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PKV prüfen: Beitrag senken mit Tarifwechsel – ohne die falschen Schnitte

PKV-Beiträge steigen – das ist kein Zufall, sondern System. Aber: Sie müssen das nicht einfach hinnehmen. Mit einem internen Tarifwechsel nach §204 VVG können Sie oft den Beitrag senken, ohne Ihre Altersrückstellungen zu verlieren. Der Haken? Die Details.

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Festgehalt – kein Provisionsverkauf

Typische Warnsignale – kommt Ihnen das bekannt vor?

📈
PKV-Beitrag steigt jährlich – aber niemand erklärt, warum.
💰
Beitrag über 700 €/Monat – Sie fragen sich, ob das sein muss.
😶
Angst vor Leistungseinbußen bei einem Wechsel.
📜
Ihr Versicherer hat Ihnen ein „günstigeres“ Angebot gemacht – aber Sie verstehen nicht, was Sie dafür aufgeben.
👨‍⚕️
Sie sind über 55 – und der Beitrag wird zum Problem.
💼
Verbeamtung oder Jobwechsel – PKV-Bedarf hat sich verändert.

💡 Wenn 2+ Punkte auf Sie zutreffen, lohnt sich ein Check.

Prüfen heißt nicht wechseln. Oft ist das beste Ergebnis: „Passt.“ Unsere Mitarbeiter arbeiten auf Festgehalt – wir empfehlen nur, was sich für Sie lohnt.

10-Punkte-Checkliste: So prüfen Sie Ihre PKV

Diese Punkte prüfen wir im Check – und das sollten auch Sie kennen:

Tarifwechselrecht nach §204 VVG

Sie haben ein gesetzliches Recht, innerhalb Ihres Versicherers in einen gleichwertigen Tarif zu wechseln – ohne erneute Gesundheitsprüfung. Viele wissen das nicht. Noch weniger nutzen es richtig.

Altersrückstellungen

Beim internen Tarifwechsel bleiben Ihre Altersrückstellungen erhalten. Das ist der größte Vorteil gegenüber einem Anbieterwechsel – und der Grund, warum §204 fast immer die bessere Option ist.

Leistungsvergleich Alt- vs. Neutarif

Nicht jeder günstigere Tarif ist besser. Prüfen Sie genau: Was gewinnen Sie, was verlieren Sie? Gerade bei Zahnstaffel, Hilfsmitteln, Heilpraktiker und Selbstbeteiligung stecken die Teufel im Detail.

Selbstbeteiligung

Eine höhere SB senkt den Beitrag – aber erhöht Ihr Risiko bei häufigen Arztbesuchen. Rechnen Sie ehrlich: Was gibt Ihr Gesundheitsverhalten her?

Zahnstaffel & Zahnleistungen

Viele Einsparungen gehen auf Kosten der Zahnleistungen. Das merken Sie erst, wenn Sie eine Krone oder ein Implantat brauchen. Vorher prüfen.

Hilfsmittel & Heilmittel

Brille, Hörgerät, Physiotherapie, Heilpraktiker – Leistungen, die im Alltag relevant werden. In Spartarifen oft stark gekürzt.

Krankentagegeld

Passt die Höhe noch zu Ihrem Einkommen? Nach Gehaltserhöhungen oder Jobwechsel unbedingt prüfen – sonst droht im Krankheitsfall eine Einkommenslücke.

Beitragsentwicklung der letzten 10 Jahre

Wie oft und wie stark wurde Ihr Tarif angepasst? Das zeigt, ob der Tarif „gesund“ kalkuliert ist – oder ob weitere Erhöhungen wahrscheinlich sind.

Beitragsentlastung im Alter

Manche Tarife haben eingebaute Beitragsentlastungskomponenten ab 65 oder 67. Prüfen Sie, ob und wie das bei Ihnen geregelt ist.

Gesamtstrategie: Bleiben, optimieren, zurück in die GKV?

