Was kostet eine private Krankenversicherung? Der ehrliche Kostenüberblick
Von 150 € beim jungen Einsteiger bis 950 € kurz vor der Rente: PKV-Beiträge sind so individuell wie ein Fingerabdruck. Wir zeigen Ihnen, welche neun Faktoren wirklich über den Preis entscheiden – und wie Sie Ihren Beitrag aktiv steuern. Ohne Lockvogel-Preise, ohne Verkaufsdruck.
Die wichtigste Kostenfrage für Ihre Gesundheit
„Was kostet eine private Krankenversicherung?" – diese Frage stellen sich jedes Jahr Hunderttausende, die erstmals über der Versicherungspflichtgrenze liegen und von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung wechseln dürfen. Die ehrliche Antwort: Es gibt keinen Durchschnittspreis, der für Sie gilt. Ihr Beitrag ist so individuell wie ein Fingerabdruck.
Ein Beispiel macht das greifbar. Ein 25-jähriger, gesunder Berufseinsteiger kann bereits ab rund 150 € im Monat vollwertig privat versichert sein. Ein 45-Jähriger mit Vorerkrankungen zahlt für vergleichbare Leistungen schnell das Drei- bis Vierfache. Gleiche Leistung, völlig anderer Preis – und das ist keine Willkür, sondern das Ergebnis von neun klar benennbaren Faktoren.
Keine Sorge: Sie müssen dafür kein Versicherungsmathematiker werden. Sie lernen gleich die Stellschrauben kennen, an denen Sie selbst drehen können – und wie Sie eine realistische Beitragseinschätzung bekommen, statt sich von einem Online-Lockpreis blenden zu lassen.
Durchschnittliche PKV-Kosten nach Lebensphase
Diese Spannen sind grobe Orientierungswerte für einen soliden Vollschutz – kein Angebot, keine Garantie. Sie zeigen vor allem eins: Je früher Sie einsteigen, desto günstiger bleibt es ein Leben lang.
Junger Einsteiger
Gutverdiener
Erfahrener Berufstätiger
Vor der Rente
Beamte fallen aus diesem Raster heraus – im positiven Sinne. Durch die Beihilfe ihres Dienstherrn brauchen sie nur eine Restkostenversicherung und zahlen oft nur einen Bruchteil. Dazu unten mehr.
Was macht die PKV teuer? Die neun entscheidenden Kostenfaktoren
Wenn Sie verstehen, woraus sich Ihr Beitrag zusammensetzt, entzaubern Sie jeden Online-Rechner. Denn ein Rechner fragt zwei, drei Dinge ab – Ihr echter Beitrag hängt von diesen neun ab.
Eintrittsalter: der wichtigste Preisfaktor
Das Alter bei Vertragsbeginn ist der stärkste Hebel überhaupt. Je früher Sie einsteigen, desto günstiger wird Ihr lebenslanger Beitrag – weil ein Teil davon als Altersrückstellung angespart wird und Sie diesen Puffer über mehr Jahre aufbauen.
| Eintrittsalter | Orientierung Vollschutz |
|---|---|
| 25 Jahre | ca. 280 €/Monat |
| 35 Jahre | ca. 420 €/Monat |
| 45 Jahre | ca. 650 €/Monat |
| 55 Jahre | ca. 950 €/Monat |
Warum das so ist? Mit jedem Lebensjahr steigt das statistische Behandlungsrisiko. Ein 55-Jähriger hat statistisch eine drei- bis vierfach höhere Behandlungswahrscheinlichkeit als ein 25-Jähriger – und das kalkulieren die Versicherer direkt in den Beitrag ein. Wie sich Frauen- und Männerbeiträge seit dem Unisex-Prinzip angeglichen haben, lesen Sie weiter unten in den FAQ.
Beruf: Risiko und Stabilität bestimmen den Preis
Ihr Beruf beeinflusst gleich zweierlei: das Unfall- und Krankheitsrisiko sowie die Einkommensstabilität. Beides fließt in die Kalkulation ein.
| Eher günstig | Eher teurer |
|---|---|
| Beamte (Beihilfeanspruch) | Handwerker (höheres Unfallrisiko) |
| Büroangestellte, Akademiker | Gastronomie (unregelmäßige Zeiten) |
| Stabile Angestelltenverhältnisse | Kreativberufe (schwankendes Einkommen) |
💡 Spezialfall Beamte
Als Beamter oder Beamtin brauchen Sie nur eine Restkostenversicherung, weil die Beihilfe 50–80 % Ihrer Kosten übernimmt. Dadurch zahlen viele Beamte nur 80–200 € monatlich für erstklassigen Schutz. Wie das genau funktioniert, zeigen wir auf unserer Seite zur PKV für Beamte und speziell zu den Kosten für Beamtenanwärter.
