PKV für Steuerberater: Was sich wirklich rechnet, angestellt und mit eigener Kanzlei
Sie rechnen beruflich jeden Tag für andere. Bei der eigenen Krankenversicherung fehlen oft die Zahlen, auf die es ankommt: Was ist absetzbar, wann lohnt sich die Beitragsrückerstattung nach Steuern, und was ändert sich, wenn Sie die eigene Kanzlei führen? Hier ist die Rechnung.
Diese Seite ist für angestellte und selbstständige Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und Berufsträger in Kanzleien. Den Überblick über alle akademischen Berufsgruppen finden Sie bei PKV für Akademiker, daneben die Seiten für Ingenieure und Rechtsanwälte und Juristen.
So rechnen Steuerberater, und wo die Rechnung meistens aufhört
Steuerberater rechnen. Und zwar richtig. Sie wollen die Beitragsentwicklung über Jahrzehnte sehen, die Altersrückstellungen verstehen und wissen, was die PKV mit 67 kostet. Pauschale Sätze wie „privat ist billiger" oder „privat wird im Alter unbezahlbar" nehmen Sie niemandem ab. Zu Recht.
Was wir in der Beratung immer wieder erleben: Die Rechnung hört bei der Frage nach dem Monatsbeitrag auf. Genau da, wo sie für Steuerberater eigentlich erst spannend wird. Wie viel davon ist Sonderausgabe? Was macht eine Beitragsrückerstattung mit dem Abzug? Und warum ist der Selbstbehalt aus steuerlicher Sicht ein anderes Instrument als ein niedrigerer Beitrag?
Dazu kommt etwas, das in keiner Tabelle steht. Steuerberater tragen Verantwortung, für Mandanten, für Fristen, oft für ein Team. Die eigene Absicherung kommt da gern zuletzt dran, irgendwann zwischen Jahresabschluss und Erklärungsfrist. Wir richten uns danach: kurze Termine, per Video, auch abends, und Zahlen statt Rhetorik.
„Mit einem Brutto-Netto-Rechner lässt sich prüfen, ob man nach Abzug des steuerlich abzugsfähigen Teils der PKV immer noch das gleiche, ein höheres oder ein niedrigeres Nettoeinkommen hat."
Aus „Der Finanzplaner für Akademiker", Kapitel 6Wann die PKV für Steuerberater zum Thema wird
Wer als Angestellter in der Kanzlei oder Wirtschaftsprüfung arbeitet, darf in die PKV wechseln, sobald das regelmäßige Jahresgehalt über der Jahresarbeitsentgeltgrenze liegt. Die beträgt aktuell 77.400 € und steigt zum Jahreswechsel voraussichtlich auf 84.150 €. Im Assistentenjahr liegen die meisten darunter. Oft kommt der Sprung erst mit dem bestandenen Examen, der Prokura oder der Partnerschaft. Wer knapp über der Grenze liegt, sollte die Anhebung im Blick haben, denn wer darunter fällt, wird wieder versicherungspflichtig. Mehr dazu unter versicherungsfrei ab Januar.
Mit der eigenen Kanzlei fällt die Grenze weg. Selbstständige können sich privat versichern, egal wie hoch das Einkommen ist. Und genau hier lohnt sich ein genauer Blick auf die Alternative, denn die gesetzliche Kasse rechnet bei Selbstständigen anders als bei Angestellten.
Für alle, die den Wechsel erst in ein paar Jahren planen: Den heutigen Gesundheitszustand kann man sich über einen Optionstarif oder eine Anwartschaft sichern. Mit 28 ist die Akte meist dünner als mit 38.
Examen bestanden, Prokura in Sicht oder die eigene Kanzlei geplant? Dann ist jetzt der richtige Moment für die Rechnung.
Wechsel durchrechnen lassenDie steuerliche Seite der PKV: was abziehbar ist und was nicht
Ihnen muss ich den Sonderausgabenabzug nicht erklären. Aber die Verbindung zur Tarifwahl wird selbst in Kanzleien selten gezogen. Drei Punkte machen den Unterschied.
