Risikovoranfrage PKV für Beamte: Erst prüfen, dann entscheiden
Sie haben ein Votum vom Versicherer bekommen oder rechnen mit einem Zuschlag? Als Beamter mit Beihilfe rechnet so ein Ergebnis anders als bei jedem Angestellten. Und es gilt deutlich kürzer, als die meisten glauben.
Unverbindlich | Festgehalt statt Provision | Erfahrung aus über 2.000 Voranfragen | Seit 1983 in Karlsruhe
Bekannt aus
Sind Sie hier richtig? Diese Seite erklärt, was ein Votum für Sie als Beamten bedeutet und wann Sie handeln müssen.
Wie die anonyme Voranfrage Schritt für Schritt abläuft, steht auf unserer Seite zur anonymen Risikovoranfrage für Beamte. Die Grundlagen für BU, DU und PKV insgesamt finden Sie im Ratgeber Risikovoranfrage, okay, aber bitte richtig.
Von Bernd Krause, Geschäftsführer und Vorsorgespezialist bei Der Fairsicherungsladen GmbH, Autor von „Der Finanzplaner für Akademiker"
Eine Beamtin mit Schilddrüsenunterfunktion, zwei Wunschanbieter. Laut Vergleichsrechner war der erste am günstigsten. Dann kam das Votum: 50 € Zuschlag. Der zweite war erst teurer, wollte aber nur 20 € Zuschlag. Und auf einmal war der Versicherer, der nach Vergleichsrechner teurer war, der günstigere.
Genau das kann kein Rechner abbilden. Der Beitrag, den Sie am Ende wirklich zahlen, steht erst nach der Risikoprüfung fest. Vorher ist jede Rangliste eine Schätzung. Ich sehe in der Beratung regelmäßig, dass Beamte mit Vorerkrankung zwei Fehler machen: Sie lesen den Zuschlag wie ein Angestellter. Und sie lassen sich mit der Entscheidung Zeit, weil sie glauben, das Angebot gelte ja noch ein halbes Jahr. Beides kann teuer werden.
Was ist eine Risikovoranfrage in der PKV für Beamte? Eine Voranfrage legt einem Versicherer die Gesundheitsangaben vor, bevor ein Antrag gestellt wird, in der Regel ohne Namen. Der Versicherer antwortet mit einem Votum: Normalannahme, Annahme mit Risikozuschlag, Zurückstellung oder Ablehnung. Bei Beamten bezieht sich ein Zuschlag nur auf den Tarif, der den Teil oberhalb der Beihilfe versichert.
1. Was kann eine PKV auf eine Voranfrage überhaupt antworten?
Fangen wir mit einem Klassiker an. Im Netz liest man ständig vom „Rücken-Ausschluss" oder vom „Ausschluss für die Atemwege" in der PKV. In den meisten Fällen ist das schlicht Humbug. Eine private Krankenversicherung schließt keine einzelne Erkrankung vom Schutz aus. Es gibt genau vier Antworten, und keine davon heißt Ausschluss:
| Votum | Was es bedeutet | Was es für Sie als Beamten heißt |
|---|---|---|
| Normalannahme | Versicherung zum regulären Beitrag | Beste Ausgangslage, aber nicht automatisch das beste Gesamtpaket (siehe Abschnitt 3) |
| Risikozuschlag | Annahme mit prozentualem Aufschlag | Der Aufschlag trifft nur Ihren Beihilfetarif. In Euro ist er oft kleiner, als der Prozentsatz vermuten lässt |
| Zurückstellung | Der Versicherer entscheidet erst später, etwa nach Abschluss einer Behandlung | Gefährlich, wenn Ihr Dienstbeginn naht. Dann braucht es sofort einen Plan B |
| Ablehnung | Dieser Versicherer nimmt Sie nicht an | Bei anonymer Voranfrage ohne Folgen für andere Versicherer. Die Alternativen besprechen wir persönlich |
Wer Leistungsausschlüsse für einzelne Diagnosen kennt, kennt sie aus der Berufsunfähigkeits- oder Dienstunfähigkeitsversicherung. Dort ist das üblich und manchmal sogar die bessere Lösung. Wie das in der BU läuft, steht in unserem Ratgeber BU trotz Vorerkrankung. Für die Krankenversicherung gilt: normal, mit Zuschlag oder gar nicht.
