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Basisrente und Rürup-Rente: clever vorsorgen und Steuern sparen

Die Basisrente ist die Altersvorsorge mit dem stärksten Steuerhebel, lebenslang sicher und auf Wunsch mit echten ETF im Inneren. Sie passt nicht für jeden, aber für Selbstständige, Freiberufler und Gutverdiener ist sie oft der unterschätzte Königsweg. Wir zeigen Ihnen ehrlich, was sie kann, wo die Haken liegen und für wen sie sich wirklich rechnet, mit Rechenbeispielen aus unserer Beratungspraxis.

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Was ist die Basisrente (Rürup-Rente)?

Die Basisrente, nach ihrem Namensgeber, dem Ökonomen Bert Rürup, auch Rürup-Rente genannt, wurde 2005 als staatlich geförderte Altersvorsorge eingeführt. Sie gehört zur sogenannten ersten Schicht der Vorsorge und ist im Kern an die gesetzliche Rente angelehnt: Im Vordergrund steht die lebenslange monatliche Rente, nicht die freie Verfügung über ein Kapital. Eingezahltes Geld bleibt für die Altersvorsorge reserviert, die Basisrente lässt sich weder beleihen noch auf einen Schlag auszahlen.

Der Staat belohnt diese Strenge mit einem kräftigen Steuervorteil. Genau das ist Fluch und Segen zugleich: hoher Abzug und Kapitalschutz auf der einen Seite, wenig Flexibilität auf der anderen. Ob das für Sie ein guter Tausch ist, hängt von Ihrer Lebenssituation ab. Bevor wir zur Basisrente kommen, lohnt aber ein ehrlicher Blick auf das eigentliche Problem.

Erst das Problem: Ihre Rentenlücke ist größer, als Sie denken

Die meisten Menschen schätzen ihre spätere Rente deutlich zu hoch ein, jeder Vierte sogar um mehr als die Hälfte. Die Realität ist ernüchternd: Jeder fünfte Rentner bekommt heute monatlich weniger als 1.200 Euro, trotz mindestens 45 Beitragsjahren. Und von der Rente gehen noch Kranken- und Pflegeversicherung sowie eventuell Steuern ab.

Rechnen wir das einmal an einem typischen Fall durch. Ein Angestellter verdient heute 3.500 Euro brutto im Monat, netto bleiben ihm rund 2.300 Euro. Seine spätere gesetzliche Rente liegt geschätzt bei etwa 1.350 Euro netto. Die Lücke zum heutigen Netto beträgt also rund 950 Euro, Monat für Monat.

3.500 €Brutto-Einkommen heute
2.300 €Netto-Einkommen heute
1.350 €geschätzte gesetzliche Rente
950 €Rentenlücke pro Monat

Und jetzt kommt der Teil, den viele übersehen: die Inflation. Bei nur 2 Prozent Geldentwertung pro Jahr wächst dieselbe Lücke über 30 Jahre auf eine Kaufkraft von rund 1.720 Euro an. Wer heute also denkt, 950 Euro seien überschaubar, unterschätzt, wie sehr die Zeit gegen das eigene Geld arbeitet. Eine erste grobe Einschätzung Ihrer persönlichen Lücke liefert unser Rentenlücken-Rechner.

Wie viel müssen Sie zurücklegen?

Die gute Nachricht: Je früher Sie anfangen, desto kleiner ist die nötige Sparrate, der Zinseszins erledigt einen großen Teil der Arbeit. Wer sich mit 20 kümmert, muss nur einen Bruchteil dessen aufbringen, was ein 40-Jähriger für dieselbe Zusatzrente zurücklegen muss. Die folgende Übersicht zeigt, welche monatliche Sparrate nötig ist, um eine bestimmte Zusatzrente in heutiger Kaufkraft zu erreichen, gerechnet mit 4 Prozent Guthabenverzinsung und 2 Prozent Inflation.

