PKV für Akademiker: wann sie sich lohnt, für wen nicht, und worauf es wirklich ankommt
Ingenieure, Ärztinnen, Steuerberater, Juristinnen: Irgendwann steht bei fast allen Akademikern die private Krankenversicherung im Raum. Beim Berufseinstieg, mit dem ersten Gehaltssprung oder mit der eigenen Kanzlei. Hier ist der Überblick, mit der Rechnung hinter den Werbeversprechen und den Seiten für Ihre Berufsgruppe.
Sie sind Beamter, Anwärter oder Referendar mit Beihilfe? Dann gilt eine eigene Logik, die wir im Abschnitt Auch Beamte sind Akademiker erklären. Für alle anderen Akademiker, angestellt oder selbstständig, ist diese Seite der Einstieg. Die Detailseiten für Ihre Berufsgruppe finden Sie im Abschnitt Vier Berufsgruppen, vier Denkweisen.
Inhalt
- Warum die PKV so individuell ist
- Berufseinstieg oder Young Professional?
- Vier Berufsgruppen, vier Denkweisen
- Auch Beamte sind Akademiker
- Die Rechnung hinter dem Werbeversprechen
- Für wen die PKV passt und für wen nicht
- PKV, Krankentagegeld und BU
- Gesundheitsfragen und Voranfrage
- Aus meinem Buch
- Häufige Fragen
Warum die PKV für Akademiker so individuell ist
Die private Krankenversicherung ist eine Entscheidung für Jahrzehnte. Wer mit Anfang 30 wechselt, bleibt in aller Regel bis ans Lebensende privat versichert, denn der Weg zurück in die gesetzliche Kasse ist später meist verschlossen. Deshalb zählt der Tarif, der Sie mit 45, mit Familie und mit 67 noch trägt, viel mehr als der Beitrag im ersten Jahr.
„Die private Krankenversicherung ist sogar noch individueller als die Berufsunfähigkeitsversicherung. Je nachdem, mit welchem Jahreseinkommen du ins Berufsleben startest, beziehungsweise wenn du eine Beamtenlaufbahn einschlägst, ist dieses Kapitel sehr wichtig für dich."
Aus „Der Finanzplaner für Akademiker", Kapitel 6Akademiker bringen dafür gute Voraussetzungen mit. Sie informieren sich, sie vergleichen, sie lassen sich ungern etwas aufschwatzen. Das ist gut so. Unser Leitsatz lautet nicht ohne Grund: Wir sorgen dafür, dass kluge Menschen keine dummen Versicherungen abschließen, sondern endlich Ruhe haben. Wie ein PKV-Beitrag überhaupt zustande kommt und warum der Einstiegsbeitrag so wenig über den Beitrag mit 55 verrät, erkläre ich im Video.
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Mehr InformationenBernd Krause erklärt, wie sich ein PKV-Beitrag zusammensetzt und wovon er später abhängt.
Berufseinstieg oder Young Professional: Wann die PKV zum Thema wird
Als Angestellter dürfen Sie in die PKV wechseln, wenn Ihr regelmäßiges Jahresgehalt über der Jahresarbeitsentgeltgrenze liegt. Die beträgt aktuell 77.400 € und steigt zum Jahreswechsel voraussichtlich auf 84.150 €. Beim Berufseinstieg liegen Ingenieure in der Industrie, Assistenzärzte im ersten Weiterbildungsjahr und Berufsanfänger in der Steuerberatung meist darunter. Wer darunter liegt, bleibt gesetzlich versichert.
Es gibt aber den Direkteinstieg, und der ist gar nicht so selten. Wer schon mit dem ersten Arbeitsvertrag über der Grenze liegt, etwa in einer großen Kanzlei, in der Unternehmensberatung oder in manchen Konzernen, kann ab dem ersten Arbeitstag privat versichert sein. Eine Wartezeit gibt es nicht. Dann wird es eng, denn zwischen Vertragsunterschrift und Arbeitsbeginn liegen oft nur wenige Wochen.
