten |
| Leistung im Alter | Beitragsstabil bei guter Tarifwahl | Steigende Beiträge im Alter |
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Im direkten Vergleich lohnt sich in der Regel die private Krankenversicherung für Beamte am Meisten, denn dadurch, dass lediglich der Teil abgedeckt werden muss, den die Beihilfe nicht bezahlt, sind die Prämien sehr günstig.
Außerdem bekommen bis auf (derzeit) Baden-Württemberg, Bremen und Hamburg Beamte keinen Zuschuss zu PKV (pauschale Beihilfe, viele weitere Nachteile!) durch den Dienstherren, und müssten daher einkommensabhängig den vollen gesetzlichen Krankenversicherungsbeitrag ohne Arbeitgeberzuschuss bezahlen. Gerade Lehrer, Ministerialbeamte, Staatsanwälte und Richter liegen damit in der Regel beim Höchstsatz der gesetzlichen Krankenversicherung. Die private Krankenversicherung kostet dagegen nur einen Bruchteil.
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Fazit: Warum sich die PKV für Beamte lohnt
- Dank Beihilfe müssen Sie nur einen Teil Ihrer Gesundheitskosten absichern.
- PKV-Tarife bieten meist bessere Leistungen als die GKV.
- Die Beiträge sind oft niedriger als in der gesetzlichen Krankenversicherung, vor allem in der Pension.
- Sie haben mehr Wahlfreiheit bei Ärzten und Behandlungen.
Wie funktioniert die Beihilfe – und warum Sie nur die halbe PKV benötigen?
Ein entscheidender Vorteil für Beamte bei der Wahl der privaten Krankenversicherung (PKV) ist die sogenannte Beihilfe. Doch was bedeutet das genau?
🔎 Was ist die Beihilfe?
Als Beamter erhalten Sie von Ihrem Dienstherrn eine finanzielle Unterstützung für Ihre Krankheitskosten – die sogenannte Beihilfe. Diese deckt in der Regel 50 bis 80 % Ihrer medizinischen Kosten ab, sodass Sie selbst nur für den restlichen Anteil aufkommen müssen.
Statt eine Vollversicherung wie in der gesetzlichen Krankenkasse (GKV) abzuschließen, benötigen Beamte nur eine Restkostenversicherung in der PKV. Diese sichert den Teil der Kosten ab, den die Beihilfe nicht übernimmt.
Wer es ganz ausführlich mag, findet hier noch weitere Erläuterungen rund um die private Krankenversicherung für Beamte und die Beihilfe (Zusatzinfo, klick!).
Was ist die Beihilfe im Detail?
Grundsätzlich übernimmt die Beihilfe einen Teil der anfallenden Kosten, wenn ein Beamter krank wird und behandelt werden muss. Oder medizinische Geräte oder Gegenstände benötigt (Hilfsmittel). Mehr zur Beihilfe hier im Blogbeitrag mit Video. Die PKV-Leistung kommt dann dazu und stockt (optimalerweise) auf 100% auf, man spricht jedoch von einer Restkostenversicherung. Der wichtigste Punkt sind an der Stelle jedoch nicht nur die Grundleistungen der PKV als Restkostenersatz, sondern auch die sogenannten Beihilfeergänzungstarife, die noch Lücken bei der Beihilfe zusätzlich schließen oder Aufstocken. Welcher Testsieger in Frage kommt, ist damit eher eine Frage der jeweiligen Landesbeihilfeordnung, weil nicht jede Versicherung zu jedem Land gleich gut passt!
Für die Beihilfe muss man nichts zahlen. Manche Bundesländer und auch der Bund selbst erheben jedoch einen Zusatzbeitrag wie für eine private Zusatzversicherung für die sogenannten Wahlleistungen. Manche Länder überlassen dem Beamten auch Selbstbeteiligungen, daher ist die richtige PKV auch eine Frage des jeweiligen Landes, in dem man beamtet wird.
Die Beihilfesätze sind überwiegend wie hier beschrieben. Mehr dazu auf unserer Seite zu den Beihilfesätzen von Bund und Ländern.
