🎓 Spezialisiert auf Akademiker · Festgehalt statt Provision · Seit 1983
BU für Studenten: Ab 25 €/Monat – oder später 60 € und Risikozuschlag
Wer sich im Studium absichert, friert den niedrigsten Beitrag der gesamten Karriere ein und sichert seine Versicherbarkeit vor Examensstress, Bewerbungsphase und ersten Diagnosen. Wer wartet, zahlt später nicht nur mehr – sondern bekommt oft Zuschläge oder Ausschlüsse für genau die Themen, die heute noch sauber wären.
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Berufsunfähigkeitsversicherung als Studierende:r abschließen – sinnvoll oder zu früh? Das ist die häufigste Frage von Studierenden, die uns ansprechen. Hier die Antwort: Auf den ersten Blick sieht es so aus, als sei eine BU im Studium viel zu früh und „viel zu teuer". Schließlich ist man gesund, war vielleicht in den letzten Jahren nicht beim Arzt und hat wenig Einkommen. Subjektiv spricht also alles gegen einen frühen Abschluss.
Tatsächlich ist es genau umgekehrt. Wer sich im Studium absichert, friert die niedrigsten Beiträge der gesamten Karriere ein – und das gesundheitliche Zeugnis vor den belastenden Phasen Examensstress, Bewerbungsphase, Berufseinstieg. Die Erfahrung zeigt: Wer nach dem Studium kommt, hat oft schon Gesundheitsfragen mit „Ja" zu beantworten – Schlafprobleme, kurze Therapie, Bandscheibe vom Lernen.
Inhalt dieser Seite
- Warum jetzt – nicht später?
- Fehler 1: Warten bis nach dem Studium
- Fehler 2: Studiengang nicht als Berufseinstufung nutzen
- Fehler 3: BU-Rente falsch dimensioniert
- Fehler 4: Nachversicherungsgarantie fehlt
- Fehler 5: Bei Studienabbruch verzweifeln
- Studierende: Welcher Studiengang sind Sie?
- Beratung anfragen
- Häufige Fragen
Warum jetzt – nicht später?
Die private BU zahlt bereits dann, wenn man zu 50 % für voraussichtlich mindestens 6 Monate berufsunfähig sein wird (laut ärztlicher Diagnose). Im Studium bedeutet das: Wer aus gesundheitlichen Gründen das Studium pausieren oder abbrechen muss, hat einen BU-Leistungsanspruch.
Die Erfahrung zeigt, dass viele Studierende gegen Ende des Studiums hohen Belastungen ausgesetzt sind. Neben dem Lernstress kommt die Bewerbungsphase dazu, die Pendelei kostet Zeit und Nerven, und manch einer macht sich Sorgen um die Zukunft. Wer nach dem Studium mit Berufsbeginn eine BU sucht, hat daher meistens schon gesundheitliche Fragen bei den Anträgen der Versicherungen mit „Ja" zu beantworten – und bekommt Zuschläge oder Ausschlüsse.
Die 5 häufigsten Fehler von Studierenden bei der BU-Versicherung
Aus Beratungsgesprächen mit Studierenden aller Studiengänge – und aus den Gesprächen mit Berufseinsteigern, die zu spät dran waren.
„Ich warte bis nach dem Studium" – die teuerste Fehlentscheidung
Klingt vernünftig – ist es nicht. Die Bewerbungsphase, das Examen, die ersten Berufsmonate gehören statistisch zu den belastetsten Phasen. Viele Studierende suchen erstmalig in dieser Zeit Hilfe – kurze Therapie wegen Antriebslosigkeit, Schlafmittel wegen Examensangst, Antidepressivum wegen Trennungsstress nach dem Master. Alles menschlich, alles im BU-Antrag angabepflichtig.
Wer dann erst eine BU abschließen will, riskiert Zuschläge, Ausschlüsse (Psyche!) oder Ablehnung. Im Studium sind diese Risiken wegversichert – wenn man jetzt abschließt.
Praxisbeispiel: Wirtschaftswissenschaftler, Master, 26 Jahre. Vor BU-Abschluss zweimaliger Therapeut-Besuch wegen Examensstress. Drei Voranfragen → zwei Versicherer wollten Psyche-Ausschluss, einer Annahme mit 15 € Zuschlag. Mit Abschluss im 2. Semester wäre der ganze Aufwand entfallen.
Studiengang nicht als günstige Berufseinstufung nutzen
Hier liegt ein versteckter Hebel, den 90 % der Online-Rechner nicht sauber abbilden: Studierende werden bei den meisten Versicherern mit dem Beruf eingestuft, dessen Abschluss sie anstreben. Ein Medizinstudent ist also bereits als „Arzt" versichert, ein Jurastudent als „Rechtsanwalt", ein Informatikstudent als „Informatiker".
Das hat zwei massive Vorteile: 1) Der Studiengang ist oft günstiger eingestuft als der spätere Berufsbeginn – Berufseinsteiger werden manchmal vorsichtiger eingestuft als „etablierte" Akademiker. 2) Die Eingruppierung ist dauerhaft – Sie sichern sich den günstigen Beitrag für Jahrzehnte, ohne ihn später noch einmal verhandeln zu müssen.
