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Private Krankenversicherung bei Bluthochdruck: Was Hypertonie wirklich bedeutet

Steht in Ihrer Akte „Hypertonie" und Sie fragen sich, ob die PKV damit vom Tisch ist? Reden wir Klartext, ohne etwas schönzureden. Wird Ihr Blutdruck dauerhaft mit Medikamenten behandelt, können wir fĂĽr die private Krankenversicherung in aller Regel nicht weiterhelfen – die Annahmechancen sind schlicht zu gering. Anders sieht es aus, wenn bislang nur ein Verdacht im Raum steht oder erhöhte Werte ohne Medikation und ohne Folgeschäden dokumentiert sind. Solche Fälle schauen wir uns genau an und sagen Ihnen ehrlich, was geht.

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Die kurze, ehrliche Antwort: mit Medikamenten meist nicht darstellbar

Fangen wir mit dem an, was Sie wissen wollen – und zwar ohne Umwege. Bluthochdruck gehört zu den häufigsten Einträgen, die uns in der PKV-Beratung begegnen. Die entscheidende Frage lautet aber nicht „wie hoch wird der Zuschlag", sondern „wird der Blutdruck medikamentös behandelt oder nicht". Nehmen Sie dauerhaft ein Blutdruckmittel – und sei es nur eine einzige Tablette –, sind die Annahmechancen in der privaten Krankenversicherung so gering, dass wir Ihnen hier in aller Regel nicht weiterhelfen können. PrĂĽfen können wir Ihre Situation dann, wenn bislang nur ein Verdacht besteht oder erhöhte Werte ohne Medikament und ohne Folgeschäden dokumentiert sind.

Mit Medikation nicht darstellbar · nur Verdacht/unbehandelt prĂĽfbar

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Wird Ihr Bluthochdruck medikamentös behandelt, ist eine PKV-Annahme in aller Regel nicht darstellbar – hier können wir fĂĽr die private Krankenversicherung nicht weiterhelfen, egal wie gut die Werte unter der Tablette aussehen. Realistisch prĂĽfbar ist nur der reine Verdacht auf Bluthochdruck oder erhöhte Werte ohne Medikation und ohne Folgeschäden an Herz, Nieren oder Augen. Ein zusätzlich hoher BMI ĂĽber 29 verschlechtert die ohnehin schwierige Lage weiter.

Was ist Bluthochdruck (Hypertonie)? Ein dauerhaft erhöhter Druck in den Blutgefäßen, meist ab Werten ĂĽber 140/90 mmHg. Häufig hat er familiäre oder stressbedingte Ursachen und wird eher zufällig bei einer Routineuntersuchung entdeckt, weil er lange keine Beschwerden macht. FĂĽr die private Krankenversicherung zählt vor allem eines: Wird der Druck bereits medikamentös behandelt – dann ist eine Annahme in der Regel nicht darstellbar – oder geht es nur um einen Verdacht beziehungsweise erhöhte Werte ohne Medikament und ohne Folgeschäden?

Damit kein Missverständnis entsteht: Anders als eine Berufsunfähigkeitsversicherung schlieĂźt eine PKV keine einzelne Erkrankung vom Schutz aus – sie nimmt Sie normal an, mit einem Risikozuschlag oder gar nicht. Wie dieselbe Diagnose bei der Berufsunfähigkeit bewertet wird, lesen Sie in unserem Ratgeber zur BU trotz Vorerkrankung.

Erster Schritt: Ihre Situation realistisch einordnen

Bevor Sie irgendwo einen Antrag ausfĂĽllen, verschaffen Sie sich Klarheit. Unser Vorerkrankungs-Tool fĂĽhrt Sie in wenigen Minuten durch die wichtigsten Diagnosen fĂĽr PKV, Berufsunfähigkeit und Risikoleben und zeigt Ihnen, wie Bluthochdruck typischerweise bewertet wird – ohne dass Sie dafĂĽr Ihren Namen preisgeben mĂĽssen.