Beihilfeberechtigt sind Beamte, Beamtenanwärter, Referendare, Beamte auf Widerruf/Probe, Richter und Staatsanwälte sowie Ehepartner mit niedrigen Einkommen (Länderabhängige Grenze) und Kinder.
Besondere Berufsgruppen: Professoren, akademische Räte, Lehrer, Ministerialbeamte, Auswärtiges Amt und Diplomaten, uvm.
Beihilfefähig sind nach §6 BBhV ausschließlich notwendige und wirtschaftlich angemessene Aufwendungen. Erst durch die Ergänzungsleistung der Krankenversicherung und den Beihilfeergänzungstarif erfolgt die Besserstellung. Zum Glück für nur wenige Euro.
Beispiel für Beihilfeeinschränkungen bei Bundesbeamten und warum der richtige Versicherer mit dem passenden Beihilfeergänzungstarif individuell wichtig ist:
| Bund: Einschränkungen der Beihilfe |
|---|
| · Kürzung bei Zahnersatz (Material- und Laborkosten): nur 40% beihilfefähig · Brillenfassungen nicht beihilfefähig · Brillengläser nur für unter 18-jährige beihilfefähig · Auslandsrücktransporte nicht beihilfefähig · Schutzimpfungen bei privaten Auslandsreisen nur bei amtlicher Empfehlung · 10% Selbstbehalt bei Arzneimitteln (mind. 5,00 €; max. 10,00 €) · Geschlossener Hilfsmittelkatalog · Maximal 2 Zahnimplantate pro Kiefer · 10,00 €/Tag Selbstbehalt für die ersten 28 Tage im Krankenhaus · 14,50 €/Tag Selbstbehalt für Aufenthalt im Zweibettzimmer |
📌 Höhe der Beihilfe: Wer bekommt wie viel?
| Beamtenstatus | Beihilfeanteil | Selbst zu versichernder Anteil |
|---|---|---|
| Beamte (ledig, kinderlos) | 50 % | 50 % |
| Beamte mit zwei oder mehr Kindern | 70 % | 30 % |
| Pensionäre | 70 % | 30 % |
| Beamtenkinder | 80 % | 20 % |
Warum reicht die GKV für Beamte nicht?
Viele Beamte fragen sich, ob sie sich nicht einfach freiwillig gesetzlich versichern können. Doch hier gibt es einen entscheidenden Haken: In der GKV gibt es keine Beihilfe. Das bedeutet:
🔴 Sie zahlen den vollen Beitrag zur GKV – ohne finanzielle Unterstützung durch den Dienstherrn.
🔴 Die Beiträge richten sich nach Ihrem Einkommen und können im Laufe der Jahre stark steigen.
🔴 Sie erhalten nur die standardisierten Leistungen der gesetzlichen Krankenkasse, während die PKV oft mehr bietet.
Da die Beihilfe speziell für die Kombination mit der PKV konzipiert ist, fahren Beamte in den meisten Fällen mit einer privaten Restkostenversicherung deutlich besser.
💡 Beispielrechnung: GKV vs. PKV mit Beihilfe
Angenommen, ein 30-jähriger Beamter verdient 4.500 € brutto. In der GKV müsste er ca. 400–450 € monatlich zahlen. In der PKV mit Beihilfe liegt sein Beitrag je nach Tarif meist nur bei 150–250 € – mit besseren Leistungen.
Fazit: Beihilfe + PKV = die optimale Kombination
- Die Beihilfe übernimmt einen Großteil Ihrer Krankheitskosten.
- Sie benötigen nur eine Restkostenversicherung in der PKV – oft günstiger als die GKV.
- Sie profitieren von individuell wählbaren Tarifen und besseren Leistungen.
- Ihre Beiträge sind unabhängig vom Einkommen.
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Diese Fehler kosten Beamte Tausende Euro – und wie Sie sie vermeiden
Die Wahl der richtigen Krankenversicherung ist für Beamte eine der wichtigsten Entscheidungen – und doch tappen viele in kostspielige Fallen. Ein falscher Tarif oder eine unüberlegte Entscheidung kann schnell mehrere Tausend Euro kosten. Damit Ihnen das nicht passiert, zeigen wir Ihnen die häufigsten Fehler und wie Sie sie vermeiden.