Die meisten kommen allerdings ein paar Jahre später zu uns. Mit der Projektleitung, dem Facharzt, dem bestandenen Examen oder der eigenen Kanzlei. Young Professional, Ende 20 bis Mitte 30, das Gehalt gerade über der Grenze, die Familienplanung noch offen. Genau in dieser Phase passieren die teuersten Fehler, weil die Entscheidung unter Zeitdruck fällt.
Rechenbeispiel: Wenn die Grenze schneller steigt als das Gehalt (Beispielwerte)
Wer mit 80.000 € jetzt wechselt, ist ab Januar voraussichtlich wieder versicherungspflichtig. Er kann sich befreien lassen, innerhalb von drei Monaten, und diese Befreiung ist nicht widerrufbar. Mehr bei versicherungsfrei ab Januar und Versicherungsfreiheit und Jahresarbeitsentgeltgrenze.
Wer weiß, dass er später wechseln will, kann sich seinen heutigen Gesundheitszustand über einen Optionstarif oder eine Anwartschaft in der PKV sichern. Mit 26 ist die Akte meist dünner als mit 32. Wie der Wechsel praktisch abläuft, steht bei Wechsel von der GKV in die PKV.
Vier Berufsgruppen, vier Denkweisen
Ein Ingenieur stellt andere Fragen als eine Ärztin, ein Steuerberater rechnet anders als eine Rechtsanwältin. Was sich unterscheidet, ist der Moment, in dem die PKV zum Thema wird, und das, was jemand braucht, um sich gut entschieden zu fühlen. Für jede Gruppe gibt es eine eigene Seite.
Ingenieure
Denken in Systemen und wollen das Datenblatt. Bei der PKV entscheiden aber die Lastfälle: Familie, Teilzeit, Auslandsprojekt, Rente. Dazu die Frage, wie viel der Arbeitgeber wirklich mitbezahlt und warum der höchste Selbstbehalt für Angestellte selten passt.
PKV für IngenieureÄrzte
Kennen das System von innen und unterschätzen ausgerechnet deshalb oft die eigene Akte. Das Thema kommt meist mit dem Facharzt oder der Niederlassung, dazu die Frage nach Ärztetarifen und Krankentagegeld.
PKV für ÄrzteSteuerberater
Rechnen richtig, aber oft nur bis zum Monatsbeitrag. Für sie beginnt die Rechnung dort erst: Sonderausgaben, Beitragsrückerstattung nach Steuern, Selbstbehalt, Krankentagegeld für die eigene Kanzlei.
PKV für SteuerberaterRechtsanwälte und Juristen
Lesen Bedingungen, kennen aber die Annahmepraxis nicht. Vom Referendariat in die Großkanzlei, oft privat ab dem ersten Arbeitstag, später die Partnerschaft mit vollem Beitrag und eigenem Krankentagegeld.
PKV für JuristenFür Ärzte gibt es außerdem die Seiten PKV für Assistenzärzte und Wechselmöglichkeiten für Ärzte bei steigenden Beiträgen. Weitere Berufsgruppen: Journalisten und Redakteure sowie Unternehmer. Verbeamtete Akademiker finden ihre Seiten im nächsten Abschnitt.
Auch Beamte sind Akademiker: Lehrer, Professoren, Juristen im Staatsdienst
Ein großer Teil der Akademiker in Deutschland ist verbeamtet. Statt eines Arbeitsvertrags gab es die Ernennungsurkunde. Lehrer, Professoren, Akademische Räte, Richter und Staatsanwälte, Diplomaten im Auswärtigen Amt, Referenten in den Ministerien. Für sie gilt die Jahresarbeitsentgeltgrenze nicht. Beamte dürfen privat versichert sein, egal wie hoch das Gehalt ist, und tun es fast immer, weil der Dienstherr über die Beihilfe einen großen Teil der Krankheitskosten trägt.