2. Warum rechnet ein Risikozuschlag bei Beamten anders?
Als Beamter versichern Sie privat nur den Teil, den die Beihilfe nicht trägt. Im aktiven Dienst sind das beim Bund und in den meisten Ländern 50 %, mit zwei oder mehr berücksichtigungsfähigen Kindern und später im Ruhestand meist nur noch 30 %. Ihr Tarif ist also ein Restkostentarif. Und ein Zuschlag wird auf genau diesen Tarif gerechnet, nicht auf eine Vollversicherung.
Dazu kommt ein Detail, das kein Vergleichsportal zeigt: Manche Versicherer rechnen den Zuschlag auf den kompletten Tarif, andere nur auf den Baustein, in dem das Risiko liegt, also etwa nur auf den ambulanten Teil. Bei gleichem Prozentsatz kann das den Euro-Betrag halbieren.
| Beispiel: 20 % Risikozuschlag | Beitrag ohne Zuschlag | Zuschlag pro Monat | Zuschlag in 30 Jahren |
|---|---|---|---|
| Angestellter, Vollversicherung | 612,40 € | 122,48 € | 44.092,80 € |
| Beamter, 50 % Beihilfe, Zuschlag auf den ganzen Tarif | 268,90 € | 53,78 € | 19.360,80 € |
| Beamter, 50 % Beihilfe, Zuschlag nur auf den ambulanten Baustein (112,50 €) | 268,90 € | 22,50 € | 8.100,00 € |
Eigene Beispielrechnung mit angenommenen Beiträgen, ohne Beitragsanpassungen. Echte Werte hängen von Alter, Tarif und Versicherer ab.
Schauen Sie sich die letzte Spalte an. Derselbe Zuschlag, dieselbe Diagnose, und zwischen der ersten und der letzten Zeile liegen knapp 36.000 €. Würden Sie so viel Geld liegen lassen, nur weil Sie die falsche Frage gestellt haben? Die meisten fragen: „Wie viel Prozent?" Als Beamter müssen Sie fragen: „Prozent worauf?"
Kleiner Trost für alle, die jetzt schon mit einem Zuschlag leben: Wenn Ihr Beihilfesatz später steigt, etwa durch Kinder oder im Ruhestand, schrumpft der Restkostentarif. Ein prozentualer Zuschlag schrumpft dann mit. Ein Zuschlag, der mit 28 lästig ist, kann mit 68 eine Randnotiz sein.
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Mehr InformationenBernd Krause erklärt in einer Minute, warum der Prozentsatz allein nichts aussagt.
3. Warum ist ein Zuschlag kein Qualitätsurteil?
Zurück zu unserer Beamtin mit der Schilddrüse. Hätte sie nur auf die Rangliste im Vergleichsrechner geschaut, hätte sie den Vertrag unterschrieben, der am Ende teurer gewesen wäre. 30 € Unterschied beim Zuschlag haben die Reihenfolge komplett gedreht. Sonderfall? Leider nein. So etwas sehen wir in Voranfragen ständig. Mehr zu genau dieser Diagnose lesen Sie auf unserer Seite zur PKV für Beamte mit Schilddrüsenunterfunktion.
Ein Zuschlag sagt etwas über Ihr Risiko. Über die Qualität des Tarifs sagt er gar nichts.
Ich sage es gern so: Versicherungen sind Wetten. Wer verliert, zahlt. Der Zuschlag ist nichts anderes als die Quote, die Ihnen ein Versicherer für Ihre Wette anbietet. Und wer würde seinen Einsatz platzieren, ohne vorher die Quoten der anderen Buchmacher gesehen zu haben?
Entscheidend ist immer das Gesamtpaket: Annahmeergebnis, tatsächlicher Monatsbeitrag, Leistungen und Bedingungen. Wer nur auf das Wort „Normalannahme" schaut, kauft manchmal den teureren und schlechteren Vertrag.
Ein Zuschlag ist außerdem nicht für immer in Stein gemeißelt. Fällt der Umstand weg, der ihn begründet hat, können Sie nach § 41 VVG verlangen, dass der Beitrag herabgesetzt wird. Das klappt nicht automatisch und nicht ohne Nachweise, ist aber ein Hebel, den viele Versicherte nie nutzen. In der Praxis heißt das: ärztlicher Befund, sauber begründeter Antrag, und dann ein paar Jahre nach Vertragsbeginn noch einmal genau hinschauen.