❌ Fehler 1: In der GKV bleiben und auf die Beihilfe verzichten
Ein häufiger Irrtum ist, dass Beamte sich freiwillig gesetzlich versichern und damit sicher fahren. Doch wer sich für die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) entscheidet, verzichtet auf die Beihilfe – und trägt die kompletten Kosten selbst. Das kann im Laufe eines Beamtenlebens zehntausende Euro mehr an Beiträgen bedeuten.
❌ Fehler 2: Den erstbesten PKV-Tarif wählen
Viele Beamte entscheiden sich für die erste PKV, die ihnen empfohlen wird – ohne genau auf die Leistungen, Beitragsentwicklung und Tarifdetails zu achten. Einige Tarife wirken auf den ersten Blick günstig, steigen jedoch über die Jahre stark im Preis oder bieten nicht die notwendige Absicherung.
❌ Fehler 3: Auf Billigtarife setzen
Einige Beamte entscheiden sich bewusst für besonders günstige Tarife – ohne zu beachten, dass diese oft Leistungen einschränken oder langfristig hohe Beitragserhöhungen aufweisen. Auch eine schlechte Regelung zur Altersrückstellung kann später teuer werden.
❌ Fehler 4: Auf eine Anwartschaft verzichten
Gerade für junge Beamte oder Beamte auf Widerruf kann eine kleine oder große Anwartschaft sinnvoll sein. Wer sie nicht nutzt, riskiert später eine schlechtere Einstufung oder Probleme beim Wechsel.
❌ Fehler 5: Sich nicht um die Beitragsentwicklung im Alter kümmern
Ein weit verbreiteter Irrglaube ist, dass die PKV im Alter unbezahlbar wird. Das trifft allerdings nur zu, wenn man sich für einen Tarif entscheidet, der keine guten Mechanismen zur Beitragsstabilität bietet.
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PKV-Beratung anfragen →Tarife, Leistungen, Kosten: Die wichtigsten Unterschiede auf einen Blick
Die Wahl des richtigen Tarifs in der privaten Krankenversicherung (PKV) für Beamte ist entscheidend. Denn nicht jeder Tarif bietet dieselben Leistungen – und die Kosten können sich je nach Anbieter und Leistung erheblich unterscheiden. Doch worauf sollten Sie achten?
🔍 Was macht einen guten PKV-Tarif für Beamte aus?
Ein hochwertiger PKV-Tarif sollte nicht nur günstige Beiträge bieten, sondern auch langfristig stabile Konditionen und eine umfassende medizinische Versorgung garantieren. Wichtige Faktoren sind:
- Beihilfeergänzungstarife: Decken auch Kosten ab, die nicht von der Beihilfe übernommen werden (z. B. Zahnersatz, Heilpraktiker, Sehhilfen).
- Freie Arzt- und Klinikwahl: Keine Einschränkungen auf bestimmte Ärzte oder Krankenhäuser.
- Gute Beitragsentwicklung: Vermeidung von stark steigenden Kosten im Alter.
- Umfangreiche Leistungen: Hochwertige Zahnleistungen, Heilpraktiker und Rooming-in für Kinder im Krankenhaus.
- Hohe Erstattungsquoten: Gerade für Zahnersatz oder alternative Heilmethoden.
📊 PKV-Tarife im Vergleich: Worauf Sie achten sollten
| Tarifmerkmal | Standardtarife | Hochwertige Tarife |
|---|---|---|
| Stationäre Behandlung | Unterbringung im Mehrbettzimmer | Ein- oder Zweibettzimmer, Chefarztbehandlung |
| Zahnbehandlungen | 50–70 % Erstattung | 80–100 % Erstattung |
| Sehhilfen | Keine oder geringe Kostenübernahme | Regelmäßige Zuschüsse |
| Alternative Heilmethoden | Oft ausgeschlossen | Inklusive (z. B. Heilpraktiker, Osteopathie) |
| Beitragsstabilität | Höheres Risiko für Beitragserhöhungen | Langfristig stabile Tarife mit Altersrückstellungen |
💡 Was kostet eine gute PKV für Beamte?