Laufzeit und Endalter: die langfristige Vertragsgestaltung
Die meisten PKV-Tarife laufen lebenslang und bilden Altersrückstellungen, um den Beitrag im Alter zu dämpfen. Manche günstigeren Tarife verzichten darauf – das drückt den Einstiegspreis, rächt sich aber später. Unsere Erfahrung aus über 6.000 PKV-Beratungen: Ein paar Euro Ersparnis heute sind selten die spätere Beitragsdynamik wert. Beamtentarife laufen häufig bis zum Pensionsalter und gehen dann in Rentnertarife über. Mehr dazu lesen Sie bei den Altersrückstellungen in der PKV.
Rauchen: der kostspielige Glimmstängel
Raucher zahlen in der PKV spürbar mehr – aus nachvollziehbarem Grund. Das statistische Krebsrisiko ist deutlich erhöht, Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind wahrscheinlicher.
| Rauchverhalten | Typischer Aufschlag |
|---|---|
| Gelegenheitsraucher (1–5/Tag) | +30–50 €/Monat |
| Regelmäßig (Packung/Tag) | +80–150 €/Monat |
| Starke Raucher | +150–300 €/Monat |
Die gute Nachricht: Wer mindestens zwölf Monate rauchfrei ist, kann bei vielen Versicherern in den Nichtrauchertarif wechseln und sofort sparen.
Hobbys: Risikosportarten kosten extra
Ihre Freizeit kann den Beitrag beeinflussen. Alltagssport ist unproblematisch – bei echten Risikosportarten prüfen Versicherer genauer.
| Ohne Aufschlag | Mit Aufschlag |
|---|---|
| Joggen, Schwimmen, Radfahren | Motorsport: +100–500 €/Monat |
| Tennis, Golf, Fitness | Fallschirmspringen: +50–200 €/Monat |
| Wandern, Yoga | Bergsteigen über 4.000 m: +80–300 €/Monat |
| Mannschaftssport im Verein | Gerätetauchen tiefer 30 m: +30–150 €/Monat |
Körpergewicht (BMI): ein Faktor unter vielen
Deutliches Über- oder Untergewicht erhöht statistisch das Risiko für Folgeerkrankungen. Das berücksichtigen Versicherer – aber längst nicht jeder Anbieter bewertet den BMI gleich streng. Genau hier lohnt der Vergleich.
| BMI-Bereich | Typische Bewertung |
|---|---|
| 18,5–25 | Normalgewicht, keine Zuschläge |
| 25–30 | 0–50 € Zuschlag möglich |
| 30–35 | 50–150 € Zuschlag |
| über 35 | 150–400 € Zuschlag – oder je nach Anbieter Ablehnung |
Gesundheitszustand: der kritischste Faktor
Vorerkrankungen können zu Zuschlägen, Leistungsausschlüssen oder – im ungünstigen Fall – zur Ablehnung führen. Umso wichtiger ist eine ehrliche, saubere Gesundheitsprüfung. Ein paar typische Beispiele, wie sich einzelne Diagnosen auf den Beitrag auswirken können:
| Vorerkrankung (Beispiel) | Typischer Zuschlag |
|---|---|
| Bluthochdruck (gut eingestellt) | +20–80 €/Monat |
| Diabetes Typ 2 | +100–300 €/Monat |
| Schilddrüsenunterfunktion | +10–40 €/Monat |
| Rückenbeschwerden | +30–150 €/Monat |
| Allergien | +10–50 €/Monat |
Wichtig: Diese Werte sind nur Anhaltspunkte. Ob und wie stark eine Diagnose Ihren Beitrag beeinflusst, entscheidet jeder Versicherer anders – oft für die identische Krankengeschichte völlig unterschiedlich. Wie die Antragsprüfung Schritt für Schritt abläuft, erklären wir bei der Gesundheitsprüfung bei PKV und BU. Und dass etwa eine Schilddrüsenunterfunktion oder Rückenverspannung beim einen Anbieter einen Zuschlag auslöst und beim nächsten gar keinen, zeigen wir an echten Fällen unter Risikozuschläge bei anonymer Voranfrage.
