PKV prüfen: Beitrag senken mit Tarifwechsel – ohne die falschen Schnitte
PKV-Beiträge steigen – das ist kein Zufall, sondern System. Aber: Sie müssen das nicht einfach hinnehmen. Mit einem internen Tarifwechsel nach §204 VVG können Sie oft den Beitrag senken, ohne Ihre Altersrückstellungen zu verlieren. Der Haken? Die Details.
Typische Warnsignale – kommt Ihnen das bekannt vor?
💡 Wenn 2+ Punkte auf Sie zutreffen, lohnt sich ein Check.
Prüfen heißt nicht wechseln. Oft ist das beste Ergebnis: „Passt.“ Unsere Mitarbeiter arbeiten auf Festgehalt – wir empfehlen nur, was sich für Sie lohnt.
10-Punkte-Checkliste: So prüfen Sie Ihre PKV
Diese Punkte prüfen wir im Check – und das sollten auch Sie kennen:
Sie haben ein gesetzliches Recht, innerhalb Ihres Versicherers in einen gleichwertigen Tarif zu wechseln – ohne erneute Gesundheitsprüfung. Viele wissen das nicht. Noch weniger nutzen es richtig.
Beim internen Tarifwechsel bleiben Ihre Altersrückstellungen erhalten. Das ist der größte Vorteil gegenüber einem Anbieterwechsel – und der Grund, warum §204 fast immer die bessere Option ist.
Nicht jeder günstigere Tarif ist besser. Prüfen Sie genau: Was gewinnen Sie, was verlieren Sie? Gerade bei Zahnstaffel, Hilfsmitteln, Heilpraktiker und Selbstbeteiligung stecken die Teufel im Detail.
Eine höhere SB senkt den Beitrag – aber erhöht Ihr Risiko bei häufigen Arztbesuchen. Rechnen Sie ehrlich: Was gibt Ihr Gesundheitsverhalten her?
Viele Einsparungen gehen auf Kosten der Zahnleistungen. Das merken Sie erst, wenn Sie eine Krone oder ein Implantat brauchen. Vorher prüfen.
Brille, Hörgerät, Physiotherapie, Heilpraktiker – Leistungen, die im Alltag relevant werden. In Spartarifen oft stark gekürzt.
Passt die Höhe noch zu Ihrem Einkommen? Nach Gehaltserhöhungen oder Jobwechsel unbedingt prüfen – sonst droht im Krankheitsfall eine Einkommenslücke.
Wie oft und wie stark wurde Ihr Tarif angepasst? Das zeigt, ob der Tarif „gesund“ kalkuliert ist – oder ob weitere Erhöhungen wahrscheinlich sind.
Manche Tarife haben eingebaute Beitragsentlastungskomponenten ab 65 oder 67. Prüfen Sie, ob und wie das bei Ihnen geregelt ist.
Nicht jeder muss in der PKV bleiben. Und nicht jeder sollte wechseln. Wir prüfen alle Optionen – ehrlich, ohne Agenda.
Die 3 häufigsten Fehler beim PKV-Tarifwechsel
❌ Blind den günstigsten Tarif nehmen
Beitrag runter klingt gut – aber wenn Sie dafür Zahnersatz, Hilfsmittel oder Einbettzimmer verlieren, kann das langfristig teurer werden als der alte Beitrag.
❌ Dem Versicherer-Angebot vertrauen
Wenn Ihr Versicherer Ihnen einen „günstigeren Tarif“ anbietet, ist das nicht zwingend der beste. Versicherer sind nicht verpflichtet, Ihnen die für Sie optimale Option zu zeigen.
❌ Zu lange warten
Je älter Sie werden, desto weniger Spielraum gibt es. Früh prüfen heißt: mehr Optionen, bessere Ergebnisse.
Tarifwechsel nach §204 VVG – wie er funktioniert und worauf es ankommt
Das Versicherungsvertragsgesetz gibt Ihnen in §204 VVG ein klares Recht: Sie können bei Ihrem Versicherer in einen anderen Tarif mit gleichartigem Versicherungsschutz wechseln. Dabei werden Ihre Altersrückstellungen angerechnet – Sie starten nicht bei null.
In der Praxis bedeutet das: Wenn Ihr Versicherer neben Ihrem teuren Alttarif günstigere Neutarife anbietet, können Sie dorthin wechseln – oft mit 100–300 € Beitragsersparnis pro Monat, bei vergleichbarem oder sogar besserem Leistungsumfang.
Der Haken: Versicherer zeigen Ihnen nicht automatisch den besten Tarif. Und die Vergleiche sind komplex – Bedingungswerke mit 60+ Seiten, Leistungstabellen, Einschränkungen. Genau hier helfen wir: Wir kennen die Tarife, die Fallstricke und die Verhandlungsspielräume. Als unabhängiger Makler arbeiten wir für Sie – nicht für den Versicherer.
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Häufige Fragen
Ein gesetzlich garantiertes Recht, innerhalb Ihres PKV-Versicherers in einen anderen Tarif zu wechseln – unter Mitnahme Ihrer Altersrückstellungen und ohne erneute Gesundheitsprüfung für gleichwertige Leistungen.
Nein – genau das ist der Vorteil. Beim internen Tarifwechsel nach §204 bleiben Ihre Rückstellungen erhalten und werden angerechnet.
Das hängt von Tarif, Alter und Versicherer ab. In der Praxis sehen wir häufig Einsparungen von 100–300 € monatlich – manchmal auch mehr.
Für gleichwertige Leistungen nicht. Wenn Sie im neuen Tarif bessere Leistungen wünschen, kann für den Mehrschutz eine Prüfung erforderlich sein.
Unter bestimmten Voraussetzungen ja – etwa bei Unterschreiten der Jahresarbeitsentgeltgrenze oder im Alter über 55. Wir prüfen das im Check mit.
Können Sie. Aber: Ihr Versicherer ist nicht verpflichtet, Ihnen den für Sie optimalen Tarif zu zeigen. Ein unabhängiger Check stellt sicher, dass Sie alle Optionen kennen.
Nichts. Die Prüfung ist kostenlos. Bei späterer Optimierung erhalten wir eine Courtage vom Versicherer – nie von Ihnen.
Nein. Sie entscheiden in Ruhe. Keine Verpflichtung, kein Druck.
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