Die Kosten für eine private Krankenversicherung hängen von verschiedenen Faktoren ab: Alter bei Eintritt, Gesundheitszustand (Vorerkrankungen beeinflussen den Beitrag) und gewählte Tarifoptionen (z. B. Zahnleistungen, Beihilfeergänzung).
Ein Tarifvergleich ist das wichtigste
Die Tarife für Beamte unterscheiden sich in Kosten und auch Leistungen. Je nach Beihilfesatz oder auch Einschränkungen in den Leistungen der Beihilfe macht ein persönlicher Vergleich der Krankenversicherungen absolut Sinn. Testsieger und Pauschalmeinungen helfen genau so wenig wie halbseidene Onlinevergleiche. Zum Einen entwickeln sich auch Angebote und Versicherer ständig weiter, was den Markt durcheinanderwürfelt (Vergleiche einfach mal verschiede Teste von Stiftung Warentest Finanzen zum Thema PKV; oh Wunder, ständig andere Ergebnisse) und unsere Vergleichsrechner, für die wir jeden Monat hunderte Euro zahlen und die Nicht-Beratern nicht zur Verfügung stehen, können viel mehr Tarifbausteine und Inhalte vergleichen. Sonst bräuchte man schließlich keine Berater.
Da die Beihilfeordnung enorm wichtig ist als Grundlage für den Vergleich und die dann notwendigen Krankenversicherungsbausteine, ist eine spezialisierte Beratung empfehlenswert. Auch hinsichtlich der Laufbahnen unterscheiden sich die Länder bei Polizei, Lehramt, Ministerien, Professoren, Richtern u.v.m.
Worauf Sie bei der Wahl Ihrer PKV als Beamter unbedingt achten müssen
Die Wahl der richtigen privaten Krankenversicherung (PKV) als Beamter ist eine langfristige Entscheidung, die sich auf Ihre Gesundheitsversorgung und Ihre finanzielle Zukunft auswirkt. Doch worauf sollten Sie bei der Auswahl achten, um die besten Konditionen zu sichern?
📌 1. Beihilfekonforme Tarife wählen
Nicht jeder PKV-Tarif ist automatisch für Beamte geeignet. Wichtig ist, dass der Tarif mit der Beihilfe Ihres Bundeslandes kompatibel ist. Einige Versicherer bieten spezielle Beihilfeergänzungstarife, die auch Kosten abdecken, die von der Beihilfe nicht übernommen werden.
📌 2. Langfristige Beitragsstabilität sicherstellen
Ein häufiger Fehler ist es, sich nur auf den aktuellen Beitrag zu konzentrieren. Doch was zählt, ist die langfristige Beitragsentwicklung. Einige Tarife erscheinen anfangs günstig, steigen aber im Laufe der Jahre drastisch an.
- Wählen Sie Tarife mit stabilen Beiträgen und soliden Altersrückstellungen.
- Prüfen Sie die Beitragshistorie des Versicherers – gab es in der Vergangenheit starke Erhöhungen?
- Achten Sie auf Tarife mit Beitragsentlastung im Alter, um später keine hohen Kosten zu haben.
📌 3. Wichtige Tarifleistungen genau prüfen
Ein guter PKV-Tarif für Beamte sollte folgende Leistungen unbedingt enthalten:
- 100 % Erstattung für ambulante und stationäre Behandlungen
- Freie Arztwahl & Chefarztbehandlung im Krankenhaus
- Hohe Erstattung für Zahnersatz (mind. 80–100 %)
- Leistungen für Heilpraktiker und alternative Medizin
- Keine Begrenzung auf Regelhöchstsätze der GOÄ (Gebührenordnung für Ärzte, damit man sich seinen Arzt aussuchen kann)
📌 4. Optionstarife und Wechselmöglichkeiten
Ein guter PKV-Tarif sollte Ihnen auch Flexibilität für die Zukunft bieten. Falls sich Ihre Situation ändert – zum Beispiel durch eine Verbeamtung auf Lebenszeit oder eine spätere Familienplanung – sollten Sie die Möglichkeit haben, Ihren Tarif anzupassen.
🔹 Optionstarife: Diese ermöglichen einen späteren Wechsel in bessere Tarife ohne erneute Gesundheitsprüfung. Der richtige Optionstarif ist besonders wichtig, wenn Sie als Angestellter später eine Beamtung erwarten oder im Studium sind, um danach in die Beamtenlaufbahn einzutreten.