⚠ Der Profi-Tipp, den kein Portal verrät
Stellen Sie niemals blind einen Antrag, wenn Sie Vorerkrankungen haben. Über eine anonyme Risikovoranfrage klären wir Ihre Annahmechancen und die zu erwartenden Zuschläge, ohne dass Ihr Name bei den Versicherern auftaucht. So „verbrennen" Sie Ihre Gesundheitsdaten nicht mit einer Ablehnung, die andere Versicherer sehen könnten.
Absicherungshöhe: mehr Leistung kostet mehr
Der Umfang Ihres Schutzes ist die Stellschraube, an der Sie am aktivsten drehen können. Hier entscheidet sich, ob Sie Basisschutz oder Premium wählen.
| Leistungsbereich | Basis vs. Premium |
|---|---|
| Ambulant | +50–150 €/Monat |
| Stationär (Ein- statt Mehrbettzimmer) | +80–200 €/Monat |
| Zahn (Voll- statt Basisschutz) | +40–120 €/Monat |
| Ausland (weltweit statt Deutschland) | +20–60 €/Monat |
Ergänzenden Schutz wie eine Zahnzusatzversicherung oder eine Krankenhauszusatzversicherung kann man übrigens auch gezielt einsetzen, statt alles im Hauptvertrag zu verpacken.
Zusatzbausteine: sinnvolle Ergänzungen mit Preisauswirkung
Manche Bausteine gehören für bestimmte Lebenssituationen dazu – kosten aber extra:
- Krankentagegeld – ersetzt Ihr Einkommen bei längerer Arbeitsunfähigkeit: 50 €/Tag ca. +15–30 €/Monat, 100 €/Tag ca. +30–60 €/Monat. Für Selbstständige praktisch unverzichtbar.
- Leistungsdynamik – hebt Ihre Leistungen automatisch gegen die Inflation an: ca. +20–40 €/Monat, ohne Begrenzung entsprechend mehr.
- Pflegetagegeld – zusätzlicher Schutz bei Pflegebedürftigkeit: 30 €/Tag ca. +25–50 €/Monat.
Neun Faktoren, unzählige Kombinationen. Ihr echter Beitrag ergibt sich erst aus Ihrer konkreten Situation – und die rechnen wir für Sie durch.
Meinen realistischen Beitrag ermitteln →Wie können Sie bei der PKV sparen? Erprobte Strategien
Die PKV ist kein starrer Preis, sondern ein Baukasten. Wer weiß, welche Schrauben es gibt, spart über die Jahre schnell fünfstellig – ohne beim Schutz zu verlieren, der wirklich zählt.
1. Selbstbehalt clever wählen
Ein Selbstbehalt reduziert Ihren Beitrag spürbar. Sie tragen einen Teil der Kosten selbst, im Gegenzug sinkt die Prämie.
| Selbstbehalt/Jahr | Beitragsersparnis |
|---|---|
| 300 € | -15–30 €/Monat |
| 600 € | -30–60 €/Monat |
| 1.200 € | -60–120 €/Monat |
Rechenbeispiel: Bei 1.200 € Selbstbehalt sparen Sie 720–1.440 € Beitrag im Jahr. Wenn Sie in einem gesunden Jahr weniger als 1.200 € an Behandlungskosten haben, bleibt unterm Strich ein Plus. Für gesunde Gutverdiener mit Rücklage ist das oft die effizienteste Sparstrategie überhaupt.
2. Leistungen bedarfsgerecht wählen
Nicht jeder braucht jede Premium-Option. Ehrliche Fragen sparen echtes Geld:
- Zahnschutz: Mit gesunden Zähnen reicht oft ein solider Basisschutz plus separate Zusatzversicherung.
- Einzelzimmer: Ist Ihnen die Privatsphäre im Krankenhaus wirklich 200 €/Monat wert?
- Chefarztbehandlung: In gut versorgten Ballungsräumen oft nicht der entscheidende Hebel.
3. Tarifoptionen nutzen
- Beitragsrückerstattung: Bei Leistungsfreiheit bekommen Sie mehrere Monatsbeiträge zurück.
- Bonusprogramme: Belohnungen für Vorsorge und gesunde Lebensweise.
- Karenzzeit beim Krankentagegeld: erst nach sechs Wochen zahlen lassen, statt ab Tag 43 – das senkt den Baustein-Preis.
