DKV ZahnzusatzversicherungBis zum 5,0-fachen GOZ-Satz – und Zahnerhalt zu 100 % in jeder Stufe
Es gibt eine Zahl im DKV-Bedingungswerk, die den Tarif von fast allen anderen unterscheidet: alle Leistungen bis zum 5,0-fachen Satz der Gebührenordnung für Zahnärzte. Der Marktstandard endet beim 3,5-fachen. Was dazwischen liegt, zahlen Sie bei den meisten Tarifen selbst.
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Zum DKV-Zahnrechner →Bevor Sie abschließen: Wenn Ihr Zahnarzt bereits etwas empfohlen hat oder Ihnen Zähne fehlen, sprechen Sie besser vorher mit uns. Danach lässt sich nichts mehr reparieren.
Bekannt aus
DKV in 30 Sekunden
Tarifaufbau: drei Stufen – KombiMed Zahn Z80, Z90 und Z100. Die Zahl steht für den Erstattungssatz beim Zahnersatz inklusive der Vorleistung Ihrer Kasse. Dazu kommt KombiMed Zahn Plus als Aufbautarif für Prophylaxe, Schmerztherapie und Bleaching.
Die Stärken: alle Leistungen bis zum 5,0-fachen GOZ-Satz statt der marktüblichen 3,5. Zahnerhalt – Füllungen, Wurzel- und Parodontosebehandlung – zu 100 % in jeder Stufe, auch in der günstigsten. Keine Wartezeit. Zahnstaffel nur über drei Jahre statt vier.
Die Schwachstellen: die Prophylaxe ist in den Grundstufen auf eine Sitzung pro Jahr begrenzt – wer zweimal zur Zahnreinigung geht, zahlt die zweite selbst oder braucht den Aufbautarif. Und die Staffelbeträge sind mit 1.000 / 2.000 / 3.000 Euro niedriger als bei Anbietern mit Vier-Jahres-Staffel.
Warum wir DKV überhaupt auf dem Zettel haben
Wir arbeiten mit über 100 Versicherern. Bei Zahnzusatz landen regelmäßig dieselben zwölf Häuser in der engeren Auswahl. Was DKV von den anderen unterscheidet, steht hier – inklusive der Punkte, die in keinem Preisvergleich auftauchen.
1. Der 5,0-fache GOZ-Satz – die Zahl, die im Ernstfall zählt
Zahnärzte rechnen nach der Gebührenordnung für Zahnärzte ab. Der Regelsatz ist der 2,3-fache. Bei überdurchschnittlichem Aufwand dürfen sie bis zum 3,5-fachen gehen, darüber hinaus nur mit einer schriftlichen Honorarvereinbarung.
Und genau da hört bei den allermeisten Zahnzusatzversicherungen die Leistung auf: bei 3,5. Ihr Implantologe rechnet den 4,3-fachen Satz ab, die Versicherung zahlt bis 3,5, die Differenz tragen Sie. Bei einer aufwendigen Implantatversorgung reden wir über mehrere hundert Euro, die niemand eingeplant hatte.
Die DKV schreibt 5,0 ins Bedingungswerk. Nicht „im Einzelfall“, nicht „nach Prüfung“ – sondern als Obergrenze für alle Leistungen. Die Württembergische geht bei wirksamer Honorarvereinbarung ebenfalls über 3,5 hinaus. Die DKV nennt dagegen eine harte Zahl, auf die Sie sich berufen können. Das ist ein Unterschied, den Sie erst merken, wenn Sie die Rechnung in der Hand halten.
2. Zahnerhalt zu 100 % – auch in der günstigsten Stufe
Bei vielen Anbietern ist der Zahnerhalt ein Extra. Bei der Barmenia brauchen Sie den Vorsorge-Baustein, bei Ergo Direkt einen eigenen Baukasten-Baustein. Wer daran spart, steht bei der ersten Füllung ohne Erstattung da.
Die DKV macht das anders. Füllungen, Wurzelbehandlung und Parodontosebehandlung sind in allen drei Stufen zu 100 Prozent drin – auch in Z80. Wer beim Zahnersatz auf 80 Prozent runtergeht, um Beitrag zu sparen, verliert den Zahnerhalt nicht mit.