Welche PKV-Gesellschaften besonders gute Konditionen für Beamte bieten
Nicht jede private Krankenversicherung (PKV) ist gleichermaßen für Beamte geeignet. Während einige Versicherer spezielle Beamtentarife mit attraktiven Konditionen anbieten, sind andere eher auf Selbstständige oder Angestellte ausgerichtet.
📌 Wichtige Kriterien bei der Auswahl des Versicherers
- Beihilfekonforme Tarife, die zu den Regelungen Ihres Bundeslandes passen.
- Langfristig stabile Beiträge mit guten Altersrückstellungen.
- Umfassende Leistungen für ambulante, stationäre und zahnärztliche Versorgung.
- Option auf Tarifwechsel, falls sich Ihre Bedürfnisse im Laufe der Jahre ändern.
- Faire Annahmebedingungen, insbesondere für Beamte auf Widerruf und Referendare.
🏆 Die besten PKV-Anbieter für Beamte im Überblick
| Versicherung | Besondere Vorteile für Beamte |
|---|---|
| Barmenia | Hohe Beitragsstabilität, sehr gute Beihilfeergänzungstarife, flexible Optionstarife. |
| AXA-DBV | Bis zu 20 % Ärzterabatt, beitragsstabile Tarife, leistungsstarke Zahn- und Krankenhausoptionen. |
| BBKK | Hohe Akzeptanzquote, langfristig stabile Beiträge, sehr gute Beihilfetarife. |
| Signal Iduna | Flexibel anpassbare Tarife, günstige Einsteigertarife für Referendare. |
| HanseMerkur | Sehr gute Leistung für Heilpraktiker & alternative Medizin, starke Zusatzversicherungen. |
| R+V | Sehr gute Leistung insgesamt, guter Ergänzungstarif und ausgewogenes Preis-/Leistungsverhältnis. |
| Alte Oldenburger | Sehr gute Leistung insgesamt, fast die höchste Beitragsstabilität. |
Wir vergleichen für Sie – anbieterübergreifend
Aus über 100 Versicherungsgesellschaften, darunter:
Aufgrund Alter oder gesundheitlicher Gegebenheiten, die mit einer anonymen Voranfrage abgeklärt oder oftmals schon von uns im Gespräch eingeordnet werden können, kann es natürlich zu Abweichungen des Beitrags von den Modellkunden der Tests kommen. Die pauschal beste Krankenversicherung kann es daher nicht geben sondern ist eine Frage der persönlichen Gegebenheiten und Wünsche. Die Testsieger bieten eine gute Orientierung.
Hier erfahren Sie mehr zur unabhängigen PKV-Beratung für Beamte (klick).
Was kostet die private Krankenversicherung für Beamte?
Im Gegensatz zu vielen Tests oder wenn man sich bei Freunden und Bekannten so umhört, sind die Kosten sehr unterschiedlich. Diese richten sich nach dem Alter, dem Status (Beamter auf Widerruf/Probe/Lebenszeit) sowie dem Leistungsspektrum das man haben möchte und dem persönlichen Gesundheitszustand mit Beantwortung der Gesundheitsfragen (Zuschläge/Ausschlüsse). Testsieger PKV für Beamte beziehen sich immer auf einen kerngesunden Musterkunden mit dessen Alter, Bundesland und bei dem jeweiligen Versicherer getesteten Tarifen. Und natürlich dem Beihilfesatz. Was eine private Krankenversicherung für Beamte kostet, kann also bei Ihnen individuell völlig anders aussehen.
Aber nun zu den Kosten der PKV für Beamte und Anwärter als Eindruck:
Anwärter und Referendare erhalten einen guten Versicherungsschutz bereits ab ca. 50 Euro bei einem Alter von 23 Jahren.
Beamte auf Probe oder Beamte auf Lebenszeit mit 34 Jahren können sich bereits ab ca. 190 Euro im Monat versichern, realistisch sind ca. 250 Euro.
Warum niedrige Angebot genau so wenig Sinn machen wie teure Angebote, erklären wir in diesem Video zu PKV und Altersrückstellungen.