Nicht jeder muss in der PKV bleiben. Und nicht jeder sollte wechseln. Wir prüfen alle Optionen – ehrlich, ohne Agenda.

Die 3 häufigsten Fehler beim PKV-Tarifwechsel

❌ Blind den günstigsten Tarif nehmen

Beitrag runter klingt gut – aber wenn Sie dafür Zahnersatz, Hilfsmittel oder Einbettzimmer verlieren, kann das langfristig teurer werden als der alte Beitrag.

❌ Dem Versicherer-Angebot vertrauen

Wenn Ihr Versicherer Ihnen einen „günstigeren Tarif“ anbietet, ist das nicht zwingend der beste. Versicherer sind nicht verpflichtet, Ihnen die für Sie optimale Option zu zeigen.

❌ Zu lange warten

Je älter Sie werden, desto weniger Spielraum gibt es. Früh prüfen heißt: mehr Optionen, bessere Ergebnisse.

Tarifwechsel nach §204 VVG – wie er funktioniert und worauf es ankommt

Das Versicherungsvertragsgesetz gibt Ihnen in §204 VVG ein klares Recht: Sie können bei Ihrem Versicherer in einen anderen Tarif mit gleichartigem Versicherungsschutz wechseln. Dabei werden Ihre Altersrückstellungen angerechnet – Sie starten nicht bei null.

In der Praxis bedeutet das: Wenn Ihr Versicherer neben Ihrem teuren Alttarif günstigere Neutarife anbietet, können Sie dorthin wechseln – oft mit 100–300 € Beitragsersparnis pro Monat, bei vergleichbarem oder sogar besserem Leistungsumfang.

Der Haken: Versicherer zeigen Ihnen nicht automatisch den besten Tarif. Und die Vergleiche sind komplex – Bedingungswerke mit 60+ Seiten, Leistungstabellen, Einschränkungen. Genau hier helfen wir: Wir kennen die Tarife, die Fallstricke und die Verhandlungsspielräume. Als unabhängiger Makler arbeiten wir für Sie – nicht für den Versicherer.

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💡 Tipp: Keine Unterlagen nötig. Starten Sie einfach – den Rest klären wir im Termin.

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Häufige Fragen

Was ist ein Tarifwechsel nach §204 VVG?

Ein gesetzlich garantiertes Recht, innerhalb Ihres PKV-Versicherers in einen anderen Tarif zu wechseln – unter Mitnahme Ihrer Altersrückstellungen und ohne erneute Gesundheitsprüfung für gleichwertige Leistungen.

Verliere ich bei einem Tarifwechsel meine Altersrückstellungen?

Nein – genau das ist der Vorteil. Beim internen Tarifwechsel nach §204 bleiben Ihre Rückstellungen erhalten und werden angerechnet.

Wie viel kann ich sparen?

Das hängt von Tarif, Alter und Versicherer ab. In der Praxis sehen wir häufig Einsparungen von 100–300 € monatlich – manchmal auch mehr.

Muss ich eine Gesundheitsprüfung machen?

Für gleichwertige Leistungen nicht. Wenn Sie im neuen Tarif bessere Leistungen wünschen, kann für den Mehrschutz eine Prüfung erforderlich sein.

Kann ich auch zurück in die GKV wechseln?

Unter bestimmten Voraussetzungen ja – etwa bei Unterschreiten der Jahresarbeitsentgeltgrenze oder im Alter über 55. Wir prüfen das im Check mit.

Warum sollte ich das nicht direkt mit meinem Versicherer klären?

Können Sie. Aber: Ihr Versicherer ist nicht verpflichtet, Ihnen den für Sie optimalen Tarif zu zeigen. Ein unabhängiger Check stellt sicher, dass Sie alle Optionen kennen.

Was kostet der Check?

Nichts. Die Prüfung ist kostenlos. Bei späterer Optimierung erhalten wir eine Courtage vom Versicherer – nie von Ihnen.

Muss ich danach etwas ändern?

Nein. Sie entscheiden in Ruhe. Keine Verpflichtung, kein Druck.

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