4. Langfristig denken
- Früh einsteigen: Jedes Jahr Wartezeit kostet über die Laufzeit gerechnet Tausende.
- Gesund bleiben: Vorsorge zahlt sich in der PKV doppelt aus.
- Regelmäßig prüfen: Alle drei bis fünf Jahre den Tarif optimieren lassen – innerhalb der Gesellschaft und ohne neue Gesundheitsprüfung ist ein Tarifwechsel oft möglich (§ 204 VVG).
Wie finden Sie eine günstige PKV, die trotzdem trägt?
Günstig heißt nicht billig. Die richtige Balance zwischen Preis und Leistung finden Sie in drei Schritten.
Schritt 1: Budget ehrlich definieren
Wie viel wollen und können Sie monatlich investieren? Eine grobe Einordnung:
- Budget-Variante: 250–400 €/Monat
- Komfort-Variante: 400–600 €/Monat
- Premium-Variante: 600–1.000 €/Monat
Schritt 2: Prioritäten setzen
Was ist Ihnen wirklich wichtig? Schnelle Facharzttermine als Privatpatient, hochwertiger Zahnschutz, weltweiter Auslandsschutz oder starke Leistungen rund um Familienplanung? Ihre Prioritäten entscheiden, wo Sie investieren und wo Sie sparen.
Schritt 3: Marktvergleich statt Bauchgefühl
Vergleichen Sie die relevanten privaten Krankenversicherer, nicht nur den Preis, sondern auch die langfristige Beitragsstabilität und die Leistungsbilanz im Ernstfall. Genau das ist der Punkt, an dem ein reines Vergleichsportal an seine Grenzen stößt – und eine anbieterunabhängige Beratung ihren Wert zeigt.
⚠ Warum der günstigste Tarif oft der teuerste ist
Ein extrem niedriger Einstiegsbeitrag klingt verlockend – bis die Beiträge Jahr für Jahr überproportional steigen, weil zu wenig Altersrückstellung gebildet wurde oder das Kollektiv ungünstig kalkuliert ist. Wir schauen deshalb nicht auf den Startpreis, sondern auf die Beitragshistorie und die Kalkulationsgrundlage. Ein Tarif, der mit 30 zehn Euro günstiger ist, kann Sie mit 60 mehrere Hundert Euro im Monat mehr kosten.
Wie viel sollten Sie für eine PKV ausgeben?
Als grobe Faustregel, die sich in unserer Beratungspraxis bewährt hat:
- Gutverdiener: 8–12 % des Bruttoeinkommens
- Sehr gut Verdienende: 5–8 % des Bruttoeinkommens
- Beamte: 3–6 % des Bruttoeinkommens (dank Beihilfe)
Ein konkretes Rechenbeispiel bei 70.000 € Bruttojahresgehalt: Ein sinnvolles Budget liegt bei etwa 470–700 €/Monat. Der Höchstbeitrag in der gesetzlichen Kasse liegt in einer ähnlichen Größenordnung – nur bekommen Sie privat dafür in aller Regel deutlich mehr Leistung. Das eigentliche Sparpotenzial liegt also seltener im reinen Beitrag als in dem, was Sie fürs gleiche Geld an Leistung erhalten.
Wichtig und ehrlich gesagt: Denken Sie den Beitrag im Alter mit. Ob sich die PKV für Sie langfristig lohnt, hängt stark von Ihrer Situation ab – die Grundsatzfrage gesetzlich oder privat sollte nie allein über den heutigen Beitrag entschieden werden. Einen Gesamtüberblick über Leistungen, Wechsel und Anbieter gibt unsere Seite zur privaten Krankenversicherung, und wie sich die Beiträge über die Jahre real entwickeln, zeigt der Vergleich der Beitragsentwicklung von PKV und GKV.
Warum unsere PKV-Beratung Sie 0 € kostet – und Sie trotzdem nichts geschenkt bekommen
Ein Satz, den Sie bei uns nie hören werden: „Diesen Tarif empfehle ich Ihnen besonders." Denn bei uns hängt kein Beratergehalt davon ab, was Sie abschließen. Das ist der Kern unseres Selbstverständnisses – und der Grund, warum kluge Menschen bei uns keine dummen Versicherungen abschließen.