Gewünschte Zusatzrente (heutige Kaufkraft)15 Jahre20 Jahre25 Jahre30 Jahre35 Jahre40 Jahre
500 € monatlich653 €485 €383 €314 €264 €226 €
1.000 € monatlich1.306 €969 €765 €627 €527 €451 €
1.500 € monatlich1.958 €1.454 €1.148 €941 €791 €677 €
2.000 € monatlich2.611 €1.939 €1.530 €1.255 €1.055 €903 €

Ein Lesebeispiel: Sie möchten eine Lücke von 500 Euro schließen und gehen in 30 Jahren in Rente. Dafür legen Sie monatlich 314 Euro zurück. Sehen Sie sich die Spalten 15 und 40 Jahre an, dann verstehen Sie sofort, warum wir so oft sagen: Der teuerste Tag in der Altersvorsorge ist der, an dem Sie sie wieder aufschieben.

Die Vorteile der Basisrente auf einen Blick

  • Hoher Steuervorteil: Die Beiträge sind in der Ansparphase zu 100 Prozent als Sonderausgaben absetzbar, bis zum jährlichen Höchstbetrag.
  • Lebenslange Rente: Sie erhalten eine garantierte monatliche Zahlung bis zum Lebensende, egal wie alt Sie werden.
  • Flexible Beiträge: Laufende Beiträge, Zuzahlungen oder Pausen sind je nach Tarif möglich, ideal bei schwankendem Einkommen.
  • Schutz des Kapitals: In der Ansparphase ist das Guthaben nach herrschender Rechtsauffassung pfändungssicher und wird bei Bezug von Bürgergeld nicht angerechnet.
  • Auf Wunsch mit ETF: Als fondsgebundene Variante können im Inneren echte ETF arbeiten, mit deutlich höherer Renditechance als bei klassischen Tarifen.
  • Auch im Ausland beziehbar: Die spätere Rente kann weltweit ausgezahlt werden, ein Pluspunkt etwa bei einem Ruhestand im Ausland.

Steuerliche Förderung 2026: So viel sparen Sie

Der größte Hebel der Basisrente ist die Steuer. Seit 2023 sind die Beiträge zu 100 Prozent als Altersvorsorgeaufwendungen abziehbar, nach Paragraf 10 Absatz 1 Nummer 2b Einkommensteuergesetz. Früher stieg der absetzbare Anteil erst über Jahre an, diese Hürde ist gefallen. Ihr Sparbeitrag senkt also unmittelbar im Einzahlungsjahr Ihr zu versteuerndes Einkommen.

Für 2026 liegt der Höchstbetrag bei 30.826 Euro für Ledige und 61.652 Euro für gemeinsam veranlagte Ehepaare. Wichtig: In diesen Höchstbetrag zählen auch Ihre Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung oder zu einem berufsständischen Versorgungswerk hinein. Wer dort bereits einzahlt, hat entsprechend weniger Spielraum für die Basisrente. Bei Beamten sowie bei beherrschenden Gesellschafter-Geschäftsführern und Vorständen wird der Höchstbetrag zusätzlich um einen fiktiven Gesamtbeitrag zur allgemeinen Rentenversicherung gekürzt, ein Detail, das in der Beratung gern übersehen wird und das wir für Sie sauber berücksichtigen.

Wie wird die Basisrente im Alter besteuert?

Was Sie heute absetzen, wird im Ruhestand nachgelagert besteuert. Entscheidend ist das Jahr Ihres Rentenbeginns: Der dann geltende Besteuerungsanteil bleibt für die gesamte Rentenbezugsdauer fest. Wer 2026 in Rente geht, versteuert 84 Prozent der Rente, und dieser Anteil steigt für spätere Jahrgänge schrittweise bis auf 100 Prozent ab 2058.

Rentenbeginn im Jahrsteuerpflichtiger Anteil
202684,0 Prozent
203086,0 Prozent
203588,5 Prozent
204091,0 Prozent
204593,5 Prozent
205096,0 Prozent
ab 2058100,0 Prozent

Unsere Erfahrung: Besonders attraktiv wird die Basisrente in Jahren mit hohem Einkommen oder einem einmaligen Steuerthema, etwa nach einer guten Geschäftsentwicklung. Dann lässt sich der Vorteil gezielt nutzen, weil heute oft ein höherer Steuersatz gilt als später im Ruhestand. Wie viel in Ihrem Fall sinnvoll ist, rechnen wir gemeinsam durch, in Abstimmung mit Ihrem Steuerberater.

