Versicherungscheck · Berater auf Festgehalt · Seit 1983

Private Rentenversicherung prüfen: was bringt Ihr Vertrag wirklich – nach Kosten?

Viele Verträge wirken solide, bis man Kosten, Flexibilität und die Logik der Auszahlung nebeneinanderlegt. Ein Check macht das sichtbar. Ohne Drama, aber mit Klarheit – und ohne dass Sie danach irgendetwas ändern müssten.

✓ Unverbindlich ✓ Berater auf Festgehalt ✓ Auch Verträge anderer Gesellschaften ✓ Seit 1983

5.000+Kundenberatungen aus vier Jahrzehnten
45+Gesellschaften im Altersvorsorge-Vergleich
893Bewertungen, 4,89 von 5 Sternen
1983seit diesem Jahr in Karlsruhe
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Prüfen heißt nicht wechseln

Das ist der Satz, mit dem wir jedes dieser Gespräche beginnen, weil er das häufigste Missverständnis ausräumt. Sehr viele Menschen lassen ihre Altersvorsorge nicht prüfen, weil sie befürchten, danach zu einer Kündigung gedrängt zu werden.

Bei uns passiert das nicht, und zwar aus einem strukturellen Grund: Unsere Beraterinnen und Berater arbeiten auf Festgehalt. Niemand verdient persönlich mehr, wenn Sie am Ende umschichten. Das häufigste Ergebnis unserer Prüfungen lautet deshalb schlicht: passt.

Manche alten Verträge sind besser als alles, was man heute neu abschließen kann. Man muss nur wissen, welche.

Gerade Verträge aus den Neunzigern und frühen Zweitausendern tragen Garantiezinsen, die es am Markt nicht mehr gibt. Wer so einen Vertrag kündigt, weil ihm jemand etwas Moderneres verkauft hat, macht einen Fehler, den er nicht rückgängig machen kann. Genau deshalb schaut man vorher hin.

Typische Warnsignale – kommt Ihnen etwas davon bekannt vor?

Sie kennen die Kosten nicht – oder nur ungefähr.
Sie fühlen sich unflexibel: pausieren, Beitrag ändern, an das Kapital kommen – alles schwierig.
Die Entwicklung enttäuscht – aber Sie wissen nicht, woran es liegt.
Sie sind unsicher: weiter besparen, beitragsfrei stellen oder ganz anders planen?
Der Rentenfaktor sagt Ihnen nichts – oder die Auszahlungslogik ist unklar.
Der Vertrag ist über zehn Jahre alt und wurde nie geprüft.

Wenn zwei oder mehr Punkte zutreffen, lohnt sich ein Blick

Nicht, weil dann etwas falsch wäre. Sondern weil Sie danach wissen, woran Sie sind – und das ist bei einem Vertrag, der dreißig Jahre läuft, keine Kleinigkeit.

Die zwölf Punkte, die wir uns ansehen

Diese Liste können Sie auch selbst durchgehen. Sie brauchen dafür Ihre Police, die Nachträge und – wichtig – das Produktinformationsblatt mit den Kostenangaben.

Welche Produktart haben Sie eigentlich?

Klassisch, fondsgebunden oder eine Mischform? Jede folgt einer anderen Logik bei Chancen, Risiken und Kosten. Erstaunlich viele Menschen wissen es nicht sicher.

Effektivkosten

Die wichtigste einzelne Kennzahl. Sie fasst Abschluss-, Verwaltungs- und Fondskosten in einem Prozentsatz zusammen, der Ihre Rendite jedes Jahr mindert. Sie steht im Produktinformationsblatt.

Flexibilität

Beitrag erhöhen, senken, pausieren, Sonderzahlungen leisten? Ein Vertrag über dreißig Jahre trifft mit Sicherheit auf ein Leben, das nicht dreißig Jahre gleich bleibt.

