Alte Oldenburger PKV für Angestellte & Selbstständige
Für Selbstständige, Freiberufler und gut verdienende Angestellte ist die Alte Oldenburger oft eine starke, beitragsstabile Wahl. Worauf es bei Tarifwahl, GKV-Wechsel und Gesundheitsprüfung ankommt – anbieterunabhängig eingeordnet.
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Bei der Alten Oldenburger handelt es sich um eine Versicherungsgesellschaft, die bereits 1927 für kleine Landwirte gegründet wurde – damals als bäuerliche Krankenkasse mit Sitz im Oldenburger Münsterland. Heute ist sie von Vechta aus bundesweit aktiv und bietet als Alte Oldenburger Krankenversicherung AG private Krankenversicherungen sowie Pflege- und Krankenhauszusatzversicherungen auch für gesetzlich Versicherte an. Hier sehen wir uns die private Krankenversicherung für Angestellte, Selbstständige und Freiberufler genauer an.
Wer kann überhaupt in die private Krankenversicherung?
Der Zugang zur privaten Krankenversicherung steht in Deutschland nur einem kleineren Personenkreis offen. In der Regel sind das Selbstständige und Freiberufler, Beamte und Anwärter – oder Angestellte mit einem Einkommen oberhalb der Versicherungspflichtgrenze. Für Selbstständige und Freiberufler ist der Wechsel jederzeit möglich, für Angestellte erst ab dem entsprechenden Einkommen.
Die Krankenversicherung ist die einzige Versicherung, die Sie bis zu Ihrem letzten Atemzug begleitet. Welchen Tarif Sie wählen und welches Leistungsspektrum dieser hat, ist später nur sehr begrenzt änderbar. Die Wahl der richtigen Krankenversicherung ist daher von entscheidender Bedeutung – denn eine gute Krankenversicherung soll dann besonders viel zahlen, wenn es Ihnen besonders schlecht geht.
PKV oder GKV – wo ist der Unterschied?
In der privaten Krankenversicherung haben Sie, je nach Qualität des Tarifs, die freie Auswahl bei Ärzten, Behandlungen und Medikamenten. Krankenversicherungen unterscheiden sich dabei in rund 42 Leistungspunkten im „Kleingedruckten". Als gesetzlich Versicherter haben Sie diese Wahl nicht: Nach § 12 SGB V muss eine Behandlung „ausreichend, zweckmäßig, wirtschaftlich und notwendig" sein. Über Zusatzversicherungen lässt sich zwar einiges verbessern, der Grundschutz bleibt aber an dieses Prinzip gebunden.
Gut zu wissen: Eine Beratung bei uns verteuert die Tarife der Krankenversicherungen um keinen Cent. Es macht keinen Unterschied, ob Sie online abschließen oder unsere verbraucherorientierte Beratung samt anonymer Voranfrage bei Vorerkrankungen nutzen – der Beitrag bleibt identisch. Unsere Berater arbeiten auf Festgehalt, ohne individuellen Provisionsanreiz.
Wann lohnt sich der Wechsel in die PKV – und wann nicht?
Wenn Sie von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung wechseln möchten, gibt es einige Punkte zu bedenken, um eine fundierte Entscheidung zu treffen: Wann ist der Wechsel sinnvoll? Wann eher nicht? Was sollten Sie vorher klären – und warum lohnt sich eine Beratung? Diese vier Fragen gehen wir gemeinsam durch, bezogen auf Ihre konkrete Situation.
Eine Faustregel vorweg: Je jünger und gesünder Sie sind, umso besser. Mit dem Alter steigen die Einstiegsprämien, und mit der Krankheitshistorie (in der Regel die letzten 3–5 Jahre ambulant, 5–10 Jahre stationär) kann es zu Zuschlägen kommen oder eine Voranfrage notwendig werden. Außerdem ist der Beitrag umso günstiger, je jünger Sie einsteigen – das liegt an der Grundkalkulation der PKV und den Altersrückstellungen.
Worauf Sie bei der Tarifwahl achten sollten
Natürlich braucht man in gesunden Zeiten keine teure Krankenversicherung. Aus diesem Grund bietet es sich an, etwa im ambulanten Bereich Selbstbehalte zu vereinbaren. Wichtig sind außerdem ein offener Heil- und Hilfsmittelkatalog und Erstattungen über dem Höchstsatz im stationären Bereich. Viele Versicherer werben damit – doch das entspricht nicht immer der Wahrheit, wenn etwa zwar ein elektrischer Rollstuhl bezahlt wird, aber nur zu 70 Prozent. Für den einen oder anderen können auch brechkraftverändernde Operationen wichtig sein. Diese und viele weitere Feinheiten besprechen wir gerne mit Ihnen und erstellen persönliche, passende Angebote.