Hinweis: Dies ist eine allgemeine Information und keine Steuerberatung. Die genannten Werte geben den Stand 2026 wieder und können sich ändern.

Für wen sich die Basisrente besonders lohnt

Die Basisrente ist kein Produkt für jeden, aber für einige Gruppen oft die beste Wahl. Selbstständige und Freiberufler erhalten mit ihr erstmals die Möglichkeit, steuerbegünstigt fürs Alter vorzusorgen, und wenn sie weder in ein Versorgungswerk noch freiwillig in die gesetzliche Rente einzahlen, steht ihnen der volle Höchstbetrag zur Verfügung. Gut verdienende Angestellte nutzen sie, um ihren Steuervorteil auszuschöpfen. Und wer bewusst eine unantastbare, vor Zugriff geschützte Altersvorsorge möchte, ist hier ebenfalls richtig.

Auch im öffentlichen Dienst gibt es einen spannenden Sonderfall. Beamtinnen und Beamte im Auswärtigen Amt erhalten bei einer Auslandsentsendung häufig einen Ehegattenzuschlag zur Altersvorsorge, der zweckgebunden angelegt werden muss. Hier ist die Basisrente oft genau das richtige Gefäß, weil sie die Förderauflagen erfüllt und trotzdem mit ETF anlegt. Die Details lesen Sie auf unserer Seite zur Altersvorsorge mit dem Ehegattenzuschlag für Diplomaten und das Auswärtige Amt. Wenn Sie als Selbstständiger unsicher sind, ob für Sie überhaupt eine Rentenversicherungspflicht greift, klären wir auch das vorab.

Die fondsgebundene Basisrente mit ETF

Viele denken bei Rürup an verstaubte, renditeschwache Versicherungstarife. Das muss nicht sein. Eine moderne Basisrente lässt sich fondsgebunden gestalten, mit echten ETF im Inneren. So verbinden Sie den Steuervorteil der ersten Schicht mit der Renditechance einer breit gestreuten Aktienanlage, die langfristig historisch oberhalb der Inflation lag.

Der oft unterschätzte Vorteil liegt im Mantel selbst: Innerhalb der Police bleiben Umschichtungen und Erträge in der Ansparphase steuerfrei, es fällt keine Abgeltungssteuer an. Wer dagegen im freien Depot sein Portfolio umschichtet oder ein Rebalancing macht, löst bei jedem Verkauf Abgeltungssteuer aus. Dazu kommen in guten Tarifen institutionelle Fondskonditionen, in der Regel keine Ausgabeaufschläge, mehrfach jährlich mögliche Fondswechsel ohne Zusatzkosten sowie ein automatisches Risikomanagement aus Rebalancing und Ablaufmanagement, das die Anlage vor Rentenbeginn schrittweise absichert.

Wie sich diese Variante von einem freien Depot unterscheidet und wann welcher Weg besser ist, vertiefen wir im Vergleich ETF-Depot oder ETF-Rentenversicherung und im Beitrag ETF-Rentenversicherung, das Beste aus zwei Welten. Welche Fonds wir einsetzen, sehen Sie in unserem Fondsportfolio.

Insidertipp: Berufsunfähigkeit clever mitdenken

Hier ein Punkt, den die meisten Ratgeber auslassen. In eine Basisrente lässt sich eine Berufsunfähigkeitsabsicherung einschließen. Der Charme: Auch die Beiträge für den BU-Schutz sind dann steuerlich absetzbar, sofern ihr Anteil am Gesamtbeitrag höchstens 50 Prozent beträgt. Das klingt verlockend, hat aber einen Haken, den Sie kennen sollten: Im Leistungsfall wird die BU-Rente mit dem vollen Besteuerungsanteil des Erstauszahlungsjahres versteuert, nicht mit dem deutlich niedrigeren Ertragsanteil einer separat abgeschlossenen BU. Ob Kopplung oder getrennter Vertrag besser ist, hängt von Ihrer Situation ab, das ist eine klassische Beratungsfrage.