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Diagnose auswählen, Einschätzung erhalten – und danach entscheiden Sie, ob wir die Sache ĂĽber eine anonyme Voranfrage fĂĽr Sie klären. Ganz ohne dass Ihr Name irgendwo auftaucht.

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Zuschlag ist nicht gleich Zuschlag – aber nur, wo wir ĂĽberhaupt prĂĽfen können

Wichtig vorweg: Ăśber einen Zuschlag reden wir nur bei den Fällen, die ĂĽberhaupt prĂĽfbar sind – also beim reinen Verdacht oder bei erhöhten Werten ohne Medikament. Ist eine Annahme grundsätzlich möglich, dann gibt es fĂĽr die Höhe keine feste Pauschale. Niemand kann seriös behaupten „erhöhte Werte kosten 15 % Zuschlag". Warum nicht? Weil drei Dinge zusammenkommen, die von Anbieter zu Anbieter völlig verschieden sind.

Erstens: Prozent ist nicht gleich Euro. Ein Versicherer verlangt 12 %, ein anderer 10 % – und trotzdem kann der mit den 12 % am Ende gĂĽnstiger sein, weil er auf einen niedrigeren Grundbeitrag rechnet. Zweitens: Beim selben Versicherer hängt der Zuschlag vom Tarif ab. Im schlankeren Basistarif fällt der Aufschlag oft kleiner aus als im Premiumtarif mit mehr Leistung. Drittens: Wie gut ist Ihre Anfrage aufbereitet? Ein Blutdruck, der mit aktuellen Werten und Facharztbefunden sauber belegt ist, wird anders bewertet als das dĂĽrre Stichwort „Hypertonie" im Online-Formular.

Das Entscheidende steht aber in der ersten Spalte der folgenden Tabelle – nämlich, ob wir ĂĽberhaupt aktiv werden können:

Ihre SituationPrüfbar?Was realistisch möglich ist
Nur Verdacht auf BluthochdruckprĂĽfbaroft Normalannahme oder kleiner Zuschlag
Erhöhte Werte, keine Medikation, keine Folgenprüfbarje nach Gesamtbild, anbieterabhängig
Medikamentös behandeltin der Regel nicht darstellbarhier können wir für die PKV nicht weiterhelfen

Sie sehen: Ob wir ĂĽberhaupt aktiv werden können, entscheidet sich an der Medikation. Und selbst bei den prĂĽfbaren Fällen sagt eine reine Prozentzahl wenig aus – erst der Vergleich mehrerer anonymer Risikovoranfragen zeigt, wo Sie am fairsten aufgehoben sind. Konkrete Fälle sehen Sie unter Risikozuschläge im Vergleich.

99 %
der Direktanträge, die Menschen mit dokumentiertem Bluthochdruck auf eigene Faust stellen, bringen nach unserer Erfahrung ein schlechteres Ergebnis, als wenn wir die Situation vorab anonym klären. Bei medikamentöser Behandlung endet der Direktantrag meist in einer Ablehnung, die aktenkundig wird – ĂĽber die anonyme Voranfrage passiert bei einer Absage dagegen schlicht nichts.

⚠ Der teure Anfängerfehler

Stellen Sie niemals blind einen Online-Antrag, wenn „Hypertonie" in Ihrer Akte steht. Wird der Antrag abgelehnt, landet das oft in einem branchenweiten Hinweissystem – und macht jeden weiteren Antrag schwerer. Ăśber die anonyme Voranfrage passiert bei einer Absage schlicht nichts.

Was Ihre Bewertung bestimmt – und was wir ĂĽberhaupt prĂĽfen können

Bei Bluthochdruck entscheidet nicht die Diagnose an sich, sondern eine einzige Weiche: Läuft bereits eine dauerhafte Medikation oder nicht? Daran hängt, ob wir Ihre Situation für die PKV überhaupt prüfen können. Die folgende Übersicht macht das greifbar.