Das klingt einfach. Ist es aber nicht. Beim Bund und in den meisten Ländern übernimmt die Beihilfe im aktiven Dienst 50 % der Kosten, im Ruhestand meist 70 %. Den Rest deckt ein Restkostentarif der PKV. Welche Leistungen die Beihilfe in Ihrem Land wirklich erstattet, wo sie kürzt und welche Lücken der Tarif schließen muss, ist von Land zu Land verschieden. Ein Tarif, der in Bayern sauber passt, kann in Baden-Württemberg Löcher haben. Genau hier helfen Vergleichsportale am wenigsten, denn die Beihilfeverordnung steht in keinem Rechner.
Die Beihilfe ist ein starker Partner. Aber nur, wenn der Tarif genau dort anschließt, wo sie aufhört.
Jede dieser Gruppen hat ihre eigenen Stolperstellen. Deshalb gibt es für jede eine eigene Seite:
Lehrer und Lehramtsanwärter
Die größte Gruppe unter den Beamten. Der Einstieg kommt mit dem Referendariat als Beamter auf Widerruf, oft mit Anwärtertarif. Entscheidend ist, dass der Tarif auch nach der Verbeamtung auf Probe noch passt. Mehr auf der Seite PKV für Lehrer und Lehramtsanwärter.
Professoren und Hochschullehrer
Die Berufung kommt oft erst mit Ende 30 oder Anfang 40, nach Jahren als Angestellter in der GKV oder PKV. Wer dann wechselt, startet mit höherem Eintrittsalter. Details auf PKV für Professoren und Hochschullehrer.
Akademische Räte und Hochschulbeamte
Viele sind Beamte auf Zeit. Wer danach als Angestellter weiterarbeitet, wird oft wieder versicherungspflichtig. Ohne Anwartschaft ist dann der Weg zurück in die PKV verbaut. Mehr dazu unter PKV für Hochschulbeamte und in unserem Hochschulservice.
Richter und Staatsanwälte
Der Wechsel aus dem Referendariat in den Staatsdienst geht schnell, die Frist für die PKV-Entscheidung auch. Wer vorher in einer Kanzlei angestellt war, hat oft schon einen Vertrag, der jetzt umgestellt werden muss. Mehr auf PKV für Richter und Staatsanwälte.
Auswärtiges Amt und Diplomaten
Rotation alle paar Jahre, Familie im Ausland, Behandlung vor Ort. Der Tarif muss weltweit gelten und zur Beihilfe des Bundes passen. Mehr auf PKV für das Auswärtige Amt und Diplomaten.
Ministerialbeamte
Wer zwischen Landesministerium und Bundesbehörde wechselt, wechselt auch die Beihilfeverordnung. Der Restkostentarif muss dann nachziehen, sonst entstehen still neue Lücken. Mehr auf PKV für Ministerialbeamte.
Und statt der BU heißt das Thema bei Beamten Dienstunfähigkeit. Wie das mit der PKV zusammenhängt, lesen Sie unter Dienstunfähigkeitsklausel in der BU für Beamte. Den Überblick über alle Beamtengruppen finden Sie auf PKV für Beamte, die Grundlagen der Beihilfe unter Was ist die Beihilfe?.
Die Rechnung hinter dem Werbeversprechen
In meinem Buch beschreibe ich einen der größten Werbemythen der PKV: Wer den Höchstbeitrag in der gesetzlichen Kasse zahlt und ein privates Angebot für 700 € auf dem Tisch hat, spart angeblich jeden Monat ein paar hundert Euro. So einfach ist es nicht, aus drei Gründen.
Was bei Angestellten wirklich zählt (aktuelle Werte)
Erstens trägt der Arbeitgeber die Hälfte Ihres Beitrags, höchstens 613,22 € im Monat. Gespart wird also nur Ihre Hälfte der Differenz. Zweitens ist nur der Teil des Beitrags absetzbar, der den Leistungen der gesetzlichen Kasse entspricht. In meinem Buchbeispiel bleiben von 700 € rund 550 € abziehbar. Drittens kostet ein hoher Selbstbehalt Sie mehr, als er spart, wenn der Arbeitgeber die Hälfte der Ersparnis mitnimmt.