Seit dem Amalgamverbot Anfang 2025 ist das mehr wert als früher. Die adhäsiv geschichtete Kompositfüllung im Seitenzahn ist eine Mehrkostenvereinbarung, 80 bis 150 Euro Eigenanteil je Füllung. Bei der DKV: erstattet, in jeder Stufe. Übrigens auch die Knirscherschiene, die im Bedingungswerk als Ausbissbehelf läuft – bei Bruxismus schnell ein dreistelliger Betrag.
3. Die Drei-Jahres-Staffel: schneller frei, dafür enger
Hier wird es interessant, weil es ein echter Tausch ist und kein Vorteil ohne Preis.
Der Marktstandard sind vier Staffeljahre mit kumuliert bis etwa 6.000 Euro. Die DKV nimmt drei Jahre mit 1.000 / 2.000 / 3.000 Euro. Sie sind also ein Jahr früher komplett frei – aber in den ersten beiden Jahren deutlich enger gedeckelt. Ein Implantat im ersten Jahr sprengt die 1.000-Euro-Grenze sofort.
Dazu kommt ein Mechanismus, den kaum jemand kennt: Wer regelmäßig zur Vorsorge geht und behandlungsfrei bleibt, bekommt die Staffel verkürzt – das dritte Staffeljahr kann komplett entfallen. Wer also jung und mit gesunden Zähnen einsteigt, ist nach zwei Jahren durch. Für Vorsorger ist das ein handfester Vorteil, für jemanden mit akutem Bedarf ist die Staffel dagegen der Flaschenhals.
Die DKV zahlt bis zum 5,0-fachen.
Die Tarife im Vergleich
| Leistung | Z80 | Z90 | Z100 |
|---|---|---|---|
| Zahnersatz: Krone, Brücke, Implantat (inkl. Kassenleistung) | 80 % | 90 % | 100 % |
| Ausbissbehelfe (Knirscherschiene) | 80 % | 90 % | 100 % |
| Zahnersatz bei Regelversorgung oder nach Unfall | 100 % | 100 % | 100 % |
| Füllungen | 100 % | 100 % | 100 % |
| Wurzel- und Parodontosebehandlung | 100 % | 100 % | 100 % |
| GOZ-Steigerungssatz | alle Leistungen bis zum 5,0-fachen Satz – Marktstandard sind 3,5 | ||
| Professionelle Zahnreinigung | 100 %, aber nur eine Sitzung pro Jahr – unbegrenzt erst mit dem Aufbautarif Zahn Plus | ||
| Kieferorthopädie Kinder und Jugendliche | bis 2.000 € | ||
| Kieferorthopädie Erwachsene | 100 %, aber ausschließlich nach einem Unfall | ||
| Wartezeit | keine | ||
| Zahnstaffel | 1.000 / 2.000 / 3.000 € kumuliert in den Jahren 1 bis 3, danach unbegrenzt – Verkürzung für behandlungsfreie Vorsorger | ||
| Aufbautarif KombiMed Zahn Plus | Prophylaxe unbegrenzt, Schmerztherapie 100 %, Bleaching alle 2 Jahre bis 250 € – ohne Gesundheitsfragen und ohne Zahnstaffel | ||
Eckwerte Stand August 2026. Maßgeblich ist immer das aktuelle Bedingungswerk – das schicken wir Ihnen auf Wunsch vor dem Antrag zu.
„Ich vergleiche DKV gegen ERGO – dann habe ich zwei Angebote“
In den meisten Fällen ist das völliger Humbug. Sie haben zwei Angebote aus einem Haus.
Die DKV gehört seit 2010 zur ERGO Group. Wer beide nebeneinanderlegt und glaubt, damit den Markt abgedeckt zu haben, hat genau einen Konzern angeschaut – von über hundert Anbietern am Markt.
Das heißt nicht, dass eine der beiden Marken die falsche Wahl wäre. Die Tarifwelten sind unterschiedlich, und für Ihre Situation kann die eine deutlich besser rechnen als die andere. Es heißt nur: Wenn Sie wirklich vergleichen wollen, muss die Gegenprobe aus einem anderen Haus kommen. Zwei Marken sind kein Wettbewerb.