BU-Rente zu niedrig (oder zu hoch) angesetzt
Für Studierende empfehlen wir Renten zwischen 1.500–2.500 € monatlich. Das ist die Untergrenze für sinnvollen Schutz – und gleichzeitig die Obergrenze, die Versicherer ohne Einkommensnachweis akzeptieren (sogenannte Grundabsicherung).
Wer mehr will, braucht Einkommensnachweise – als Student schwierig. Wer weniger nimmt (1.000 €), hat im Leistungsfall zu wenig. Die spätere Erhöhung läuft über die Nachversicherungsgarantie – siehe Fehler 4.
Nachversicherungsgarantie für nach dem Studium fehlt
Im Studium 1.500 €, später als Berufseinsteiger 2.500 €, als Senior 4.000 €. Wer die BU einmal im Studium abschließt und nie wieder anpasst, hat zehn Jahre später eine BU-Rente, die nicht mehr zur Lebenssituation passt.
Die Nachversicherungsgarantie erlaubt es, die BU-Rente bei Karriere-Ereignissen (Berufseinstieg, Heirat, Kind, Hauskauf, Gehaltssprünge) ohne neue Gesundheitsprüfung anzuheben. Das ist der eigentliche Wert eines frühen BU-Abschlusses – zwischenzeitliche Diagnosen würden bei einem Neuabschluss zu Zuschlägen oder Ablehnung führen.
„Was passiert bei Studienabbruch?" – Sorge, die meistens unbegründet ist
Viele Studierende schließen keine BU ab, weil sie befürchten, dass ein Studienabbruch oder Studiengangwechsel den Vertrag wertlos macht. Bei guten Tarifen ist das Gegenteil der Fall: Die BU läuft unabhängig vom Studium weiter. Wer das Studium wechselt, sollte den Versicherer informieren – die Eingruppierung wird ggf. an den neuen Zielberuf angepasst. Wer abbricht und in eine Ausbildung wechselt, behält oft die ursprünglich günstigere Eingruppierung.
Wir prüfen vor Abschluss, welche Tarife flexibel mit Studiengangwechseln umgehen – nicht alle sind es.
Studierende: Welcher Studiengang sind Sie? Die Beiträge unterscheiden sich
Versicherer staffeln die Beiträge nach dem angestrebten Beruf. Diese Zielgruppen begegnen uns am häufigsten:
Jurastudierende
Günstige Einstufung als künftige Anwält:in/Juristin. Mehr zur BU für Juristen – inkl. Versorgungswerk-Lücke.
Medizinstudierende
Günstige Eingruppierung als künftige Ärzt:in/Zahnärzt:in. Pflicht: Infektionsklausel für später. Mehr zur BU für Ärzte.
Informatik-Studierende
Top-Einstufung (Risikogruppe 1). Bachelor vs. Master vs. Fachinformatiker beachten. Mehr zur BU für Informatiker.
Ingenieurstudierende
Maschinenbau, E-Technik, Bau, Wirtschaftsing.: günstige Akademiker-Einstufung. Mehr zur BU für Ingenieure.
BWL / Wirtschaftswissenschaften
Standardgruppe Akademiker, gute Beiträge. Karriereweg-Klausel für spätere Geschäftsführungspositionen mitdenken.
Lehramt
Spätere Verbeamtung beachten – Dienstunfähigkeitsklausel ab dem ersten Tag im Vorbereitungsdienst zwingend. Mehr zur DU-Klausel.
Bei uns verdient die Beratung nicht mehr, weil ein Vertrag größer wird. Wir empfehlen, was zu Ihnen passt als Student:in – nicht, was uns füttert. #besserberaten
(832+ Bewertungen)
Online-Beratung seit 2015
Bernd Krause – Geschäftsführer, Der Fairsicherungsladen GmbH
Spezialist Berufsunfähigkeitsversicherung
Seit 1983 berät Der Fairsicherungsladen Akademiker:innen und verkammerte Berufe in BU, PKV und Altersvorsorge – heute geführt von Bernd Krause. Focus Top 300 Versicherungsmakler. Autor des Finanzplaners für Akademiker. 200+ YouTube-Videos zu Versicherungs- und Finanzthemen.
So funktioniert unsere BU-Beratung – in 4 Schritten
Anfrage stellen
Sie melden sich über das Kontaktformular oder telefonisch. Wir rufen zurück, klären offene Fragen und vereinbaren einen Termin.
Berufsfragebogen + Gesundheitsdaten
Wir nutzen einen Berufsfragebogen, der speziell auf Ihre Tätigkeit zugeschnitten ist. Parallel arbeiten wir Ihre Gesundheitsdaten der letzten 5 Jahre ambulant / 10 Jahre stationär auf.
Anonyme Risikovoranfrage
Wenn nötig, stellen wir bei mehreren Versicherern eine völlig anonyme Voranfrage – ohne Speicherung in Wagnisdateien.
Vergleich, Empfehlung, Abschluss
Wir vergleichen über 30 Tarife mit neutralen Vergleichsrechnern, erklären die Unterschiede – Sie entscheiden ohne Abschlussdruck.