Festgehalt statt Provision
Alle unsere Berater arbeiten auf Festgehalt. Kein Vertriebsdruck, keine Mindestabschlüsse, keine bevorzugten Partner. Wir empfehlen, was zu Ihnen passt – nicht, was uns mehr bringt.
Anbieterunabhängig
Wir vergleichen 28 private Krankenversicherer mit über 400 Tarifkombinationen. Ungebunden und ohne Verkaufsinteresse für einen bestimmten Anbieter.
Null Mehrkosten für Sie
Ihr Beitrag ist bei uns identisch wie direkt beim Versicherer. Die Courtage, die sonst ein Vertreter erhält, geht an uns – Sie zahlen keinen Cent mehr.
Ärztehausprinzip
Für PKV berät Sie ein echter PKV-Spezialist – nicht ein Generalist, der alles ein bisschen macht. Spezialwissen statt Bauchladen.
💡 Was das für Ihren Beitrag heißt
Weil wir kein Verkaufsinteresse haben, empfehlen wir auch mal: „Bleiben Sie in der gesetzlichen Kasse." Oder: „Der günstigere Tarif reicht in Ihrem Fall völlig." Diese Ehrlichkeit ist #besserberaten – und sie spart Ihnen häufig mehr, als jeder Rabatt es je könnte.
So läuft Ihre PKV-Beratung ab – jeder Schritt 0 €
Kostenlose Erstberatung
Per Video, Telefon oder vor Ort in Karlsruhe. Wir hören zu und verstehen Ihre Situation – ohne Verkauf.
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Bei Vorerkrankungen klären wir diskret Annahmechancen und Zuschläge – Ihre Daten bleiben geschützt.
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Entscheidung & Betreuung
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Was kostet die PKV wirklich? Drei Praxisbeispiele
Theorie ist gut, echte Fälle sind besser. Drei typische Situationen aus unserer Beratung – die Beiträge sind anonymisierte Orientierungswerte, keine Angebote.
💻 Beispiel 1: Junger IT-Spezialist, 28
Günstige Ausgangslage durch junges Alter und sicheren Bürojob. Ergebnis: erstklassiger Vollschutz zu einem Beitrag, der spürbar unter dem gesetzlichen Höchstbeitrag liegt – bei deutlich besserer Leistung.
💼 Beispiel 2: Selbstständige Beraterin, 42
Höheres Alter und ein kleiner Gesundheitszuschlag von 40 € durch die gut behandelte Schilddrüse. Über die anonyme Voranfrage fanden wir den Anbieter mit der fairsten Bewertung – inklusive Krankentagegeld für die Selbstständigkeit.
🏫 Beispiel 3: Landesbeamter vor der Pension, 58
Die Beihilfe übernimmt hier 50 % der Kosten – die private Restkostenversicherung deckt den Rest. Selbst mit kleinem Zuschlag für den gut eingestellten Bluthochdruck bleibt der Beitrag niedrig. Ohne Beihilfe läge er bei rund 860 €.
* GKV-Werte als grobe Vergleichsgröße für den Höchstbeitrag inkl. Pflegeversicherung. Individuelle Beiträge weichen ab.
Das sagen unsere Mandanten
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Durchschnittspreise helfen Ihnen nur begrenzt weiter. Lassen Sie Ihre individuelle Situation von unseren PKV-Spezialisten analysieren – wir ermitteln realistisch Ihren zu erwartenden Beitrag und zeigen Ihnen alle Einsparpotenziale auf.
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Häufige Fragen zu den PKV-Kosten
Einen belastbaren Durchschnitt gibt es nicht, weil der Beitrag individuell kalkuliert wird. Als grobe Orientierung: junge Einsteiger 150–300 €, Gutverdiener um die 40 rund 350–550 €, kurz vor der Rente 600–900 €. Beamte zahlen dank Beihilfe oft nur 80–200 €. Ihr echter Beitrag hängt von neun Faktoren ab – vor allem Eintrittsalter, Gesundheit und gewählten Leistungen.
Nein. Seit 2012 gilt in der PKV das Unisex-Prinzip: Männer und Frauen zahlen bei gleichem Tarif, Alter und Gesundheitszustand denselben Beitrag. Früher war das anders – heute sind die Beiträge angeglichen. Mehr dazu auf unserer Seite zu Unisex- vs. Bisex-Tarifen.