Vergessen Sie bei aller Vorsorgeplanung nicht: Ihre Arbeitskraft ist die Grundlage für jedes Sparen. Können Sie wegen Krankheit oder Unfall nicht mehr arbeiten, steht nicht nur die Altersvorsorge, sondern die ganze Familie finanziell auf dem Spiel. Mehr dazu auf unserer Seite zur Berufsunfähigkeitsversicherung. Und falls Sie einmal arbeitslos werden: Eine Sparzielabsicherung kann Ihre Vorsorgebeiträge in der Regel ein Jahr lang übernehmen, damit Ihr Sparplan nicht ins Stocken gerät.

Ehrlich gesagt: Wo die Haken liegen

Zu einer guten Beratung gehört, auch die Nachteile klar zu benennen. Die Basisrente ist nicht das Schweizer Taschenmesser der Geldanlage, sondern ein Spezialwerkzeug.

Dafür spricht
  • sehr hoher Steuervorteil in der Ansparphase
  • lebenslange, garantierte Rentenzahlung
  • Pfändungsschutz und Schutz bei Bürgergeld
  • auf Wunsch renditestark mit ETF
  • Rentenbezug ab dem 62. Lebensjahr, auch im Ausland
Das sollten Sie wissen
  • keine Kapitalauszahlung, nur monatliche Rente
  • nicht beleihbar, nicht abtretbar, nicht kündbar mit Auszahlung
  • Vererbung nur mit eingeschlossenem Hinterbliebenenschutz
  • die Rente wird im Alter nachgelagert versteuert
  • in der Rentenphase ist der Teil über der Pfändungsfreigrenze pfändbar

Gerade die nachgelagerte Besteuerung wird oft übersehen: Was Sie heute an Steuer sparen, wird im Rentenalter wieder besteuert. Ob sich das lohnt, ist eine Frage Ihres heutigen und Ihres künftigen Steuersatzes. Eine seriöse Antwort gibt es nur mit Blick auf Ihre konkreten Zahlen, nicht über eine Faustregel. Stirbt der Versicherte ohne eingeschlossenen Hinterbliebenenschutz, verfällt das Guthaben zugunsten der Versichertengemeinschaft, ganz ähnlich wie bei der gesetzlichen Rente. Deshalb gehört dieser Baustein bewusst auf den Tisch.

Basisrente im Vergleich zu anderen Vorsorgeformen

KriteriumBasisrente (Rürup)Private RentenversicherungFreies ETF-Depot
Steuervorteil in der Ansparphasesehr hochgeringkeiner
Auszahlung als Kapitalneinmöglichjederzeit
Lebenslange Rente garantiertjaauf Wunschnein
Umschichten ohne Abgeltungssteuerjajanein
Flexibilität, Zugriff vor der Rentegeringmittelsehr hoch
Pfändungsschutz in der Ansparphasejabegrenztnein

Welche Vorsorgeform zu Ihnen passt, hängt von Einkommen, Beruf, Steuersituation und Ihrem Wunsch nach Flexibilität ab. Genau das ordnen wir gemeinsam ein. Der erste Schritt kostet Sie nur ein paar Minuten.

Situation unverbindlich einordnen lassen

So läuft Ihre Beratung ab

Ihre AnfrageSie schildern uns kurz Ihre Situation: Beruf, Einkommen grob, bestehende Vorsorge und was Sie erreichen möchten.
AnalyseWir prüfen, ob und in welcher Höhe die Basisrente für Sie sinnvoll ist, und ziehen bei Bedarf Ihren Steuerberater hinzu.
VergleichSie erhalten einen anbieterunabhängigen Vergleich passender Tarife, auf Wunsch in der fondsgebundenen ETF-Variante.
Umsetzung und BetreuungWir setzen die gewählte Lösung um und bleiben für Anpassungen an Ihrer Seite, ein Leben lang.

Zum Mitnehmen: Ratgeber und Hintergrund

Was unsere Mandanten sagen

Fachlich äußerst kompetent und sehr viel Zeit genommen. Ich habe meine Altersvorsorge zum ersten Mal wirklich verstanden.

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Keine aktive Lenkung in einen bestimmten Tarif, sehr neutral und objektiv. Genau so wünscht man sich Beratung.