Das können wir prüfen

Grün: diese Fälle schauen wir uns an
  • Reiner Verdacht auf Bluthochdruck noch keine gesicherte Diagnose, keine Behandlung
  • Einmalig erhöhte Gelegenheitswerte ohne Behandlung ein einzelner Wert beim Check-up, der sich nicht bestätigt hat
  • Durch Lebensstil normalisierte Werte ohne Medikament Abnehmen, Bewegung, weniger Salz – und der Druck ist ohne Tablette im Griff
  • Keine Folgeschäden an Herz, Nieren oder Augen

Hier können wir in der Regel nicht helfen

Rot: fĂĽr die PKV meist nicht darstellbar
  • Dauerhafte Blutdruck-Medikation – auch nur eine Tablette
  • Mehrere Medikamente zur Einstellung nötig
  • Dokumentierte Organbeteiligung an Herz, Nieren oder Augen
  • Zusätzlich ein BMI ĂĽber 29 deutliches Ăśbergewicht verschärft die ohnehin schwierige Lage

Der entscheidende Unterschied liegt zwischen einem behandelten und einem unbehandelten Bluthochdruck. Sobald dauerhaft ein Blutdruckmittel im Spiel ist – und sei es die kleinste Dosis –, gehen die RisikoprĂĽfer der privaten Krankenversicherung auf Abstand. Das ist bitter, aber ehrlich: Wir versprechen Ihnen in dieser Konstellation keinen kleinen Zuschlag, den es realistisch nicht gibt.

Anders liegt der Fall, wenn Ihr Bluthochdruck noch gar nicht gesichert ist. Ein bloĂźer Verdacht, ein einmalig erhöhter Gelegenheitswert beim Check-up oder Werte, die Sie allein ĂĽber Ihren Lebensstil – Abnehmen, Bewegung, weniger Salz – ohne Medikament in den Normalbereich gebracht haben: Das sind die Fälle, die wir uns anschauen. Kommt dann noch ein BMI ĂĽber 29 dazu, wird auch das zum zusätzlichen Minuspunkt. Genau solche Konstellationen klären wir am besten vorab anonym, statt sie im Direktantrag ausprobieren zu lassen.

💡 Unser Praxis-Tipp

Wenn bei Ihnen bislang nur ein Verdacht oder ein einzelner erhöhter Wert dokumentiert ist, lassen Sie sich von Ihrem Hausarzt kurz bestätigen, dass keine Dauerbehandlung läuft und keine Folgeschäden vorliegen. Genau diese Klarstellung entscheidet oft darüber, ob wir Ihre Situation überhaupt prüfen können. Wir sagen Ihnen vorher genau, worauf es ankommt.

Nur ein Verdacht oder erhöhte Werte ohne Medikament? Dann lohnt sich der genaue Blick – lassen Sie uns Ihre Ausgangslage einordnen, bevor Sie irgendwo einen Antrag stellen.

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Warum die anonyme Risikovoranfrage bei Bluthochdruck so wichtig ist

Weil Versicherer dieselbe Ausgangslage unterschiedlich bewerten, ist die anonyme Risikovoranfrage bei den prĂĽfbaren Fällen Ihr wichtigstes Werkzeug. Dabei schildern wir Ihre Gesundheitshistorie den RisikoprĂĽfern mehrerer Versicherer – ohne Ihren Namen. So sehen wir vorab, ob und zu welchen Bedingungen eine Annahme möglich ist – und ersparen Ihnen den riskanten Direktantrag.

Der Unterschied zur Direktanfrage ist gewaltig. Fragen Sie selbst bei einer Versicherung an und bekommen eine Absage oder einen hohen Zuschlag notiert, kann das Ihre Ausgangslage dauerhaft verschlechtern. Ăśber die anonyme Voranfrage bleibt eine Absage folgenlos – Sie verlieren nichts, gewinnen aber Klarheit. Wie das im Detail abläuft, lesen Sie auf unserer Seite zur GesundheitsprĂĽfung bei PKV und BU.