4. Wann lohnt sich eine Risikovoranfrage für Beamte?
Fast immer, sobald im Gesundheitsfragebogen irgendetwas anzugeben ist. Und das ist bei neun von zehn Menschen der Fall, die bei uns eine PKV beantragen. Die Abfragezeiträume reichen je nach Frage drei bis zehn Jahre zurück. Da kommt bei kaum jemandem nichts zusammen: eine Physiotherapie nach dem Sport, eine Brille, ein Allergietest, eine Knirscherschiene.
Die Bewertung dieser Angaben ist Sache der Risikoprüfer. Ihre Aufgabe ist nur, sie richtig zur Kenntnis zu bringen. Genau das ist der Punkt, an dem eine Voranfrage gewinnt oder verliert.
Und wann brauchen Sie keine Voranfrage? Wenn Sie nach einem gründlichen Blick in Ihre eigene Akte wirklich nichts angeben müssen. Gründlich heißt aber gründlich: jeder Arztbesuch, jede Physiotherapie, jeder Zahnarzttermin im Abfragezeitraum. Sind es dagegen „Kleinigkeiten", lohnt sich die Voranfrage gerade deshalb, weil Versicherer genau dort erstaunlich unterschiedlich bewerten.
Bei laufender Behandlung, regelmäßigen Medikamenten oder mehreren Diagnosen führt kein Weg an ihr vorbei. Einzeln harmlose Punkte können zusammen kippen, und erst die Voranfrage zeigt, ob angenommen, zurückgestellt oder abgelehnt wird. Und wer schon eine Ablehnung nach einem Direktantrag hat? Der braucht die Voranfrage erst recht. Allerdings mit jemandem, der weiß, wie man mit einer gespeicherten Ablehnung umgeht.
Sie haben schon ein Votum und wissen nicht, wie Sie es mit Ihrer Beihilfe einordnen sollen? Wir rechnen es mit Ihnen durch.
E-Mail-Anfrage stellen5. Wie ordnen Versicherer typische Diagnosen ein?
Pauschale Tabellen mit „Diagnose X kostet Y % Zuschlag" halte ich für unseriös. Die Bewertung hängt an Schweregrad, Behandlung, Verlauf und am Versicherer. Ein paar Linien aus der Praxis kann man aber klar benennen:
- Bluthochdruck: Wird er medikamentös behandelt, können wir für die PKV in aller Regel nicht helfen, die Annahmechancen sind zu gering. Prüfbar ist ein reiner Verdacht oder erhöhte Werte ohne Medikation und ohne Folgeschäden. Ein hoher BMI verschärft die Lage.
- Asthma: Allergisches Asthma und Belastungsasthma sind machbar, gegebenenfalls mit Zuschlag. Chronisches Dauerasthma ist es nicht. Und Vorsicht: Ein verordnetes „Sicherheitsspray" zählt auch ungenutzt als laufende Behandlung. Mehr dazu auf unserer Seite zu Allergien und Asthma in der PKV für Beamte.
- Neurodermitis: Zuschlag, je nach Ausprägung auch Ablehnung. Regelmäßige Cortisoncreme ist ungünstig, Basispflege mit Fettcreme unproblematisch. Details auf der Seite zur PKV für Referendare mit Neurodermitis.
- Schilddrüse, Wirbelsäule, Zähne: Häufig gut versicherbar, aber mit großen Unterschieden zwischen den Gesellschaften. Lesen Sie dazu unsere Seiten zur Schilddrüsenunterfunktion, zur Skoliose und zu Zahnimplantaten.
Ein echtes Beispiel aus unseren Voranfragen: Eine angehende Richterin mit einer früheren Akne-Diagnose bekam je nach Versicherer zwischen 0 und 10 % Zuschlag. Für dieselbe, längst abgeklungene Hautgeschichte. Mehr Beispiele für Beamte mit Vorerkrankungen finden Sie im Ratgeber PKV mit Vorerkrankungen für Beamte.
6. Wann ist der richtige Zeitpunkt? Amtsarzt und 14 Tage
Als Beamter haben Sie zwei Termine im Nacken. Und keiner von beiden wartet auf Sie.
Termin eins: der Amtsarzt
Vor der Verbeamtung steht der Termin beim Amtsarzt. Was dort festgestellt wird, ist ab diesem Moment ein bekannter Befund, und der gehört in jeden späteren Gesundheitsfragebogen. Ein erhöhter Blutdruckwert, ein auffälliger Laborwert, ein Hinweis auf den Rücken. Und wie wir beide wissen: Ein Arzt, der sucht, findet meistens auch etwas. Wer seine PKV-Entscheidung und die Voranfrage vor diesem Termin klärt, entscheidet auf der Grundlage, die er heute kennt, und nicht auf der, die ihm der Amtsarzt morgen mitgibt.