Rentenfaktor

Er bestimmt, wie viel monatliche Rente Sie pro 10.000 Euro Kapital erhalten. Entscheidend ist, ob er garantiert ist – und in welcher Höhe. Ein hohes Kapital nützt wenig, wenn der Faktor niedrig ist.

Garantien – und was sie kosten

Beitragsgarantie, Garantiezins, garantierter Rentenfaktor: Jede Garantie muss vom Versicherer abgesichert werden, und das mindert die Ertragschance. Ob sich das lohnt, hängt von Ihrer Laufzeit und Ihrer Risikobereitschaft ab.

Fondsauswahl bei fondsgebundenen Verträgen

Welche Fonds stehen zur Verfügung, was kosten sie, wie breit streuen sie? Ein guter Vertragsmantel mit schlechter Fondsauswahl bleibt ein schlechter Vertrag.

Auszahloptionen

Lebenslange Rente, Kapitalauszahlung, Teilentnahmen? Manche Verträge lassen nur die Verrentung zu. Das kann richtig sein – aber man sollte es wissen, bevor man es braucht.

Steuerliche Einordnung

Basisrente, geförderte Vorsorge oder Privatrente? Davon hängt ab, wie Ein- und Auszahlungen behandelt werden. Die Zuordnung entscheidet mehr über Ihr Nettoergebnis als die meisten Renditeprognosen.

Laufzeit

Passt das Vertragsende zu Ihrem geplanten Ruhestand? Zu früh und zu spät haben beide Nachteile, und beides lässt sich meist anpassen.

Risikoprofil zur Restlaufzeit

Mit dreißig Jahren bis zum Ruhestand ist eine andere Anlagestruktur sinnvoll als mit acht. Viele Verträge laufen unverändert weiter, obwohl sich der Zeithorizont halbiert hat.

Die Alternativen kennen

Beitragsfrei stellen und parallel selbst anlegen? Umschichten innerhalb des Vertrags? Nichts tun? Erst wer die Alternativen kennt, kann sinnvoll entscheiden.

Das Gesamtbild

Passt der Vertrag zu Ihrer übrigen Vorsorge – oder läuft er isoliert daneben her? Doppelungen und Lücken sieht man erst, wenn alles auf einem Tisch liegt.

Die drei häufigsten Fehler

Die Kosten nie angesehen

Die Effektivkosten stehen in jedem Produktinformationsblatt, aber kaum jemand liest sie. Dabei ist das die Zahl, die über Jahrzehnte am stärksten wirkt: Sie mindert jedes Jahr die Rendite, auf die im Folgejahr weitergerechnet wird. Der Unterschied zwischen einem günstigen und einem teuren Mantel ist bei langer Laufzeit erheblich.

Alte Verträge reflexhaft gekündigt

Verträge mit hohem Garantiezins sind heute nicht mehr zu bekommen. Wer so einen Vertrag auflöst, weil ihm jemand etwas Neues empfiehlt, verliert eine Zusage, die nicht ersetzbar ist. Erst prüfen, dann entscheiden – und im Zweifel behalten.

Den Rentenfaktor ignoriert

Am Ende zählt nicht, wie viel Kapital im Vertrag steht, sondern wie viel monatliche Rente daraus wird. Ein niedriger oder nicht garantierter Rentenfaktor kann ein gutes Anlageergebnis auf der Zielgeraden entwerten. Gerade bei fondsgebundenen Verträgen lohnt hier der genaue Blick.

Behalten, anpassen oder anders planen?

Das ist die Frage, mit der die meisten zu uns kommen: weiter einzahlen oder beitragsfrei stellen und selbst anlegen?

Eine pauschale Antwort gibt es nicht, und wer eine gibt, hat nicht hingesehen. Die Antwort hängt am Garantiezins, an den Kosten, an der Flexibilität, an Ihrer steuerlichen Situation, an der Restlaufzeit und an Ihrer Risikobereitschaft. „Alte Verträge immer kündigen“ und „niemals kündigen“ sind beide falsch.