Die PKV soll Sie in erster Linie besser versichern, nicht billiger. Wenn Sie beim Wechsel jung sind und der Tarif vernünftig kalkuliert ist, kann sie trotzdem günstiger sein, heute und im Alter. Und die Angst vor Beiträgen im Alter? Die nenne ich im Buch eine Plattitüde. Teuer im Verhältnis wozu? Auch die gesetzliche Kasse kostet im Ruhestand Geld, zum Beispiel auf Ihre Betriebsrente. Mehr bei PKV im Alter, GKV und PKV in der Rente und Beitragsentwicklung von PKV und GKV. Wie Beiträge überhaupt entstehen, zeigt die Kalkulation der PKV.
Wie die Rechnung für Ihr Gehalt, Ihren Steuersatz und Ihre Pläne aussieht, klären wir in einem Gespräch. Unverbindlich und ohne Abschlussdruck.
Meine Rechnung anfragenFür wen die PKV passt, und für wen eher nicht
Wir beraten auf Festgehalt. Deshalb können wir auch sagen, wann wir von der PKV abraten.
Passt oft gut
- Sie sind jung, gesund und verdienen dauerhaft über der Grenze
- Sie legen Wert auf bessere Leistungen, nicht nur auf einen niedrigen Beitrag
- Sie planen eine Selbstständigkeit oder Partnerschaft
- Ihr Partner verdient selbst und ist eigenständig versichert
Genauer hinsehen
- Ihr Gehalt liegt nur knapp über der Grenze, vielleicht mit Befristung
- Sie planen mehrere Kinder, und ein Elternteil bleibt länger zu Hause
- Sie denken über längere Teilzeit nach
- Sie wollen nur den niedrigsten Beitrag, egal mit welchen Leistungen
Mehr zur Grundsatzfrage bei gesetzlich oder privat, zur Familie bei Kinder in PKV oder GKV und Teilzeit nach der Elternzeit, zum Weg zurück bei Rückwechsel in die GKV.
Gesundheitsfragen und Voranfrage: was auch Gesunde wissen sollten
Auch wer sich kerngesund fühlt, muss im Antrag jeden Arzt- und Therapiebesuch der letzten Jahre angeben. Die zwei Physio-Termine wegen Nackenverspannung genauso wie den Heuschnupfen. Je nach Versicherer kosten solche Kleinigkeiten nichts oder bis zu 50 € Zuschlag im Monat. In meinem Buch steht dazu ein Satz, den ich jedem mitgebe: Nie das Storytelling vernachlässigen. Was angegeben werden muss, steht bei den Gesundheitsfragen der PKV.
Steht doch etwas in der Akte, klären wir das vorab mit einer anonymen Risikovoranfrage, ohne Ihren Namen. Aus unserer Praxis drei Punkte, die im Netz meist falsch stehen:
- Ein Votum gilt rund 14 Tage, nicht ein halbes Jahr. Tarife und Annahmerichtlinien ändern sich. Wer ein gutes Ergebnis hat, beantragt zügig, denn ein Unfall oder neuer Befund dazwischen kann den Abschluss verhindern.
- Anonym heißt ohne Namen, nicht spurlos. Mehrere Makler parallel greifen auf dieselben Versicherer und teils denselben Risikoprüfer zu. Das schadet mehr, als es hilft. Mehr bei Macht eine Mehrfachberatung Sinn?.
- Die Krankenakte ist eine Quelle, keine Voranfrage. Sie ungeprüft anzuhängen, ist aus meiner Sicht völliges Harakiri. Vorher reden wir.