💡 Der Insider-Punkt, den kein Portal verrät

Ă„rzte kodieren fĂĽr ihre Abrechnung manchmal Sammeldiagnosen, die schlimmer klingen als die tatsächliche Behandlung – oder notieren einen Blutdruckwert als „Hypertonie", der bei einer einmaligen stressigen Messung entstand. Ăśber eine Abrechnungsauskunft klären wir, was wirklich in Ihrer Akte steht, und lassen Unstimmigkeiten mit einem ärztlichen Attest korrigieren, bevor eine Voranfrage rausgeht. Nicht selten wird aus einer vermeintlich behandelten Hypertonie so ein prĂĽfbarer Verdachtsfall.

🎥 Im Video erklärt: Risikozuschlag 10 %? Warum sich die Prozentsätze zwischen Versicherern unterscheiden

Bernd Krause erklärt in unter fünf Minuten, worauf es bei Zuschlägen, Gesundheitsfragen und der anonymen Voranfrage wirklich ankommt.

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Mehr Informationen

Mehr Erklärvideos in unserer Mediathek und auf dem YouTube-Kanal.

Was Sie selbst können – und wo wir den Unterschied machen

Ehrlich gesagt: Um sich vorab zu informieren, brauchen Sie uns nicht mehr zwingend. Das Netz ist voll, unser YouTube-Kanal mit über 200 Videos und die Mediathek erklären die wichtigsten Fragen zur privaten Krankenversicherung ausführlich und ohne Kosten. Wer sich einlesen will, kommt weit. Fairerweise deshalb die klare Aufteilung:

Das schaffen Sie selbst – und dabei helfen wir ohne Honorarrechnung mit

Sich informieren, Ihren Bluthochdruck einordnen, ein GefĂĽhl fĂĽr die eigene Ausgangslage bekommen. DafĂĽr sind unsere YouTube-Playlists, die Mediathek und dieser Ratgeber gemacht. Nutzen Sie das ausgiebig – je besser Sie vorbereitet sind, desto schneller kommen wir gemeinsam zu einer ehrlichen Einschätzung.

Das macht in der Umsetzung den Unterschied

Die Akte sauber einordnen. Erkennen, ob Ihr Fall prĂĽfbar ist oder nicht – und Ihnen das ehrlich sagen. Bei den prĂĽfbaren Fällen die anonyme Voranfrage bei den richtigen Anbietern platzieren, die Ergebnisse in echte Euro-Beträge ĂĽbersetzen und im Zweifel den direkten Draht zum RisikoprĂĽfer nutzen. Genau das sorgt dafĂĽr, dass Sie keine Zeit mit aussichtslosen Anträgen verlieren – und das ergoogelt man nicht.

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Anonyme Voranfrage

Wir klären Ihre Chancen, ohne dass Ihr Name auftaucht. Eine Absage hat keine Folgen für Sie.

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Ein echter PKV-Spezialist mit direktem Draht zu den RisikoprĂĽfern kĂĽmmert sich um Ihren Fall.

So läuft es ab – jeder Schritt 0 €

Schritt 1

Situation einordnen

Sie prĂĽfen Ihre Diagnose im Tool und schildern uns kurz Ihre Werte. Unverbindlich, per Telefon oder Video.

Schritt 2

Ehrliche Einschätzung

Wir sagen Ihnen offen, ob Ihr Fall prĂĽfbar ist – und bereiten bei Bedarf eine Abrechnungsauskunft vor.

Schritt 3

Anonyme Voranfrage

Ist der Fall prĂĽfbar, fragen wir bei mehreren Versicherern an – ohne Ihren Namen.

Schritt 4

Entscheidung

Sie wählen in Ruhe den besten Weg. Wir übernehmen den Antrag und betreuen Sie langfristig.