Was wir im Check tun: Wir legen die Fakten nebeneinander – Kosten, Garantien, bisherige Entwicklung, Alternativen – und zeigen Ihnen, welche Option in Ihrer Situation am meisten Sinn ergibt. Manchmal ist das Behalten. Manchmal Beitragsfreistellung plus eigener Sparplan. Manchmal ein anderer Vertrag. Entscheiden tun Sie.

Hinweis zu Kapitalanlagen: Fondsgebundene Verträge und Wertpapieranlagen unterliegen Kursschwankungen. Verluste bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals sind möglich. Die Wertentwicklung der Vergangenheit lässt keine Rückschlüsse auf künftige Erträge zu. Garantien beziehen sich stets auf die konkret vereinbarten Vertragsbestandteile und die Leistungsfähigkeit des jeweiligen Versicherers. Diese Seite ersetzt keine individuelle Anlageberatung und keine steuerliche Beratung; steuerliche Fragen klären Sie bitte mit Ihrem Steuerberater.

So läuft die Prüfung ab

1
Unterlagen
Police, Nachträge und – wenn vorhanden – das Produktinformationsblatt mit den Kostenangaben. Was fehlt, fordern wir mit Ihrer Vollmacht direkt beim Versicherer an.
2
Analyse
Wir ermitteln die Effektivkosten, prüfen Garantien, Rentenfaktor und Fondsauswahl und ordnen den Vertrag steuerlich ein.
3
Gespräch
Wir gehen die Befunde durch und stellen die Optionen gegenüber. Video, Telefon oder in Karlsruhe.
4
Ihre Entscheidung
Sie entscheiden in Ruhe. Wenn das Ergebnis „behalten“ lautet, ist das ein vollwertiges Ergebnis.
Ablaufschema: Versicherungsausschreibung und Anfrage zur Berufsunfähigkeitsversicherung beim Fairsicherungsladen Karlsruhe
Falls sich aus der Prüfung eine Alternative ergibt, schreiben wir aus – Sie sehen die Gegenüberstellung und entscheiden erst danach.

Warum wir Ihnen sagen dürfen, dass Ihr Vertrag gut ist

Unsere Beraterinnen und Berater arbeiten auf Festgehalt. Kein individueller Provisionsanreiz, keine Mindestabschlüsse, keine bevorzugten Gesellschaften. Bei der Altersvorsorge ist das besonders wichtig, weil hier die größten Beträge und die längsten Laufzeiten im Spiel sind.

Für die Anlageseite arbeiten wir mit unserem Schwesterhaus zusammen. Wenn eine Lösung außerhalb des Versicherungsmantels sinnvoller ist, sagen wir das – auch dann.

Bernd Krause – Geschäftsführer Der Fairsicherungsladen GmbH

Bernd Krause – Geschäftsführer, Der Fairsicherungsladen GmbH

Spezialist Berufsunfähigkeitsversicherung

Seit 1983 berät Der Fairsicherungsladen Akademikerinnen, Akademiker und Fachkräfte zu Altersvorsorge, BU und PKV. Focus Top 300 Versicherungsmakler. Autor des Finanzplaners für Akademiker, über 200 Videos auf dem YouTube-Kanal.

→ Über uns

Erst selbst nachrechnen? Gern.

In unserer Ratgeber-Bibliothek liegen über 50 PDFs zum Download – darunter die Unterlagen zu Effektivkosten, Rentenfaktor und der Frage, wann sich eine Beitragsfreistellung rechnet.

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Rentenversicherung prüfen lassen

Schreiben Sie kurz, seit wann der Vertrag läuft und was Sie daran unsicher macht. Unterlagen können Sie nachreichen – für den Anfang genügt eine Zeile. Wir melden uns in der Regel innerhalb eines Werktages.