Erstens: Nur die Basisabsicherung ist voll abziehbar
Absetzbar sind die Beiträge, die auf die Basisabsicherung entfallen, also auf das Leistungsniveau der gesetzlichen Kasse. Den Anteil weist der Versicherer aus. Mehrleistungen wie Chefarzt, Zweibettzimmer oder höhere Zahnerstattung landen bei den sonstigen Vorsorgeaufwendungen, deren Höchstbetrag durch die Basisbeiträge in der Regel bereits ausgeschöpft ist. In meinem Buchbeispiel bleiben von 700 € Beitrag rund 550 € absetzbar. Ein Beitragsentlastungstarif, der die Beiträge im Alter senkt, erhöht übrigens den abziehbaren Anteil.
Zweitens: Die Beitragsrückerstattung mindert den Abzug
Wer keine Rechnungen einreicht, bekommt bei vielen Tarifen einen Teil der Beiträge zurück. Das ist schön, aber die Erstattung kürzt im Jahr des Zuflusses die abziehbaren Sonderausgaben. Netto bleibt also weniger übrig, als auf dem Brief des Versicherers steht.
Rechenbeispiel: Rechnung einreichen oder Rückerstattung behalten? (Beispielwerte, vereinfacht)
Eine Arztrechnung über 900 € selbst zu zahlen, um die Rückerstattung zu behalten, bringt in diesem Beispiel also nicht 600 €, sondern knapp 100 €. Bei höheren Rechnungen kippt die Rechnung schnell. Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer verschieben das Ergebnis zusätzlich. Genau diese Abwägung machen wir mit Ihnen, bevor Sie einen Tarif mit hoher Rückerstattung wählen.
Drittens: Der Selbstbehalt ist keine Sonderausgabe
Ein Selbstbehalt senkt den Beitrag und damit den absetzbaren Betrag. Die Kosten, die Sie innerhalb des Selbstbehalts tragen, sind dagegen keine Sonderausgaben. Sie können allenfalls als außergewöhnliche Belastung wirken, und auch nur oberhalb der zumutbaren Belastung. Für Angestellte kommt hinzu, dass der Arbeitgeber die Hälfte der Beitragssenkung mitspart. Der Selbstbehalt bleibt allein bei Ihnen. Für Selbstständige kann ein höherer Selbstbehalt sinnvoll sein, für Angestellte selten der höchste.
Diese Rechnung machen wir mit Ihrem Grenzsteuersatz, Ihrem Tarif und Ihrer Rückerstattung. Ein Termin, und Sie haben die Zahlen schwarz auf weiß.
Netto-Rechnung anfragenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenWo man in der PKV wirklich sparen kann, und wo die Ersparnis nur auf dem Papier steht.
Mehr zur Logik der Beiträge bei der Kalkulation der privaten Krankenversicherung, bei den Altersrückstellungen und den Beitragsersparnissen in der PKV.
Mit eigener Kanzlei: was sich bei der Krankenversicherung ändert
Der Schritt in die Selbstständigkeit verändert die Rechnung an drei Stellen gleichzeitig. Kein Arbeitgeber zahlt mehr die Hälfte. Keine Lohnfortzahlung trägt die ersten sechs Wochen einer Krankheit. Und die gesetzliche Kasse rechnet auf eine andere Basis.
Die gesetzliche Alternative ist für Selbstständige teurer, als viele denken
Freiwillig gesetzlich versicherte Selbstständige zahlen Beiträge auf alle Arten von Einkünften bis zur Beitragsbemessungsgrenze, nicht nur auf den Gewinn der Kanzlei. In meinem Buch schreibe ich dazu: Bei Freiberuflern können diese Beiträge wegen der Rentenansprüche aus berufsständischen Versorgungswerken recht üppig ausfallen. Wer sich darauf verlässt, dass das Versorgungswerk auch bei der Krankenversicherung etwas regelt, sitzt einem Mythos auf. Was wirklich gilt, steht bei Versorgungswerk, Krankenkasse oder PKV?.