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Häufige Fragen zur Basisrente

Was ist die Basisrente und für wen ist sie gedacht?

Die Basisrente, auch Rürup-Rente genannt, ist eine staatlich geförderte Altersvorsorge der ersten Schicht mit lebenslanger Rentenzahlung. Sie eignet sich besonders für Selbstständige und Freiberufler ohne gesetzliche Rente sowie für gut verdienende Angestellte, die ihren Steuervorteil ausschöpfen möchten.

Wie viel kann ich 2026 steuerlich absetzen?

Seit 2023 sind die Beiträge zu 100 Prozent als Sonderausgaben absetzbar. Für 2026 liegt der Höchstbetrag bei 30.826 Euro für Ledige und 61.652 Euro für gemeinsam veranlagte Ehepaare. Beiträge zur gesetzlichen Rente oder zu einem Versorgungswerk werden angerechnet, bei Beamten und Gesellschafter-Geschäftsführern zusätzlich ein fiktiver Rentenbeitrag. Dies ist keine Steuerberatung, der Stand ist 2026.

Wie wird die Basisrente im Alter besteuert?

Die Rente wird nachgelagert besteuert. Maßgeblich ist das Jahr des Rentenbeginns: Wer 2026 startet, versteuert 84 Prozent der Rente, dieser Anteil bleibt lebenslang fest und steigt für spätere Jahrgänge bis auf 100 Prozent ab 2058. Dem steht der hohe Steuervorteil in der Ansparphase gegenüber.

Kann ich mir die Basisrente auch als Kapital auszahlen lassen?

Nein. Die Basisrente sieht ausschließlich eine lebenslange monatliche Rente vor, frühestens ab dem 62. Lebensjahr. Eine Kapitalauszahlung, Beleihung oder Abtretung ist nicht möglich. Diese Strenge ist die Bedingung für den hohen Steuervorteil.

Kann ich die Basisrente mit ETF besparen?

Ja. Als fondsgebundene Basisrente lassen sich echte ETF im Inneren einsetzen. Umschichtungen bleiben dabei in der Ansparphase steuerfrei, es fällt keine Abgeltungssteuer an. Dazu kommen in guten Tarifen günstige Konditionen, Rebalancing und ein Ablaufmanagement.

Kann ich eine Berufsunfähigkeitsversicherung einschließen?

Ja. Die BU-Beiträge sind dann ebenfalls absetzbar, wenn ihr Anteil höchstens 50 Prozent des Gesamtbeitrags beträgt. Der Haken: Im Leistungsfall wird die BU-Rente mit dem vollen Besteuerungsanteil versteuert, nicht mit dem niedrigeren Ertragsanteil einer separaten BU. Ob Kopplung oder getrennter Vertrag besser ist, klären wir individuell.

Was passiert mit der Basisrente im Todesfall?

Ohne Zusatzbaustein verfällt das Guthaben grundsätzlich zugunsten der Versichertengemeinschaft. Mit eingeschlossenem Hinterbliebenenschutz kann die Rente an Ehepartner oder kindergeldberechtigte Kinder weitergezahlt werden. Diesen Baustein sollten Sie bewusst wählen.

Was kostet die Beratung?

Für Sie entstehen keine Mehrkosten gegenüber einem Direktabschluss. Die Courtage ist im Beitrag bereits enthalten, und unsere Berater arbeiten auf Festgehalt statt auf Provision. Die Anfrage ist unverbindlich.

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Bernd Krause, Geschäftsführer und Vorsorgespezialist beim Fairsicherungsladen
Bernd Krause
Geschäftsführer und Vorsorgespezialist beim Fairsicherungsladen, Autor des Finanzplaners für Akademiker. Seine Bachelorarbeit behandelte Anlageformen in privaten Rentenversicherungen. Er führt das 1983 gegründete Haus in zweiter Generation. Mehr über Bernd Krause.

Der Fairsicherungsladen GmbH, Waldstr. 65, 76133 Karlsruhe. Kontakt: anfrage@fair-ka.de, Telefon 0721 358 369. Diese Seite ist eine allgemeine Information und ersetzt keine individuelle Steuer- oder Anlageberatung.