Was die Zahnstaffel konkret bedeutet
Rechnen wir es an einem Implantat für 3.000 Euro durch. Die gesetzliche Kasse steuert rund 400 Euro bei, es bleiben etwa 2.600 Euro Restkosten.
| Situation | Was der Tarif erstattet | Ihr Eigenanteil |
|---|---|---|
| Implantat im 1. Vertragsjahr | Z100 würde 2.600 € zahlen, die Staffel deckelt auf 1.000 € | 1.600 € |
| im 2. Vertragsjahr, vorher keine Leistung | kumuliertes Limit 2.000 € | 600 € |
| im 3. Vertragsjahr, vorher keine Leistung | kumuliertes Limit 3.000 € – volle Erstattung | 0 € |
| ab dem 4. Vertragsjahr | keine Staffelbegrenzung mehr | 0 € |
| behandlungsfreier Vorsorger | drittes Staffeljahr kann entfallen – ab Jahr 3 unbegrenzt | 0 € |
Die Staffel gilt kumuliert ab Vertragsbeginn, nicht pro Jahr neu. Der Tausch gegenüber dem Marktstandard ist ehrlich benannt: ein Jahr weniger Aufbauphase, dafür in den ersten beiden Jahren härter gedeckelt als bei einer Vier-Jahres-Staffel bis 6.000 Euro. Wer sofort etwas machen lassen muss, fährt woanders besser. Wer vorsorgt, ist bei der DKV schneller durch – und mit der Verkürzung für behandlungsfreie Vorsorger unter Umständen schon nach zwei Jahren.
Unsicher, ob DKV für Sie die richtige ist?
Schreiben Sie uns kurz Ihr Alter, wie viele Zähne fehlen, ob Sie schon versichert waren und ob etwas ansteht. Wir sagen Ihnen, ob DKV passt – oder welcher der anderen elf Anbieter besser zu Ihrer Situation gehört.
Kurz prüfen lassen →Für wen sich DKV rechnet – und für wen nicht
Passt gut, wenn…
- Sie Wert auf hochwertige Versorgung beim Spezialisten legen – der 5,0-fache GOZ-Satz ist der stärkste Grund für die DKV
- Sie beim Beitrag sparen, aber den Zahnerhalt nicht verlieren wollen: Füllungen, Wurzel und Parodontose sind auch in Z80 zu 100 % drin
- Sie regelmäßig zur Vorsorge gehen – behandlungsfreie Vorsorger kommen schneller aus der Staffel
- Sie zu Bruxismus neigen: die Knirscherschiene läuft als Ausbissbehelf mit
- Sie den Aufbautarif Zahn Plus dazunehmen und die Prophylaxe unbegrenzt haben wollen
Passt eher nicht, wenn…
- Ihnen zwei Zahnreinigungen im Jahr wichtig sind und Sie den Aufbautarif nicht mitnehmen wollen – die Grundstufen zahlen nur eine
- in den nächsten zwei Jahren eine größere Versorgung ansteht: 1.000 Euro im ersten Jahr sind schnell ausgeschöpft
- Sie als Erwachsener kieferorthopädische Leistungen brauchen – die DKV zahlt hier nur nach einem Unfall
- Ihr Kind eine KFO-Behandlung deutlich über 2.000 Euro braucht
- Sie DKV und ERGO gegeneinander vergleichen wollen: das ist derselbe Konzern, die Gegenprobe muss von woanders kommen
Und ja, das schreiben wir bewusst so deutlich hin. Unsere Berater arbeiten auf Festgehalt – wir verdienen keinen Cent mehr, wenn Sie bei DKV abschließen statt woanders.
Der Zahn-Check vor dem Antrag
Das Problem bei Zahnzusatz ist nicht, einen Tarif zu finden. Das Problem ist, den Antrag so zu stellen, dass er später auch zahlt. Deshalb bieten wir Ihnen an, es andersherum zu machen:
- Erst prüfen, dann beantragenSie schildern uns Ihre Zahnsituation – auch wenn schon etwas ansteht. Wir sagen Ihnen vorher, was versicherbar ist und was nicht. Ohne dass irgendwo ein Antrag liegt.
- Antwort in der Regel innerhalb von 24 StundenKein Callcenter, keine Warteschleife. Ein Berater, der das Bedingungswerk gelesen hat.
- Keine Mehrkosten – garantiertIhr Beitrag ist identisch mit dem beim Direktabschluss ohne uns. Die Courtage steckt ohnehin im Tarif.