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Mehr InformationenTermin zwei: Ihr Votum läuft nach rund 14 Tagen ab
Im Netz steht fast überall, ein Votum sei sechs bis zwölf Monate gültig. In der Praxis ist es rund 14 Tage verlässlich. Danach ändern sich Tarife, Annahmerichtlinien oder Bedingungsstände, und das Votum ist nur noch eine Momentaufnahme von gestern.
Das eigentliche Risiko tragen Sie, nicht der Versicherer. Zwischen positivem Votum und gestelltem Antrag kann gesundheitlich etwas passieren. Dann ist der Abschluss verhindert, auch wenn das Angebot schon auf dem Tisch lag.
Wir haben das erlebt: ein Fahrradunfall, ein Herzinfarkt, ein auffälliger Abstrich bei der Vorsorge. Alles zwischen Votum und Unterschrift. Wer sich „noch ein paar Wochen Zeit lässt", spielt genau mit diesem Fenster.
7. Wie viele Versicherer sollte man anfragen?
Weniger, als Sie denken. Die alte Faustregel „so viele wie möglich" ist meiner Meinung nach einer der teuersten Fehler bei Voranfragen. Die richtige Reihenfolge lautet: erst Bedarf und Tarifvergleich, dann die Gesundheitsgeschichte sauber aufbereiten, dann gezielt bei den zwei bis drei Favoriten anfragen. Erst wenn deren Ergebnis nicht reicht, geht es weiter.
Und manchmal muss man weiter gehen, als einem lieb ist. Bei einer Kundin mit Hörschädigung gab es fünf Ablehnungen und eine einzige Annahme, mit 20 € Zuschlag. Fünf Neins klingen nach Katastrophe. Gebraucht hat sie aber nur ein Ja. Und weil die Anfragen anonym liefen, steht keine dieser Ablehnungen in ihrer Antragsakte.
Warum so sparsam? Versicherer werten Makler intern aus. Wer ständig anfragt und nie Verträge bringt, rutscht im Stapel nach hinten, und schwache Anfragen landen bei unerfahrenen Prüfern. Risikoprüfer sind Menschen. Sie merken, wer sauber arbeitet.
Jetzt wird es unbequem. Anonym heißt ohne Namen und ohne Vorgang in Ihrer Antragsakte. Es heißt nicht spurlos. Wer zwei oder drei Makler gleichzeitig losschickt, hat nicht drei Märkte, sondern einen. Alle fragen bei denselben Gesellschaften an, teils beim selben Prüfer. Geburtsdatum, Beruf und Vorgeschichte ergeben schnell ein wiedererkennbares Bild. Die Folge sind Doppelbearbeitung und im schlimmsten Fall eine Ablehnung, um den Fall vom Tisch zu bekommen.
Ganz anders sieht es beim Direktantrag aus. Eine Ablehnung dort wird im Hinweis- und Informationssystem der Versicherungswirtschaft (HIS) sichtbar und muss bei späteren Anträgen angegeben werden. Deshalb: bitte nicht erst selbst ausprobieren. Das Aufräumen hinterher ist schwer und manchmal unmöglich. Welche Fehler wir dabei am häufigsten sehen, steht auf der Seite Voranfragen: die größten Fehler.
8. Fünf Mythen, die ich in fast jedem Erstgespräch höre
„Das Votum ist bindend, ich kann mir also Zeit lassen."
Leider genau falsch herum. Für Sie ist das Votum überhaupt nicht bindend, Sie können jedes ablehnen. Und für den Versicherer gilt es nur, solange sich nichts ändert. In der Praxis sind das rund 14 Tage. Wer sich ein halbes Jahr Zeit lässt, hat am Ende kein Votum mehr. Sondern eine Erinnerung daran.
„Eine Voranfrage muss ich später nirgends angeben."
Stimmt, die anonyme Voranfrage nicht. Eine Ablehnung nach einem Antrag mit Ihrem Namen dagegen schon, und zwar bei jedem weiteren Antrag. Deshalb ist die Reihenfolge nicht verhandelbar: erst die Voranfrage, dann der Antrag. Nie andersherum.
„Ich schicke einfach meine Krankenakte mit, dann ist alles drin."