Krankentagegeld: die Lücke, die kein Rechner zeigt
Als Angestellter bekommen Sie sechs Wochen Lohnfortzahlung. Als Kanzleiinhaber nicht. Wenn Sie drei Monate ausfallen, laufen Miete, Gehälter und Leasing weiter. Das Krankentagegeld sichert genau diesen Fall ab, und der Beginn lässt sich wählen, etwa ab dem 8., 15., 22. oder 43. Tag. Wer von angestellt auf selbstständig wechselt, muss das Krankentagegeld anpassen. Das geht beim Bestandsversicherer oft ohne neue Gesundheitsprüfung, aber nur innerhalb bestimmter Fristen. Mehr dazu beim Krankentagegeld.
Die Kanzlei als Arbeitgeber
Wer Mitarbeiter hat, kann ihnen eine betriebliche Krankenversicherung anbieten, ein Benefit, das gerade im Wettbewerb um gute Fachkräfte zählt. Mehr dazu bei der betrieblichen Krankenversicherung. Für die Kanzlei selbst gibt es die Berufshaftpflicht für Kanzleien, für Ihre Arbeitskraft die BU für Steuerberater, denn auch die Berufsunfähigkeitsrente des Versorgungswerks hat enge Grenzen.
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Mehr InformationenBernd Krause zur Frage, für welche Freiberufler sich die PKV rechnet und für welche nicht.
Sie planen die eigene Kanzlei oder sind gerade gestartet? Dann stimmen wir PKV, Krankentagegeld und Selbstbehalt auf die neue Situation ab.
Kanzleistart besprechenWeitere Seiten für Selbstständige: PKV für Unternehmer und Altersvorsorge für Selbstständige.
Worauf Steuerberater im Tarif achten sollten: Wie ist es versichert?
Eine Rot-Grün-Tabelle nach dem Motto „versichert" oder „nicht versichert" genügt bei der PKV nicht. Die richtige Frage lautet: Wie ist es versichert? Für Steuerberater kommen ein paar Bausteine dazu, die anderen Berufsgruppen weniger wichtig sind.
| Baustein | Was Sie prüfen sollten | Warum es für Sie zählt |
|---|---|---|
| Beitragsrückerstattung | Höhe, Bedingungen, Verhältnis zum Selbstbehalt | Nach Steuern weniger wert, als es aussieht |
| Selbstbehalt | Höhe pro Jahr, ob er ambulant und stationär gilt | Für Selbstständige ein Hebel, für Angestellte selten im Maximum |
| Beitragsentlastung | Ab welchem Alter, wie hoch, Kosten heute | Senkt den Beitrag im Ruhestand und erhöht den absetzbaren Anteil |
| Krankentagegeld | Beginn, Höhe, Anpassung beim Wechsel in die Selbstständigkeit | Ersetzt die fehlende Lohnfortzahlung |
| Ärztliche Gebühren | Erstattung bis zum Höchstsatz oder auch oberhalb | Entscheidet über Rechnungen, die Sie sonst selbst tragen |
| Tarifwechsel | Welche Tarife desselben Versicherers offenstehen | Ihr wichtigstes Werkzeug gegen steigende Beiträge im Alter |
Den Wechsel innerhalb des Versicherers erklären wir beim Tarifwechsel nach § 204 VVG, die Entwicklung der Beiträge bei der Beitragsentwicklung von PKV und GKV und bei der PKV im Alter. Wer in der Familie plant: Kinder in PKV oder GKV und PKV in Mutterschutz und Elternzeit.
Selbst abschließen? Sie könnten es. Hier ist der Haken.