Unverbindlich und ohne Abschlussdruck
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Oder rufen Sie an: +49 (0)721 358 369

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Häufige Fragen

Soll ich meinen Vertrag kündigen?

Nicht pauschal, und in vielen Fällen ausdrücklich nicht. Verträge mit hohem Garantiezins aus den Neunzigern und frühen Zweitausendern sind heute nicht mehr zu bekommen – ein solcher Vertrag ist meist wertvoller als jede Neuanlage. Ob das auf Ihren zutrifft, steht in der Police. Genau deshalb prüft man, bevor man handelt.

Was sind Effektivkosten?

Eine Kennzahl, die alle laufenden Kosten eines Vertrags in einem jährlichen Prozentsatz zusammenfasst: Abschluss, Verwaltung und – bei fondsgebundenen Verträgen – die Fondskosten. Sie mindert Ihre Rendite jedes Jahr. Sie finden sie im Produktinformationsblatt; wenn Sie es nicht mehr haben, fordern wir es an.

Was ist der Rentenfaktor?

Er bestimmt, wie viel monatliche Rente Sie später pro 10.000 Euro angespartes Kapital bekommen. Entscheidend ist nicht nur die Höhe, sondern ob er garantiert ist oder ob der Versicherer ihn zum Rentenbeginn neu festsetzen darf. Bei fondsgebundenen Verträgen ist das ein Punkt, den viele erst am Ende bemerken.

Fondsgebunden oder klassisch – was ist besser?

Das hängt an Laufzeit, Risikobereitschaft und Kosten, nicht an der Produktart. Fondsgebundene Verträge haben bei langer Laufzeit höhere Ertragschancen, tragen aber Kursrisiken bis hin zum Verlust. Klassische Verträge bieten Sicherheit, dafür begrenzte Chancen. Und ein fondsgebundener Vertrag mit hohen Kosten und schwacher Fondsauswahl ist beides nicht.

Was passiert, wenn ich beitragsfrei stelle?

Der Vertrag läuft mit dem bereits angesparten Kapital weiter, Sie zahlen nichts mehr ein. Die spätere Rente fällt entsprechend geringer aus. Ob das sinnvoll ist, hängt davon ab, wie hoch Ihre laufenden Kosten sind und was Sie mit dem freiwerdenden Betrag stattdessen tun. Achtung: Manche Verträge verlieren bei Beitragsfreistellung Zusatzbausteine – das prüfen wir vorher.

Was kostet die Prüfung?

Für Sie entstehen keine Mehrkosten. Ergibt sich aus der Prüfung eine Umsetzung, erhalten wir dafür eine Courtage vom Versicherer – nie von Ihnen. Sollte in einem Sonderfall eine Honorarvereinbarung sinnvoll sein, sprechen wir das vorher an, nie im Nachhinein.

Muss ich danach etwas ändern?

Nein. Sie entscheiden in Ruhe, und in vielen Fällen lautet unsere Empfehlung ohnehin, alles so zu lassen. Ein Ergebnis, das Sie beruhigt, ist genauso viel wert wie eines, das Sie zum Handeln bringt.

Prüfen Sie auch betriebliche Altersvorsorge und Riester?

Ja, und wir empfehlen, das zusammen anzusehen. Doppelungen und Lücken erkennt man erst, wenn alle Bausteine auf einem Tisch liegen – die gesetzliche Rente eingeschlossen. Für die Ermittlung Ihrer Versorgungslücke gibt es bei uns ein eigenes Werkzeug.

Klarheit ist auch dann ein Ergebnis, wenn nichts zu tun ist

Die Prüfung kostet Sie eine Mail und ein Gespräch. Danach wissen Sie, was Ihr Vertrag kostet, was er leistet und ob er zu dem passt, was Sie vorhaben. Ohne Wechseldruck – wir verdienen an einem „behalten“ genauso viel wie an allem anderen: nichts extra.

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