- Wir bleiben dran, wenn gekürzt wirdAls Makler sind wir gesetzlich Ihrem Interesse verpflichtet, nicht dem des Versicherers. Bei strittigen Erstattungen schreiben wir den Widerspruch.
Was Kunden über unsere Beratung sagen
Echte Kundenstimmen. Alle Bewertungen auf ProvenExpert (4,89/5 bei 854+ Bewertungen).
DKV oder doch ein anderer Anbieter?
Schreiben Sie uns Ihre Situation. Wir prüfen, welcher der zwölf Anbieter Sie annimmt und welcher Tarif für Ihr Gebiss rechnet – bevor irgendwo ein Antrag liegt.
Lieber direkt sprechen? 0721 358 369 · E-Mail: anfrage@fair-ka.de
Häufige Fragen zur DKV Zahnzusatzversicherung
Zahnärzte rechnen nach der Gebührenordnung für Zahnärzte ab. Der Regelsatz ist der 2,3-fache, bei erhöhtem Aufwand ist bis zum 3,5-fachen zulässig, darüber hinaus nur mit schriftlicher Honorarvereinbarung. Die meisten Zahnzusatzversicherungen erstatten maximal bis zum 3,5-fachen Satz. Die DKV übernimmt alle Leistungen bis zum 5,0-fachen. Bei aufwendigen Behandlungen oder Spezialisten sind das schnell mehrere hundert Euro Unterschied, die sonst bei Ihnen hängen bleiben.
Sie läuft über drei Jahre und begrenzt die Erstattung kumuliert auf 1.000 Euro im ersten, 2.000 im zweiten und 3.000 Euro im dritten Vertragsjahr. Ab dem vierten Jahr gibt es keine Begrenzung mehr. Das ist ein Jahr kürzer als der Marktstandard, dafür sind die Beträge in den ersten beiden Jahren niedriger. Wer regelmäßig zur Vorsorge geht und behandlungsfrei bleibt, bekommt die Staffel verkürzt – das dritte Staffeljahr kann entfallen.
Ja, und das ist einer der stärksten Punkte des Tarifs. Füllungen, Wurzelbehandlung und Parodontosebehandlung erstattet die DKV in allen drei Stufen zu 100 Prozent. Die Stufenzahl 80, 90 oder 100 bezieht sich nur auf den Zahnersatz, also Kronen, Brücken und Implantate. Wer beim Zahnersatz auf 80 Prozent geht, um Beitrag zu sparen, verliert den Zahnerhalt nicht mit – bei mehreren Wettbewerbern ist das anders geregelt.
Nein, und dieses Missverständnis ist teuer. Der Aufbautarif Zahn Plus verzichtet auf Gesundheitsfragen und auf die Zahnstaffel, deckt aber ausschließlich Prophylaxe in unbegrenzter Zahl, Schmerztherapie und Bleaching alle zwei Jahre bis 250 Euro ab. Zahnersatz, Füllungen und Wurzelbehandlungen laufen über die Grundstufen Z80, Z90 oder Z100 – und dort gelten Gesundheitsfragen und Zahnstaffel ganz normal.
Die anderen Anbieter im Vergleich
Wer diese Einschätzung geschrieben hat
Ich bin Bernd Krause, Geschäftsführer der Fairsicherungsladen GmbH in Karlsruhe. Den Familienbetrieb habe ich 2018 von meinem Vater übernommen, gegründet wurde er 1983.
Warum auf dieser Seite steht, für wen DKV nicht passt? Weil unsere Berater auf Festgehalt arbeiten. Ich verdiene keinen Cent mehr, wenn Sie hier abschließen statt bei einem der elf anderen Anbieter. Diese Ehrlichkeit ist #besserberaten.
Rechnen Sie selbst. Fragen Sie uns vorher.
Der DKV-Rechner steht Ihnen offen, rund um die Uhr. Wenn Ihnen Zähne fehlen, schon etwas ansteht oder Sie aus einem alten Vertrag wechseln, sprechen Sie vorher zehn Minuten mit uns. Das ist der Unterschied zwischen einem Vertrag und einem Vertrag, der zahlt.
Der Fairsicherungsladen GmbH · Waldstr. 65, 76133 Karlsruhe · #besserberaten
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