Sie können eine PKV online selbst abschließen, und Sie würden die Zahlen dabei vermutlich besser verstehen als die meisten. Die Lücke liegt woanders. Kein Steuerbescheid hängt davon ab, ob man im Gesundheitsfragebogen die Physiotherapie von vor drei Jahren vergessen hat. Bei der PKV schon, und zwar auch noch Jahre später, wie wir beim Mythos 10 Jahre Verjährung zeigen.
„Online-Rechner dienen dem Verkauf und einem optimierten Online-Kaufprozess, nur selten der vollumfänglichen Information."
Aus „Der Finanzplaner für Akademiker", Kapitel 2Auch Gesunde müssen jeden Arzt- und Therapiebesuch der letzten Jahre angeben. Je nach Versicherer kosten Kleinigkeiten wie Heuschnupfen oder Rückenverspannungen nichts oder bis zu 50 € Zuschlag im Monat. Auf 30 Jahre gerechnet ist das ein fünfstelliger Betrag. Was angegeben werden muss, steht bei den Gesundheitsfragen der PKV. Steht doch etwas in der Akte, klären wir das vorab anonym: Risikovoranfrage, aber bitte richtig.
Sie wollen die Rechnung für Ihren Fall sehen: Beitrag, Absetzbarkeit, Rückerstattung, Selbstbehalt? Schreiben Sie uns, wir rechnen sie gemeinsam mit Ihnen durch.
Rechnung anfragenPKV, Krankentagegeld und BU: ein Gespräch, eine Gesundheitsprüfung
Für Steuerberater mit eigener Kanzlei ist die Abstimmung besonders wichtig, denn ohne Lohnfortzahlung tragen Krankentagegeld und BU allein Ihr Einkommen. Und die Berufsunfähigkeitsrente aus dem Versorgungswerk greift nur unter engen Voraussetzungen.
Mit eigener Kanzlei fehlt beides, was Angestellte selbstverständlich haben: die Lohnfortzahlung und, als privat Versicherter, das Krankengeld einer Kasse. Das Krankentagegeld muss diese Lücke tragen, und zwar früh genug und hoch genug, um laufende Kosten der Kanzlei mit abzudecken. Wird aus der Krankheit eine dauerhafte Berufsunfähigkeit, endet es. Dann ist die BU dran, und deren Rente muss zum Krankentagegeld passen. Zahlen, die zusammengehören, sollte man auch zusammen rechnen.
Schon eine BU, aber aus Angestelltenzeiten?
Dann ist die Rente meist auf ein Gehalt zugeschnitten, das Sie heute nicht mehr haben. Bei vielen Tarifen ist der Schritt in die Selbstständigkeit ein Anlass, die Rente ohne neue Gesundheitsprüfung zu erhöhen, aber nur innerhalb bestimmter Fristen. Wir prüfen außerdem, wie die BU mit der Berufsunfähigkeitsrente Ihres Versorgungswerks zusammenspielt.
Noch keine BU?
Dann erledigen wir die Gesundheitsprüfung in einem Durchgang. Die BU schaut darauf, ob eine Vorerkrankung Ihre Arbeitsfähigkeit gefährdet, die PKV darauf, ob sie Kosten verursacht. Wer die Unterlagen einmal sauber ordnet, spart sich den zweiten Aufwand, und das in der Saison zwischen Jahresabschluss und Erklärungsfrist.
Gesundheitsfragen bei PKV und BU | Vorerkrankungen bei BU und PKV
So läuft Ihre PKV-Beratung bei uns ab
Kurz, planbar und mit Zahlen statt Rhetorik. Gern abends und außerhalb der Fristenzeit. Unverbindlich und ohne Abschlussdruck.
Kurze Anfrage
Per E-Mail oder Formular, ein paar Sätze reichen. Wir melden uns in der Regel innerhalb von 24 Stunden mit einem Terminvorschlag.
Gespräch per Video
Angestellt oder eigene Kanzlei, Grenzsteuersatz, Versorgungswerk, Familie: Daraus ergibt sich, welche Tarifbausteine sich für Sie rechnen.