Bei der PKV nur nach dem Beitrag zu vergleichen, kann fatale Folgen haben. Eine falsche Krankenversicherung würde nicht nur die Gesundheit, sondern auch das Vermögen kosten. Der erste Schritt ist daher, Ihr persönliches Krankenversicherungs-Profil zu erstellen – inklusive Berufs-, Lebens- und Familienplanung. Daraus leiten wir ab, welche Leistungspunkte für Sie verzichtbar und welche wichtig sind.
So läuft Ihre Beratung ab
Fragebogen
Mit der Terminbestätigung erhalten Sie unseren Interessentenfragebogen mit Gesundheitsfragen zur Vorabeinschätzung.
Voranfrage
Wir stellen anonyme Risikovoranfragen bei verschiedenen Versicherern und holen Angebote ein.
Ergebnisse
Die Ergebnisse der Voranfragen und Verhandlungen besprechen wir gemeinsam mit Ihnen.
Kriterien
Wir legen den Kriterienkatalog fest – Prämien und die 42 Leistungsmerkmale – bis Ihr Wunschtarif feststeht.
Sie erhalten von uns immer einen umfassenden Tarifvergleich, den Sie sich auch zu Hause in Ruhe ansehen können. Bei einer bestehenden gesundheitlichen Vorbelastung holen wir entsprechend Angebote ein und arbeiten dazu mit Ihnen die Gesundheitsakte auf, damit eine belastbare Entscheidungsgrundlage entsteht.
Wir vergleichen für Sie – nicht nur die Alte Oldenburger
Die Alte Oldenburger ist für Angestellte und Selbstständige häufig eine gute Wahl, besonders wegen ihrer Beitragsstabilität. Trotzdem gilt: Es gibt gleichwertige und teils gleich günstige Alternativen. Wir vergleichen anbieterunabhängig unter anderem:
Welcher Tarif passt zu Ihnen?
Ob Alte Oldenburger oder eine Alternative – wir prüfen anbieterunabhängig, mit anonymer Voranfrage und ohne Vertriebsdruck.
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Oder direkt anrufen: 0721 358 369
Weitere Themen zur Alte Oldenburger
Häufige Fragen
In der GKV richtet sich der Beitrag nach dem Einkommen, in der PKV nach dem gewünschten Leistungsumfang, dem Eintrittsalter und dem Gesundheitszustand – also individuell. Gerade für jüngere, gesunde Selbstständige und gut verdienende Angestellte kann die PKV bei besserer Leistung günstiger sein. Ein reiner Beitragsvergleich greift aber zu kurz.
Durch die Altersrückstellungen wird ein Teil Ihres Beitrags angespart, um die Beiträge im Alter zu dämpfen. Wie stabil die Beiträge bleiben, hängt stark vom Versicherer ab – die Alte Oldenburger gehört hier zu den nachweislich stabilsten Anbietern. Über einen Beitragsentlastungstarif lässt sich zusätzlich vorsorgen.
Das ist nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich und mit zunehmendem Alter schwierig. Deshalb ist die Entscheidung für die PKV gut zu durchdenken. Wir besprechen mit Ihnen offen, ob und wann ein Wechsel für Ihre Situation sinnvoll ist – und wann eher nicht.
Je nach Tarif haben Sie freie Arzt- und Krankenhauswahl, Zugang zu Chefarztbehandlung, besseren Erstattungen und Leistungen über dem GKV-Niveau. Entscheidend ist die Qualität des Tarifs – die rund 42 Leistungspunkte machen den Unterschied, nicht der Monatsbeitrag allein.
Bei Familienplanung, Jobwechsel oder Selbstständigkeit lässt sich der Schutz anpassen. Wichtig ist, von Anfang an einen Tarif mit guten Anpassungsmöglichkeiten zu wählen. Genau das beziehen wir in die Beratung ein, damit Ihr Schutz auch in 10 oder 20 Jahren noch passt.
Hinweis zu Kündigungsfristen: GKV (freiwillig versichert) zum Ende des übernächsten Monats; bei freiwilliger Versicherung zwei Wochen nach Mitteilung rückwirkend zum Entfall der Versicherungspflicht. PKV ordentlich drei Monate zum Ende des Versicherungsjahres bzw. je nach Versicherer zum 1.1.; außerordentlich bei Beitragserhöhung ein Monat nach Zugang der Änderungsmitteilung.
Ein Wechsel will gut geplant sein
Mit über 5.000 durchgeführten Beratungen und Top-Bewertungen begleiten wir Sie sicher zur passenden Entscheidung – anbieterunabhängig und ohne Druck.