Noch günstigere Tarife für Beamtenanwärter und Referendare
Während der Zeit als Beamtenanwärter oder Referendar bieten die Versicherer ein hochwertiges Leistungsspektrum zu Ausbildungskonditionen an. Sprich vergünstigten Kosten und sehr geringem monatlichen Beitrag. Die Kosten der PKV für Anwärter monatlich liegen ab ca. 50 Euro, gute Tarife um die 89. Im Vergleich zur gesetzlichen Krankenversicherung teils bis zur Hälfte niedriger. Anwärtertarife enden spätestens mit dem 39. Lebensjahr.
Die richtige Krankenversicherung für Beamte finden und Testsieger PKV für Beamte
Die Testsieger Krankenversicherung für Beamte wurden in 2019 von Stiftung Warentest / Finanztest ermittelt und sind etwas valider als bspw. die Tests von Handelsblatt oder Ökotest. Trotzdem gilt es, die Bewertungskriterien, deren Gewichtung und den Musterkunden genau zu berücksichtigen. Natürlich ist es ganz verständlich dass man damit versucht, die beste Krankenversicherung für Beamte für sich zu finden oder zumindest einzugrenzen. Daher haben wir auch alle benannten im Vergleich.
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More InformationDie Testsieger in Stiftung Warentest Finanzen waren:
Da in dem Test teils Tarifbausteine anderer Gesellschaften aber nicht mit berücksichtigt wurden und auch die Beihilfeergänzungstarife (oben bereits erwähnt) nicht zu jedem Bundesland passen, sollten auch folgende Versicherer berücksichtigt werden:
- Signal Iduna
- R+V
- Allianz
- ARAG
- Bayerische Beamten / Versicherungskammer Bayern / UKV
Beitragsstabilität: Wie Sie jetzt die Weichen für günstige Beiträge im Alter stellen
Viele Beamte fragen sich: Steigen die Beiträge in der privaten Krankenversicherung (PKV) im Alter ins Unermessliche? Diese Sorge ist verständlich, aber oft unbegründet – wenn man die richtigen Maßnahmen trifft. Tatsächlich gibt es mehrere Wege, um Ihre Beiträge auch im Ruhestand bezahlbar zu halten.
📌 Warum steigen PKV-Beiträge überhaupt?
Die Beiträge in der PKV basieren nicht auf dem Einkommen, sondern auf den Gesundheitskosten der Versichertengemeinschaft. Folgende Faktoren können Beitragserhöhungen verursachen: Medizinische Inflation (neue Behandlungsmethoden und steigende Kosten im Gesundheitswesen), höhere Lebenserwartung (längere Versicherungsdauer bedeutet höhere Ausgaben für Versicherer) und weniger junge Versicherte (wenn weniger junge Beamte neu in einen Tarif eintreten, steigen die Durchschnittskosten).
Doch es gibt gute Strategien, um Ihre PKV-Beiträge auch im Alter stabil und bezahlbar zu halten.
💡 1. Tarife mit starken Altersrückstellungen wählen
Altersrückstellungen sind ein entscheidender Faktor für langfristig stabile Beiträge. Versicherer legen einen Teil Ihrer Beiträge zurück, um spätere Kosten zu dämpfen. Manche Anbieter kalkulieren jedoch knapp, sodass es im Alter zu stärkeren Anpassungen kommt.
💡 2. Beitragssenkung im Alter durch spezielle Tarife
Viele Versicherer bieten spezielle Beitragsentlastungstarife an. Das bedeutet: Sie zahlen während Ihrer aktiven Dienstzeit etwas mehr, profitieren aber später von reduzierten Beiträgen.
💡 3. Rechtzeitig in günstigere Tarife wechseln
Innerhalb Ihrer PKV gibt es die Möglichkeit, in einen günstigeren Tarif mit ähnlichen Leistungen zu wechseln. Dieses sogenannte interne Tarifwechselrecht kann eine gute Strategie sein, um Kosten zu senken.
💡 4. Zuschüsse im Ruhestand nutzen
Als Pensionär haben Sie Anspruch auf eine höhere Beihilfe – meist 70 statt 50 %. Das bedeutet, dass Sie nur noch einen geringeren Anteil über die PKV absichern müssen.