Den Ablauf erklären wir ausführlich bei der Risikovoranfrage, aber bitte richtig und bei PKV trotz Vorerkrankung. Warum eine vergessene Angabe auch nach Jahren noch zählt: Mythos 10 Jahre Verjährung.
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Mehr InformationenErst der Tarifvergleich, dann die Voranfrage: warum die Reihenfolge entscheidet.
Sie haben schon einen Tarif im Blick, vielleicht aus einem Vergleichsportal? Schicken Sie ihn uns. Wir legen die Bedingungen daneben und sagen Ihnen, was er in 25 Jahren leistet.
Tarif prüfen lassenUnd die zweite Hälfte der Absicherung? Für Ihre Arbeitskraft gibt es die BU für Akademiker. Die Gesundheitsfragen überschneiden sich, deshalb gehört sie ins selbe Gespräch. Einen Überblick über KI-Antworten zu beiden Themen und ihre Grenzen gibt unser Beitrag KI-Mythen zu PKV und BU.
PKV, Krankentagegeld und BU: ein Gespräch, eine Gesundheitsprüfung
Wer über die PKV nachdenkt, steht fast immer an einem Punkt, an dem sich auch das Einkommen verändert hat. Genau dann gehört die Absicherung der Arbeitskraft mit auf den Tisch.
Krankentagegeld und Berufsunfähigkeitsversicherung sind zwei Hälften derselben Absicherung. Als privat versicherter Angestellter bekommen Sie nach sechs Wochen Lohnfortzahlung kein Krankengeld von einer Kasse. Das Krankentagegeld ersetzt es und gehört deshalb in jeden PKV-Vertrag. Es zahlt, solange Sie vorübergehend arbeitsunfähig sind. Wird daraus eine Berufsunfähigkeit, endet es, und ab dann muss die BU übernehmen. Passen Höhe und Übergang nicht zusammen, entsteht die Lücke genau dann, wenn Sie sie am wenigsten gebrauchen können. Deshalb stimmen wir beides gemeinsam ab, immer im Verhältnis zu Ihrem Nettoeinkommen.
Sie haben schon eine BU?
Dann prüfen wir, ob der Tarif noch gut ist und ob die Rente zu Ihrem heutigen Gehalt passt. Mit dem Gehaltssprung, der Sie in die PKV bringt, ist die BU-Rente oft zu niedrig. Viele Verträge lassen sich über die Nachversicherungsgarantie ohne neue Gesundheitsprüfung erhöhen, allerdings nur bei bestimmten Anlässen und innerhalb von Fristen.
Bestehende BU prüfen lassen | Nachversicherung und Erhöhung | Wie hoch muss die BU-Rente sein?
Sie haben noch keine BU?
Dann erledigen wir die Gesundheitsprüfung in einem Rutsch. Die Vorgeschichte ist dieselbe, nur der Blickwinkel ist ein anderer. Bei der BU zählt, ob Vorerkrankungen die Wahrscheinlichkeit einer Berufsunfähigkeit erhöhen. Bei der PKV zählt, ob weitere medizinische Kosten zu erwarten sind. Wer die Akte einmal sauber aufbereitet, nutzt sie für beide Anträge.
Gesundheitsfragen bei PKV und BU | Vorerkrankungen bei BU und PKV
So läuft Ihre PKV-Beratung bei uns ab
Damit Sie wissen, was nach Ihrer Anfrage passiert: vier Schritte, unverbindlich, ohne Abschlussdruck. Sie entscheiden an jeder Stelle selbst, ob es weitergeht.
Kurze Anfrage
Per E-Mail oder Formular, ein paar Sätze reichen. Wir melden uns in der Regel innerhalb von 24 Stunden mit einem Terminvorschlag.
Gespräch per Video
Ihr Einkommen, Ihre Pläne, Ihre Familie. Daraus ergibt sich, ob die PKV für Sie passt und welche Leistungen Sie in 30 Jahren noch brauchen.