Das sagen unsere Mandanten

4,89 von 5 · 832+ Bewertungen · ProvenExpert „Sehr Gut" · 100 % Empfehlung
Bei mir stand nur ein Verdacht im Raum. Ăśber die anonyme Voranfrage kam am Ende ein faires Angebot heraus – und vor allem eine ehrliche Einordnung, statt mich in einen Direktantrag laufen zu lassen.
Frau N. – PKV-Beratung · ProvenExpert
Keine aktive Beratung hin zu irgendeinem Tarif, sehr neutral und objektiv. Man merkt, dass niemand auf Abschluss aus ist.
Hr. Krause – PKV-Interessent · ProvenExpert
Fachlich äuĂźerst kompetent und viel Zeit genommen. Meine Werte wurden ernst genommen und sauber eingeordnet – auch die unangenehme Wahrheit wurde klar gesagt.
Dennis S. – Beratung · ProvenExpert

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Wir vergleichen 28 PKV-Anbieter mit über 400 Tarifkombinationen für Sie – darunter:

DBV BBKK UKV Versicherungskammer Gothaer Barmenia DKV HanseMerkur ARAG Continentale Signal Iduna Alte Oldenburger MĂĽnchener Verein

🧡 Ihre Situation bei Bluthochdruck einordnen

Schildern Sie uns kurz Ihre Situation – welche Werte, ob und welche Medikamente, seit wann. Wir sagen Ihnen ehrlich, ob Ihr Fall prĂĽfbar ist, und klären bei prĂĽfbaren Fällen ĂĽber die anonyme Risikovoranfrage, welcher Versicherer Sie zu welchen Bedingungen annimmt – ohne dass Ihr Name auftaucht und ohne Risiko fĂĽr Ihre Ausgangslage.

Ehrliche Einschätzung – auch wenn wir nicht helfen können
Anonyme Voranfrage – eine Absage hat keine Folgen
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Berater auf Festgehalt – kein Verkaufsdruck
💡 Tipp: Nennen Sie im Formular kurz Ihre aktuellen Werte und ob Sie Medikamente nehmen. Antwort in der Regel innerhalb von 24 Stunden.

Unverbindlich · Sie entscheiden danach in Ruhe · Oder direkt anrufen: 0721 358 369

Häufige Fragen: PKV bei Bluthochdruck

Bekomme ich mit Bluthochdruck ĂĽberhaupt eine private Krankenversicherung?

Das hängt entscheidend davon ab, ob Ihr Blutdruck medikamentös behandelt wird. Nehmen Sie dauerhaft ein Blutdruckmittel – auch wenn es nur eine Tablette ist –, sind die Annahmechancen in der PKV so gering, dass wir Ihnen in aller Regel nicht weiterhelfen können. Ehrlich gesagt: Wir versprechen hier nichts, was sich nicht halten lässt. PrĂĽfbar ist Ihre Situation, wenn bislang nur ein Verdacht besteht oder erhöhte Werte ohne Medikation und ohne Folgeschäden dokumentiert sind. Diese Fälle klären wir gern ĂĽber die anonyme Voranfrage.

Wie hoch ist der Zuschlag bei Hypertonie in der PKV?

Diese Frage stellt sich nur fĂĽr die ĂĽberhaupt prĂĽfbaren Fälle – also den reinen Verdacht oder erhöhte Werte ohne Medikament. Dann gibt es keine feste Pauschale: Je nach Anbieter, Gesamtbild und Aufbereitung reicht das von der Normalannahme bis zu einem Zuschlag. Bei medikamentös behandeltem Bluthochdruck stellt sich die Zuschlagsfrage dagegen meist gar nicht, weil eine Annahme in der Regel nicht darstellbar ist.

Warum ist der gĂĽnstigste Prozentsatz nicht automatisch der gĂĽnstigste Beitrag?

Weil der Prozentsatz auf unterschiedliche Grundbeiträge gerechnet wird. Ein Versicherer mit 20 % Zuschlag auf einen niedrigeren Beitrag kann gĂĽnstiger sein als einer mit 15 % auf einen höheren Beitrag. Und beim selben Versicherer fällt der Aufschlag im Basistarif oft kleiner aus als im Premiumtarif. Das gilt aber nur fĂĽr die prĂĽfbaren Fälle – deshalb lohnt sich dort der Vergleich mehrerer anonymer Voranfragen.

Was können wir bei Bluthochdruck überhaupt prüfen?