📊 Beispielrechnung: PKV-Kosten heute vs. im Ruhestand
| Alter | Beihilfe | PKV-Monatsbeitrag |
|---|---|---|
| 30 Jahre | 50 % | 200 – 280 € |
| 65 Jahre (ohne Maßnahmen) | 70 % | 250 – 350 € |
| 65 Jahre (mit Altersentlastungstarif) | 70 % | 180 – 250 € |
Wechsel & Anwartschaft: Was Sie tun können, wenn Sie noch unsicher sind
Sie sind sich noch unsicher, ob die private Krankenversicherung (PKV) für Sie als Beamter die richtige Wahl ist? Oder planen Sie erst in Zukunft in die PKV zu wechseln? Dann gibt es zwei wichtige Optionen für Sie: den Wechsel in die PKV oder eine Anwartschaft, um sich später die besten Konditionen zu sichern.
📌 Wann lohnt sich ein Wechsel von der GKV in die PKV?
Beamte, die sich freiwillig gesetzlich versichern, zahlen den vollen Beitrag in der GKV – und verzichten auf ihre Beihilfe. Ein Wechsel in die PKV kann sich also besonders lohnen, wenn Sie noch jung und gesund sind. Je früher der Einstieg, desto günstiger die Beiträge – und desto besser die Altersrückstellungen.
Beihilfe nach Bundesländern – Ihr Land, Ihre Regelung
Die Beihilfeordnung unterscheidet sich je nach Bundesland erheblich. Wählen Sie Ihr Bundesland für die spezifischen Regelungen:
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Häufige Fragen zur PKV für Beamte
In den allermeisten Fällen ja. Durch die Beihilfe müssen Beamte nur einen Restanteil privat versichern, was die PKV in der Regel deutlich günstiger macht als die GKV. Ausnahmen können bestehen, wenn viele Familienmitglieder ohne eigenes Einkommen mitversichert werden müssten oder bestimmte Vorerkrankungen vorliegen. In einem persönlichen Gespräch klären wir das individuell.
Das hängt von Alter, Gesundheitszustand und gewähltem Tarif ab. Anwärter und Referendare zahlen ab ca. 50–89 € monatlich, Beamte auf Probe oder Lebenszeit typisch 150–280 €. Im Vergleich: Die freiwillige GKV kostet bei mittlerem Einkommen schnell 400 € oder mehr – ohne Beihilfe.
Nein – vorausgesetzt, man wählt den richtigen Tarif. Pensionäre erhalten in der Regel 70 % Beihilfe (statt 50 %). Zusammen mit soliden Altersrückstellungen und einem Beitragsentlastungstarif bleiben die Beiträge oft unter dem GKV-Niveau. Die Tarifwahl am Anfang ist entscheidend.
Die Beihilfe ist ein Zuschuss Ihres Dienstherrn, der 50–80 % Ihrer Krankheitskosten übernimmt. Die PKV deckt den Rest als Restkostenversicherung ab. Zusammen ergeben Beihilfe + PKV Ihren vollständigen Krankenversicherungsschutz.
Ja, als Beamter können Sie jederzeit in die PKV wechseln. Je früher, desto günstiger der Einstieg. Falls Sie sich noch unsicher sind, sichert eine Anwartschaftsversicherung Ihren aktuellen Gesundheitszustand für einen späteren Wechsel ab.
Die Beihilfeordnung unterscheidet sich je nach Dienstherr erheblich – bei Selbstbehalten, Wahlleistungen und erstattungsfähigen Leistungen. Weiter oben finden Sie Links zu allen 16 Bundesländern und dem Bund. Genau deshalb ist eine spezialisierte Beratung so wichtig: Nicht jeder PKV-Tarif passt zu jedem Bundesland.
Nein. Die Beratung ist für Sie kostenfrei. Die PKV-Tarife kosten bei uns exakt dasselbe wie bei einem Direktabschluss oder über ein Online-Portal. Der Unterschied: Unsere Berater arbeiten auf Festgehalt und haben keinen Anreiz, Ihnen einen bestimmten Tarif zu verkaufen.
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