Vergleich und Gesundheitsangaben
Tarifvergleich mit Originalbedingungen, Gesundheitsangaben sauber aufbereitet, bei Bedarf eine anonyme Voranfrage. Auf Wunsch gleich mit BU und Krankentagegeld.
Antrag und Betreuung
Sie entscheiden in Ruhe. Danach betreuen wir Ihren Vertrag, von der Arztrechnung bis zur Beitragsanpassung, digital über die Simplr-App.
Warum Sie das mit uns klären sollten
Festgehalt statt Provision
Unsere Berater arbeiten auf Festgehalt, ohne individuellen Provisionsanreiz. Das Unternehmen erhält wie jeder Makler die Courtage vom Versicherer. Im Regelfall gibt es kein separates Beratungshonorar und keine Mehrkosten gegenüber einem Direktabschluss.
100+ Versicherer, Originalbedingungen
Wir vergleichen anbieterübergreifend mit lizenzierter Tarifsoftware und lesen die Bedingungen im Zusammenhang. Entscheidend ist, wie etwas versichert ist.
Ärztehausprinzip
Jeder Berater ist Spezialist für ein Thema. Wer bei uns zur PKV berät, macht das jeden Tag, seit 1983.
Auch nach dem Abschluss da
Beitragsanpassung, Tarifwechsel, Leistungsfall: Als Makler stehen wir auf Ihrer Seite, nicht auf der des Versicherers.
Beratung per Video: Sie kommen auf unseren Rechner
Neun von zehn Beratungen laufen bei uns online, deutschlandweit. Sie brauchen einen Laptop oder ein Tablet mit Browser. Wir teilen den Bildschirm, Sie sehen Tarifvergleich und Bedingungen live und fragen nach, wann immer Sie wollen. Wo Sie wohnen, spielt keine Rolle. Wer lieber persönlich kommt, ist in Karlsruhe und Landau willkommen. Mehr dazu bei der PKV-Beratung online.
Nach dem Abschluss: alles in einer App

Arztrechnungen einreichen, Beitragsanpassungen prüfen lassen, Dokumente finden: In der TÜV-zertifizierten Simplr-App erledigen Sie das per Fingertipp, und wir kümmern uns um den Rest. So funktioniert der Simplr-Kundencenter.
Was Kunden nach ihrer PKV-Entscheidung sagen
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„Nach der Kontaktaufnahme habe ich schnell einen Termin erhalten und eine ausführliche Erklärung in dem Thema PKV erhalten. Mir wurden alle Fragen beantwortet und die Angst vor der Entscheidung über eine PKV genommen.“
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„Schlussendlich hat sie es trotz der durch die Krankengeschichte eingeschränkten Auswahl geschafft, die passende Versicherung mit besten Leistungen für uns alle zu finden. Ohne ihre Hilfe wären wir jetzt wahrscheinlich mit deutlich reduziertem Umfang und gleichzeitig teurer versichert.“
Ihre PKV-Anfrage
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Lieber per E-Mail? E-Mail-Anfrage mit Vorlage öffnen
Häufige Fragen von Akademikern zur PKV
Angestellte, wenn ihr regelmäßiges Bruttojahresgehalt über der Jahresarbeitsentgeltgrenze liegt. Sie beträgt aktuell 77.400 € und steigt zum Jahreswechsel voraussichtlich auf 84.150 € (vorläufiger Wert). Liegt das Gehalt schon beim Berufseinstieg darüber, ist der Wechsel ab dem ersten Arbeitstag möglich. Selbstständige können sich privat versichern, egal wie hoch ihr Einkommen ist. Für Beamte gelten eigene Regeln mit Beihilfe.
Die meisten wechseln als Young Professional, wenn das Gehalt die Grenze übersteigt, oder mit der Selbstständigkeit. Wer schon mit einem Gehalt über der Grenze einsteigt, sollte vor dem ersten Arbeitstag alles geklärt haben. Über die Gesundheit lohnt es sich früher nachzudenken, etwa über einen Optionstarif oder eine Anwartschaft.