Vergleich und Gesundheitsangaben
Beitrag, absetzbarer Anteil, Rückerstattung und Selbstbehalt im Vergleich, die Gesundheitsangaben sauber aufbereitet. Auf Wunsch gleich mit BU und Krankentagegeld.
Antrag und Betreuung
Sie entscheiden in Ruhe. Danach betreuen wir Ihren Vertrag, von der Arztrechnung bis zur Beitragsanpassung, digital über die Simplr-App.
Warum Sie das mit uns klären sollten
Festgehalt statt Provision
Unsere Berater arbeiten auf Festgehalt, ohne individuellen Provisionsanreiz. Das Unternehmen erhält wie jeder Makler die Courtage vom Versicherer. Im Regelfall gibt es kein separates Beratungshonorar und keine Mehrkosten gegenüber einem Direktabschluss.
100+ Versicherer, Originalbedingungen
Wir vergleichen anbieterübergreifend mit lizenzierter Tarifsoftware und lesen die Bedingungen im Zusammenhang. Entscheidend ist, wie etwas versichert ist.
Ärztehausprinzip
Jeder Berater ist Spezialist für ein Thema. Wer bei uns zur PKV berät, macht das jeden Tag, seit 1983.
Auch nach dem Abschluss da
Beitragsanpassung, Tarifwechsel, Leistungsfall: Als Makler stehen wir auf Ihrer Seite, nicht auf der des Versicherers.
Beratung per Video: Sie kommen auf unseren Rechner
Neun von zehn Beratungen laufen bei uns online, deutschlandweit. Sie brauchen einen Laptop oder ein Tablet mit Browser. Wir teilen den Bildschirm, Sie sehen Tarifvergleich und Bedingungen live und fragen nach, wann immer Sie wollen. Wo Sie wohnen, spielt keine Rolle. Wer lieber persönlich kommt, ist in Karlsruhe und Landau willkommen. Mehr dazu bei der PKV-Beratung online.
Nach dem Abschluss: alles in einer App

Arztrechnungen einreichen, Beitragsanpassungen prüfen lassen, Dokumente finden: In der TÜV-zertifizierten Simplr-App erledigen Sie das per Fingertipp, und wir kümmern uns um den Rest. So funktioniert der Simplr-Kundencenter.
Was Kunden über Zahlen, Transparenz und Aufwand sagen
Echte Bewertungen von ProvenExpert, ungeschönt übernommen. Insgesamt 4,89 von 5 Sternen bei 904 Bewertungen, nachzulesen auf ProvenExpert.
„Die Beratung seitens Herrn Philippsen war extrem transparent [...] und auf den Punkt. Komplexe Tarifdetails, Gesundheitsfragen und langfristige Beitragsentwicklungen wurden mir so verständlich und fundiert erklärt, dass ich zu jedem Zeitpunkt ein richtig gutes Gefühl hatte.“
„Ein sehr nettes Gespräch und eine äußerst mandantenfokussierte Herangehensweise.“
„Besonders zufrieden war ich mit der ausführlichen Beratung und einer gut gestalteten Präsentation zu den Themen, die mir wichtig waren. Sehr hilfreich war zudem, dass die Anträge vom Team ausgefüllt wurden, so dass nur noch das Durchlesen und Unterschreiben meinerseits erforderlich war.“
Ihre PKV-Anfrage als Steuerberater
Ein paar Sätze reichen: angestellt oder mit eigener Kanzlei, ungefähres Einkommen, aktuelle Krankenversicherung, gewünschter Beginn. Wir melden uns in der Regel innerhalb von 24 Stunden mit einem Terminvorschlag.
Lieber per E-Mail? E-Mail-Anfrage mit Vorlage öffnen
Häufige Fragen von Steuerberatern zur PKV
Angestellte, sobald ihr regelmäßiges Bruttojahresgehalt über der Jahresarbeitsentgeltgrenze liegt. Sie beträgt aktuell 77.400 € und steigt zum Jahreswechsel voraussichtlich auf 84.150 € (vorläufiger Wert). Mit der eigenen Kanzlei fällt die Grenze weg, Selbstständige können sich privat versichern, egal wie hoch ihr Einkommen ist.