Onlineberatung deutschlandweit – seit 2015
Wir bieten Onlineberatung zur BU bereits seit 2015 sehr erfolgreich an – über 10 Jahre Routine, hunderte Beratungen deutschlandweit. Sie sehen unseren Monitor und sprechen mit uns Face-to-Face. Keine Installation, kein Datenrisiko. Sie benötigen lediglich PC, Tablet oder Handy mit Internet, Mikrofon und Kamera (optional). Mehr zur Onlineberatung hier.
BU-Beratung für Studierende anfragen
Schildern Sie kurz Ihre Situation – Studiengang, Semester, ggf. bestehende Vorerkrankungen. Wir melden uns innerhalb eines Werktages.
Oder rufen Sie an: +49 (0)721 358 369
Häufige Fragen von Studierenden zur BU
Macht eine BU als Studierende:r überhaupt Sinn? Ich verdiene doch nichts.
Gerade dann macht sie Sinn. Eine BU sichert Ihren angestrebten Beruf ab - nicht das aktuelle Studienbudget. Wer im Studium berufsunfähig wird, hat keinen Anspruch auf gesetzliche Erwerbsminderungsrente (Wartezeit 5 Jahre), aber den Verlust der gesamten Karriere vor sich. Eine BU-Rente von 1.500-2.500 € puffert das ab und ermöglicht ggf. einen Studiengang-Wechsel oder eine Reha. Die Beiträge starten bei rund 25 € monatlich - die niedrigsten der gesamten Karriere.
Wie hoch sollte die BU-Rente als Student:in sein?
Für Studierende sind 1.500-2.500 € monatlich ein guter Einstieg. Wichtig: Eine Nachversicherungsgarantie ohne neue Gesundheitsprüfung, damit Sie die Rente nach Studienende und Berufsstart auf das tatsächliche Einkommen anpassen können. Faustregel später: 60-80 % des Nettoeinkommens.
Wie wird ein Studierender bei der BU eingestuft?
Bei den meisten Versicherern werden Studierende mit dem Beruf eingestuft, dessen Abschluss sie anstreben - also der späteren Lebensstellung. Das hat zwei Vorteile: 1) Der Studiengang wird oft günstiger eingestuft als der tatsächliche Berufsbeginn (Berufseinsteiger zahlen oft mehr). 2) Sie sichern sich die günstigere Eingruppierung dauerhaft, ohne sie später noch einmal verhandeln zu müssen.
Was kostet eine BU für Studenten?
Studenten bekommen BU-Versicherungen ab etwa 25 € monatlich. Genaue Beiträge hängen vom Studiengang (Mediziner und Juristen günstiger als Architekten oder Designer), Alter, Gesundheitszustand und gewünschter Rentenhöhe ab. Wer sich im 1.-2. Semester absichert, zahlt im Schnitt deutlich weniger als jemand, der erst im Master einsteigt.
Soll ich besser warten, bis ich nach dem Studium ein festes Gehalt habe?
Nein, das ist die häufigste teure Fehlentscheidung. Die Bewerbungs- und Examensphase ist statistisch eine der gesundheitlich belastetsten Phasen - viele suchen erstmals Hilfe wegen Schlafstörungen, Burnout-Symptomen oder Angstzuständen. Wer dann eine BU abschließen will, muss diese Behandlungen angeben und bekommt oft Zuschläge oder Ausschlüsse. Mit BU im Studium sind diese Risiken bereits weg-versichert.
Was passiert mit der BU, wenn ich das Studium abbreche oder den Studiengang wechsle?
Bei guten Tarifen nichts - die BU läuft unverändert weiter. Wer wechselt, sollte den Versicherer aber informieren, weil die Berufseinstufung an den neuen Zielberuf angepasst werden kann. Wer abbricht und in einen Ausbildungsberuf wechselt, behält die BU mit der ursprünglichen Eingruppierung - oft günstiger als bei einem Neuabschluss als Auszubildender.
Sind ältere Vorerkrankungen aus Schulzeit oder Kindheit ein Problem?
Nicht zwingend. Der Standard-Abfragezeitraum für ambulante Behandlungen liegt bei 5 Jahren, für stationäre bei 10 Jahren. Wer als Student:in 22 ist und in der Kindheit eine Allergie hatte, muss das oft nicht angeben. Bei chronischen Erkrankungen oder schweren Diagnosen prüfen wir per anonymer Voranfrage, welche Versicherer wie reagieren - meistens findet sich ein passender Tarif.
Was kostet die BU-Beratung?
Keine Mehrkosten. Kein Tarif wird durch unsere Beratung einen Cent teurer als beim Direktabschluss. Berater im Festgehalt - wir verdienen nicht mehr, weil ein Vertrag größer wird.
Weiterführende Informationen
Schützen Sie Ihre angestrebte Karriere – ab dem ersten Semester
Kein Strukturvertrieb. Kein Druck. Kein Provisionsinteresse. Nur das, was für Ihre konkrete Studien-Situation passt – anbieterübergreifend, klar und von Mensch zu Mensch. #besserberaten
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