Es tut mir nicht leid, das so deutlich zu sagen: Das ist Harakiri. Eine Patientenakte oder eine Abrechnungsauskunft der Krankenkasse wurde für Ärzte und Kassen geschrieben, nicht für einen Risikoprüfer. Da stehen Verdachtsdiagnosen, die sich nie bestätigt haben, und Abrechnungsschlüssel, die ohne Zusammenhang nach Schlimmerem klingen, als es war. Für uns ist die Akte eine wertvolle Informationsquelle. Als Anlage für den Versicherer ist sie ein Eigentor. Wie man sie richtig nutzt, steht auf der Seite zur Krankenakte für anonyme Voranfragen.
„Die Gesundheitsfragen beantworte ich nach Gefühl."
Nach Gefühl beantwortet man die Frage, ob man noch ein Stück Kuchen möchte. Nicht den Gesundheitsfragebogen. Alles muss wahr und vollständig sein. Wahrheitsgemäß heißt aber nicht, medizinische Daten ungeordnet auf den Tisch zu kippen. Eine gute Voranfrage verbindet Fakten, Verlauf und Erklärung, je nach Fall mit Zusatzfragebögen, Befunden oder einem ärztlichen Attest. Vollständig. Und verständlich. Was genau abgefragt wird, lesen Sie auf unserer Seite zu den Gesundheitsfragen in der PKV für Beamte.
„Das kann ich mit ChatGPT auch selbst vorbereiten."
Formulieren kann eine KI ganz ordentlich, das gebe ich zu. Aber weiß sie, welcher Versicherer Ihre Diagnose wie bewertet? Welcher Tarif zu Ihrer Beihilfeverordnung passt? Wann man lieber noch drei Wochen auf einen Befund wartet? Eben. Das ist wie Auto selbst reparieren mit einem Video im Hintergrund. Geht manchmal gut. Wenn nicht, wird es teuer.
9. So begleiten wir Ihre Risikovoranfrage
- Erstgespräch und Tarifauswahl. Wir klären Dienstherr, Beihilfeverordnung, Dienstbeginn und Ihre Ansprüche. Dann wählen wir die Tarife, die zu Ihnen passen, und zwar bevor wir über Gesundheit reden.
- Gesundheitsgeschichte aufbereiten. Gemeinsam gehen wir die Abfragezeiträume durch, ordnen Befunde ein und klären, ob ein Attest oder eine Stellungnahme vom Arzt hilft.
- Gezielte Voranfrage. Anonym bei den zwei bis drei Favoriten aus dem Tarifvergleich. Weitere Versicherer nur, wenn das Ergebnis nicht reicht.
- Votum mit Beihilfe-Brille bewerten. Wir rechnen jeden Zuschlag auf Ihren Restkostentarif um und vergleichen das Gesamtpaket.
- Antrag zügig stellen. Innerhalb des Zeitfensters, in dem das Votum trägt. Entscheiden müssen Sie, nicht wir. Aber bitte nicht erst in sechs Wochen.
Festgehalt statt Provision
Unsere Berater verdienen an keinem Abschluss extra. Wenn der Tarif mit Zuschlag besser ist als der ohne, sagen wir das genau so.
Spezialisiert auf Beamte und Beihilfe
Ärztehausprinzip: Bei uns berät jemand, der sich täglich mit Beihilfeverordnungen und Restkostentarifen beschäftigt.
100+ Versicherer im Blick
Die Auswahl der Favoriten erfolgt anbieterübergreifend und nicht aus dem Sortiment einer einzelnen Gesellschaft.
Was es kostet
Im Regelfall kein separates Beratungshonorar. Kommt ein Vertrag über uns zustande, erhalten wir die dafür vorgesehene Vermittlungsvergütung des Versicherers.
„Wir verkaufen dem Kunden nicht eine Versicherung. Wir verkaufen der Versicherung den Kunden."Bernd Krause, Geschäftsführer Der Fairsicherungsladen
„Als Beamter habe ich einen sehr speziellen und komplizierten Beratungsbedarf … Akribisch genaue Antragstellung bei Versicherungen, um im Schadensfall keine Probleme zu bekommen. Sehr gutes Fachwissen für Beamte / Lehrer."
S. F. aus Ludwigshafen„Bei der Berufsunfähigkeit wurden sogar Voranfragen bei Versicherern gestellt, weil ich Allergien habe … Die Antworten der Versicherer waren auch sehr unterschiedlich."