PrĂĽfen können wir Ihre Situation, wenn noch keine dauerhafte Medikation läuft: also bei einem reinen Verdacht, bei einmalig erhöhten Gelegenheitswerten ohne Behandlung oder bei Werten, die Sie allein ĂĽber Ihren Lebensstil ohne Medikament normalisiert haben – und wenn keine Folgeschäden an Herz, Nieren oder Augen dokumentiert sind. Ein BMI ĂĽber 29 wirkt zusätzlich ungĂĽnstig. Sobald dauerhaft ein Blutdruckmittel eingenommen wird, ist eine PKV-Annahme dagegen in der Regel nicht darstellbar.

Spielt es eine Rolle, ob ich Medikamente nehme?

Ja, das ist sogar der entscheidende Punkt. Sobald Sie dauerhaft ein Blutdruckmittel einnehmen – egal ob eine oder mehrere Tabletten –, sind die Annahmechancen in der PKV so gering, dass wir in aller Regel nicht weiterhelfen können. Ob es dann eine oder drei Tabletten sind, ändert daran wenig. PrĂĽfbar ist Ihre Situation vor allem ohne Medikation, etwa beim reinen Verdacht oder bei erhöhten Werten ohne Behandlung.

Was ist die anonyme Risikovoranfrage genau?

Wir schildern Ihre Gesundheitshistorie mehreren Versicherern, ohne Ihren Namen zu nennen. So erfahren wir vorab, wer Sie zu welchen Bedingungen annimmt – normal, mit einem Zuschlag oder mit einer Ablehnung. Eine Absage hat dabei keine Folgen fĂĽr Ihre Ausgangslage. Mehr dazu unter anonyme Risikovoranfrage.

Muss ich meinen Bluthochdruck im Antrag angeben?

Ja. Alles, was in den abgefragten Zeiträumen dokumentiert ist, gehört in den Antrag. Verschweigen kann dazu führen, dass der Versicherer im Leistungsfall vom Vertrag zurücktritt. Wir helfen Ihnen, die Angaben vollständig und korrekt aufzubereiten. Wie die Prüfung abläuft, lesen Sie unter Gesundheitsprüfung bei PKV und BU.

Wie erreiche ich den Fairsicherungsladen?

Telefonisch unter 0721 358 369, ĂĽber das Kontaktformular oder per Onlineberatung. Vor Ort: Waldstr. 65, 76133 Karlsruhe. Wir beraten in Karlsruhe und bundesweit per Video.

Weitere Diagnosen im Detail

Sie haben neben dem Bluthochdruck noch eine andere Diagnose in der Akte? Zu diesen häufigen Fällen haben wir eigene Ratgeber mit Bewertung, Bandbreiten und Praxisbeispielen:

WeiterfĂĽhrende PKV-Themen

Sven Philippsen – Spezialist für private Krankenversicherung beim Fairsicherungsladen in Karlsruhe

Ăśber den Autor: Sven Philippsen

PKV-Spezialist · Private Krankenversicherung fĂĽr Angestellte, Selbstständige & Beamte · Der Fairsicherungsladen

Sven Philippsen ist beim Fairsicherungsladen der Spezialist fĂĽr die private Krankenversicherung – fĂĽr Angestellte, Selbstständige und Beamte, Referendare eingeschlossen. Seit 2016 in der Branche, begleitet er seine Mandanten von der anonymen Risikovoranfrage bis zur passenden Tarifentscheidung und ĂĽbersetzt Versicherungs-Kauderwelsch in klare Empfehlungen. Sein Anspruch: ehrliche, anbieterunabhängige Beratung auf Festgehalt – ganz nach dem Prinzip #besserberaten.

VBV-Versicherungsvermittler In der Branche seit 2016 PKV für Angestellte & Selbstständige PKV für Beamte & Referendare

Mehr ĂĽber Sven Philippsen und seine Beiträge im Blog →

Erst ehrlich einordnen, dann entscheiden – nie blind beantragen.

Ordnen Sie Ihren Bluthochdruck im Tool ein und lassen Sie uns offen klären, ob Ihr Fall fĂĽr die PKV prĂĽfbar ist, bevor Sie irgendetwas riskieren. Anbieterunabhängig, auf Festgehalt – und fĂĽr Sie ohne Honorarrechnung.

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