Voll abziehbar sind die Beiträge für die Basisabsicherung, also das Leistungsniveau der gesetzlichen Kasse. Den Anteil weist der Versicherer aus. Mehrleistungen fallen unter die sonstigen Vorsorgeaufwendungen, deren Höchstbetrag in der Regel bereits durch die Basisbeiträge ausgeschöpft ist.
Oft weniger als gedacht. Die Rückerstattung mindert im Jahr des Zuflusses die abziehbaren Sonderausgaben. Bei einem hohen Grenzsteuersatz bleibt netto deutlich weniger übrig. Ob es sich lohnt, eine Rechnung selbst zu zahlen, hängt von Rechnungshöhe, Rückerstattung und Steuersatz ab.
Nicht als Sonderausgabe. Krankheitskosten innerhalb des Selbstbehalts können allenfalls als außergewöhnliche Belastung wirken, und nur oberhalb der zumutbaren Belastung.
Der Arbeitgeberzuschuss entfällt, die Lohnfortzahlung auch. Das Krankentagegeld muss angepasst werden, und der Selbstbehalt kann neu bewertet werden. In der gesetzlichen Kasse würden freiwillig versicherte Selbstständige Beiträge auf alle Einkunftsarten zahlen.
Nein. Das Versorgungswerk ersetzt die gesetzliche Rentenversicherung, nicht die Krankenversicherung. Für freiwillig gesetzlich Versicherte können die Renten aus dem Versorgungswerk später sogar beitragspflichtig sein. Mehr dazu auf unserer Seite Versorgungswerk, Krankenkasse oder PKV?.
Pauschal nein. Die Beiträge sind mit Altersrückstellungen kalkuliert, Rentner erhalten einen Zuschuss der Rentenversicherung, und ein Beitragsentlastungstarif kann gezielt entlasten. Gut kalkulierte Tarife steigen nicht schneller als der Höchstbeitrag der gesetzlichen Kasse.
Im Regelfall gibt es kein separates Beratungshonorar und keine Mehrkosten gegenüber einem Direktabschluss. Kommt ein Vertrag über uns zustande, erhalten wir die vorgesehene Vermittlungsvergütung vom Versicherer. Unsere Berater arbeiten auf Festgehalt.
Aus meinem Buch: Sparen mit der PKV, ohne Werbemythos
Die Brutto-Netto-Verschiebung, der Mythos vom großen Sparen und warum die PKV im Alter nicht pauschal teurer ist: Das alles steht ausführlich in Kapitel 6 meines Buchs „Der Finanzplaner für Akademiker". Kompakt, mit Rechenbeispielen und ohne Fachchinesisch.
Für Steuerberater vielleicht noch interessanter: das Kapitel über Provisionen und Berater. Es erklärt offen, wie unsere Branche Geld verdient, und warum unsere Berater auf Festgehalt arbeiten.
Mehr zum Inhalt auf der Buchseite. Und wer lieber lernt als liest: der Onlinekurs PKV für Angestellte und Freiberufler.
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Über den Autor: Bernd Krause
Bernd Krause führt den Fairsicherungsladen in zweiter Generation, gegründet 1983 von seinem Vater. Er ist Autor des Buchs „Der Finanzplaner für Akademiker" und erklärt auf YouTube in über 200 Videos, wie Versicherungen wirklich funktionieren. Sein Antrieb: dafür sorgen, dass kluge Menschen keine dummen Versicherungen abschließen, sondern endlich Ruhe haben.
Sie rechnen für Ihre Mandanten. Wir rechnen für Sie.
Beitrag, Absetzbarkeit, Rückerstattung, Krankentagegeld: Wir legen die Zahlen offen, bevor Sie unterschreiben. Online oder vor Ort, mit einem Berater auf Festgehalt.
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