I. Z. aus Ettlingen„Auf der Suche nach einer neuen Krankenkasse war mir Herr Krause sehr behilflich, zumal wir verschärfte Bedingungen hatten … Ich bin umfassend beraten worden."
J. M. aus Landau in der PfalzIhre Voranfrage, sauber vorbereitet
Schreiben Sie uns kurz, wo Sie stehen: Dienstherr, geplanter Beginn und ob es überhaupt etwas anzugeben gibt. Bitte schicken Sie uns per E-Mail noch keine Befunde oder Diagnosen, die besprechen wir im Termin. Wir melden uns in der Regel innerhalb von 24 Stunden an Werktagen.
- Unverbindlich
- Berater auf Festgehalt
- Anonym bis zu Ihrer Entscheidung
- 4,89 von 5 Sternen auf ProvenExpert
Eine Bitte vorab: Wenn gerade ein anderer Makler Ihren Fall bearbeitet oder bereits Voranfragen gestellt hat, buchen Sie bitte noch keinen Termin bei uns. Parallele Anfragen landen bei denselben Versicherern und schaden Ihrer Chance mehr, als sie nützen.
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Oder nutzen Sie direkt das Formular:
Häufige Fragen zur Risikovoranfrage für Beamte
Nein. Eine private Krankenversicherung nimmt Sie normal an, mit Risikozuschlag, stellt den Antrag zurück oder lehnt ab. Leistungsausschlüsse für einzelne Diagnosen gibt es in der Berufsunfähigkeits- und Dienstunfähigkeitsversicherung, nicht in der PKV.
Der Zuschlag wird nur auf den Restkostentarif berechnet, also auf den Teil, den die Beihilfe nicht trägt. Je nach Versicherer gilt er für den ganzen Tarif oder nur für den betroffenen Baustein. In Euro fällt er deshalb oft deutlich kleiner aus als bei einem Angestellten mit Vollversicherung.
In der Praxis rund 14 Tage. Danach können sich Tarife, Annahmerichtlinien oder Bedingungen ändern. Wichtiger noch: Passiert zwischen Votum und Antrag gesundheitlich etwas, muss das angegeben werden und kann den Abschluss verhindern.
Wenn möglich, ja. Was der Amtsarzt feststellt, ist danach ein bekannter Befund und gehört in den Gesundheitsfragebogen. Wer PKV-Wahl und Voranfrage vorher klärt, entscheidet auf Basis seines heutigen Gesundheitsstands.
Gezielt bei den zwei bis drei Favoriten aus einem vorherigen Tarifvergleich, und nur bei Bedarf weiter. Versicherer werten Makler intern aus, und wer gleichzeitig über mehrere Makler anfragt, wird oft wiedererkannt.
Rechnen Sie mit zwei bis vier Wochen. Einfache Fälle gehen manchmal schneller, Rückfragen zu Befunden können es verlängern. Planen Sie deshalb rechtzeitig vor Dienstbeginn.
Ja, das ist möglich. Fällt der Umstand weg, der den Zuschlag begründet hat, können Sie nach § 41 VVG eine Herabsetzung des Beitrags verlangen. Das geht nicht automatisch, sondern mit ärztlichen Nachweisen und einem begründeten Antrag.
Im Regelfall fällt kein separates Beratungshonorar an. Kommt ein Vertrag über uns zustande, erhalten wir die dafür vorgesehene Vermittlungsvergütung des Versicherers. Unsere Berater arbeiten auf Festgehalt.
Dann wissen Sie es, ohne dass eine Ablehnung in Ihrer Antragsakte steht. Für Beamte gibt es auch in diesem Fall noch Wege, die wir in der persönlichen Beratung mit Ihnen durchgehen.
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Erst prüfen, dann entscheiden. Aber bitte zügig.
Ein gutes Votum ist eine Momentaufnahme. Wenn Sie es mit Beihilfe-Brille bewerten und rechtzeitig handeln, wird daraus ein Vertrag, der Sie 40 Jahre begleitet.
Voranfrage besprechenHinweis: Diese Seite ersetzt keine individuelle Beratung. Beihilfesätze und Beihilfeverordnungen unterscheiden sich je Dienstherr. Wer freie Heilfürsorge erhält, etwa bei Polizei oder Bundeswehr, hat eine andere Ausgangslage. Die Beitragsbeispiele sind eigene Beispielrechnungen mit angenommenen Werten. Kundenstimmen sind Auszüge aus Bewertungen auf externen Bewertungsportalen.
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