Oft, aber weniger deutlich, als Werbung verspricht. Der Arbeitgeber zahlt die Hälfte, höchstens aktuell 613,22 € im Monat, und nur der Basisanteil ist voll absetzbar. Die PKV soll in erster Linie besser versichern. Wer jung wechselt und einen gut kalkulierten Tarif wählt, kann trotzdem dauerhaft günstiger fahren.
Pauschal nein. Die Beiträge sind mit Altersrückstellungen kalkuliert, Rentner erhalten einen Zuschuss der Rentenversicherung, und ein Beitragsentlastungstarif kann gezielt entlasten. Auch die gesetzliche Kasse kostet im Ruhestand Geld, etwa auf Betriebsrenten.
Genauer hinsehen sollte, wer nur knapp über der Grenze verdient, vielleicht befristet, wer mehrere Kinder plant und ein Elternteil länger zu Hause bleibt, oder wer längere Teilzeit erwägt. Auch wer nur den niedrigsten Beitrag sucht, ist mit einem Billigtarif oft schlechter versichert als in der gesetzlichen Kasse.
Ja. Auch Gesunde müssen jeden Arzt- und Therapiebesuch der letzten Jahre angeben. Wie die Angaben formuliert und erklärt werden, entscheidet über Zuschläge. Wer etwas weglässt, riskiert später den Versicherungsschutz.
In der Praxis rund 14 Tage. Tarife, Annahmerichtlinien und Bedingungsstände ändern sich. Wer ein gutes Ergebnis hat, sollte zügig beantragen.
Im Regelfall gibt es kein separates Beratungshonorar und keine Mehrkosten gegenüber einem Direktabschluss. Kommt ein Vertrag über uns zustande, erhalten wir die vorgesehene Vermittlungsvergütung vom Versicherer. Unsere Berater arbeiten auf Festgehalt.
Mein Buch für den Berufseinstieg: Der Finanzplaner für Akademiker
Vieles auf dieser Seite und auf den Seiten für Ingenieure, Steuerberater und Juristen stammt aus meinem Buch „Der Finanzplaner für Akademiker". Kapitel 6 behandelt die drei wichtigsten Versicherungen nach der Uni: Haftpflicht, Berufsunfähigkeit und private Krankenversicherung. Dazu kommen Altersvorsorge, Geldanlage und ein offenes Kapitel darüber, wie Berater Geld verdienen.
Ein Rechenbeispiel aus der Praxis: Ein schlecht beratener Vertrag über 150 € im Monat und 35 Jahre Laufzeit kann bis zu 1.575 € Abschlusskosten verursachen. Das Buch kostet 6,95 €. Ein gutes Geschenk übrigens auch für Kinder, die gerade ins Berufsleben starten.
Mehr zum Inhalt auf der Buchseite. Und wer lieber lernt als liest: der Onlinekurs PKV für Angestellte und Freiberufler.
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Über den Autor: Bernd Krause
Bernd Krause führt den Fairsicherungsladen in zweiter Generation, gegründet 1983 von seinem Vater. Er ist Autor des Buchs „Der Finanzplaner für Akademiker" und erklärt auf YouTube in über 200 Videos, wie Versicherungen wirklich funktionieren. Sein Antrieb: dafür sorgen, dass kluge Menschen keine dummen Versicherungen abschließen, sondern endlich Ruhe haben.
Kluge Menschen, kluge Tarife.
Ob Berufseinstieg, Gehaltssprung oder eigene Kanzlei: Wir rechnen Ihre PKV durch, bevor Sie unterschreiben. Online oder vor Ort, mit einem Berater auf Festgehalt.
Der Fairsicherungsladen GmbH | Waldstr. 65 | 76133 Karlsruhe | anfrage@fair-ka.de | Tel. 0721 358 369 | Karlsruhe, Landau und online deutschlandweit