Kurztrips sind meist ohne Zusatzkosten mitversichert. Für längere Aufenthalte gilt: EU-Länder sind in der Regel unproblematisch, USA und Kanada sind wegen der hohen Behandlungskosten teurer und erfordern Premium-Schutz. Weltweiter Schutz kostet ca. 20–60 €/Monat mehr als reiner Deutschland-Schutz.
Gut kalkulierte Tarife bilden über die Jahre Altersrückstellungen, die den Beitrag im Alter dämpfen. Zusätzlich fließt ein gesetzlicher Zuschlag in die Rücklage. Trotzdem steigen PKV-Beiträge über die Zeit – deshalb schauen wir bei der Auswahl gezielt auf die Beitragsstabilität, nicht nur auf den Einstiegspreis. Details unter Altersrückstellungen in der PKV.
Abschlusskosten werden meist über fünf Jahre verteilt und sind in der Kalkulation enthalten. Verwaltungskosten stecken bereits im Beitrag. Seriöse Anbieter weisen beides transparent aus. Wichtig: Bei uns entstehen für die Beratung keine zusätzlichen Kosten – Ihr Beitrag ist identisch mit dem Abschluss direkt beim Versicherer.
Ja. Die Beiträge zur Basis-Absicherung sind als Sonderausgaben absetzbar – bei vielen PKV-Verträgen sogar vollständig. Die ausgezahlten Leistungen selbst, etwa erstattete Arztrechnungen oder Krankentagegeld, sind steuerfrei. Die genaue Höhe hängt von Ihrer Situation ab; hier lohnt der Blick mit dem Steuerberater.
Online-Rechner fragen nur wenige Faktoren ab und blenden wichtige Risikofaktoren aus. Die angezeigten „ab"-Preise sind oft Lockvogel-Tarife mit schwacher Leistung oder ungünstiger Beitragshistorie. Ohne echte Gesundheitsprüfung kann Ihr realer Beitrag deutlich abweichen. Nutzen Sie Rechner für die erste Orientierung – aber entscheiden Sie nie ohne fundierte Beratung.
Beides gibt es. Seriös sind etwa beitragsfreie Monate bei unterjährigem Abschluss oder Bonusprogramme für gesunde Lebensweise. Vorsicht bei „dauerhaft halbiertem Beitrag", „Nur heute"-Zeitdruck oder „garantiert ohne Gesundheitsprüfung" – Letzteres ist in der PKV schlicht nicht möglich. Seriöse Versicherer arbeiten nicht mit künstlicher Verknappung.
Nein, keinen Cent. Ihr Beitrag ist identisch mit dem direkten Abschluss beim Versicherer. Wir erhalten die übliche Courtage, die sonst ein Vertreter bekäme. Der Unterschied: Unsere Berater arbeiten auf Festgehalt, ohne Provisionsanreiz. Sie bezahlen also nichts extra – bekommen aber eine anbieterunabhängige Einschätzung.
Nicht zwangsläufig. Jeder Versicherer bewertet Vorerkrankungen anders. Über eine anonyme Risikovoranfrage finden wir heraus, welcher Anbieter Sie zu den besten Bedingungen annimmt – ohne dass Ihr Name auftaucht. So vermeiden Sie eine Ablehnung, die andere Versicherer sehen könnten.
Telefonisch unter 0721 358 369, über das Kontaktformular oder per Onlineberatung. Vor Ort: Waldstr. 65, 76133 Karlsruhe. Wir beraten in Karlsruhe und bundesweit per Video.
Weiterführende PKV-Themen
Über den Autor: Bernd Krause
Bernd Krause führt den Fairsicherungsladen in zweiter Generation – das Unternehmen, das sein Vater 1983 in Karlsruhe gegründet hat. Seit 2005 in der Finanzbranche, hat er in über 5.000 Beratungen erlebt, wie unterschiedlich PKV-Beiträge ausfallen und wie viel eine ehrliche Einschätzung wert ist. Sein Antrieb: „Wir sorgen dafür, dass kluge Menschen keine dummen Versicherungen abschließen." Diese Haltung hat er auch in seinem Ratgeber „Der Finanzplaner für Akademiker" festgehalten.
Was Ihre PKV kostet? Finden wir es gemeinsam heraus.
Lassen Sie sich nicht von Durchschnittspreisen leiten – Ihre Situation entscheidet. In einem kostenlosen Erstgespräch ermitteln wir Ihren realistischen Beitrag und zeigen, wo Sie sparen können. Anbieterunabhängig, auf Festgehalt, ohne Verkaufsdruck.
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