Wohngebäudeversicherung prüfen: Wenn Eigentum teuer wird, zählt der richtige Schutz
Bei der Wohngebäudeversicherung geht es selten um „ein paar Euro“. Es geht um Ihr Zuhause – und um Schäden, die schnell existenziell werden können. Genau deshalb lohnt sich ein sauberer Check: Passt der Schutz noch zum Gebäude, zur Lage und zu Ihrem Sicherheitsgefühl?
Typische Warnsignale – kommt Ihnen das bekannt vor?
💡 Wenn 2+ Punkte auf Sie zutreffen, lohnt sich ein Check.
Prüfen heißt nicht wechseln. Oft ist das beste Ergebnis: „Passt.“ Unsere Mitarbeiter arbeiten auf Festgehalt – wir empfehlen nur, was sich für Sie lohnt.
12-Punkte-Checkliste: So prüfen Sie Ihre Wohngebäudeversicherung
Diese Punkte prüfen wir im Check – und das sollten auch Sie kennen:
Ist der Gebäudewert aktuell und nachvollziehbar ermittelt? Berechnung nach 1914er Wert, Neubauwert oder gleitendem Neuwert? Fehler hier kosten im Schadenfall Zehntausende.
Passt sich die Summe automatisch an Baukostensteigerungen an? Ohne gleitenden Neuwert kann eine Unterversicherung schleichend entstehen.
Der Basisschutz. Alle drei Gefahren müssen klar und vollständig versichert sein. Prüfen Sie insbesondere Frostschäden und Rückstau.
Überschwemmung, Rückstau, Starkregen, Erdbeben, Erdrutsch – oft nicht im Standardschutz enthalten. In vielen Regionen inzwischen unverzichtbar. Individuell bewerten.
Wird gerade gebaut oder saniert? Das muss im Vertrag erfasst sein – sonst haftet im Schadenfall niemand für die Baumaßnahme.
Häufig bei Elementar: 10 % des Schadens, mindestens 500 €. Kennen Sie Ihre SB? Passt sie zu Ihrer Risikobereitschaft?
Heizpflicht im Winter, Leitungen entleeren bei Leerstand, Schneeräumung – wenn Sie dagegen verstoßen, kann der Versicherer kürzen oder verweigern.
Garage, Schuppen, Gartenhäuschen, Carport – sind sie mitversichert oder nicht? Überraschungen gibt es hier öfter als gedacht.
Muss korrekt in die Gebäudeversicherung eingeschlossen oder separat abgesichert sein. Viele ältere Policen kennen PV-Anlagen schlicht nicht.
Nach einem Großschaden können Aufräumung und Abbruch allein Zehntausende kosten. Sind diese Kosten ausreichend gedeckt?
Wenn das Haus unbewohnbar ist: Zahlt der Versicherer Hotelkosten? Für wie lange? Gerade bei Familien ein wichtiger Baustein.
Wie läuft die Regulierung ab? Welche Fristen gelten? Was müssen Sie nachweisen? Die Prozesse sollten Sie kennen, bevor etwas passiert.
Die 3 häufigsten Fehler bei der Wohngebäudeversicherung
❌ Elementar als „unwichtig“ abgetan
Starkregen und Überschwemmung treffen längst nicht nur Risikogebiete. Viele Hausbesitzer merken das erst, wenn der Keller vollgelaufen ist.
❌ Gebäudewert nicht aktualisiert
Umbau, Anbau, energetische Sanierung – der Gebäudewert steigt. Wenn die Versicherungssumme nicht mitzieht, entsteht eine Deckungslücke.
❌ PV-Anlage vergessen
Auf dem Dach steht eine Anlage für 15.000–30.000 € – aber im Vertrag taucht sie nicht auf. Ein teurer blinder Fleck.
Elementarschutz: Sinnvoll oder nicht? – Eine ehrliche Einordnung
Elementarschutz ist weder „immer Pflicht“ noch „immer unnötig“. Es hängt an Lage, Gebäude, Vorgeschichte und Ihrem Sicherheitsgefühl.
Was wir in der Praxis sehen: Viele Hausbesitzer denken, sie seien durch die Basisversicherung abgedeckt – und stellen erst im Schadenfall fest, dass Starkregen, Rückstau oder Überschwemmung nicht enthalten sind. Das ist kein Kleingedrucktes-Problem, sondern ein echtes Deckungsproblem.
Gleichzeitig braucht nicht jedes Haus auf dem Hügel zwingend Elementar. Ein Check hilft, das ohne Panik und ohne Panikmache sauber einzuordnen. Wir schauen auf Ihre konkrete Situation – nicht auf Pauschaltipps.
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Häufige Fragen
Weil es um Gebäudewerte, Bauweise, Lage, Nebengebäude, Sanierungen und oft um sechsstellige Summen geht. Hier zählt Präzision.
Nein, es gibt keine gesetzliche Pflicht. Aber: In vielen Regionen ist das Risiko real. Wir bewerten das individuell für Ihr Gebäude.
Das hängt von Gebäude, Lage, Bauweise und Umfang ab. Entscheidend ist nicht der günstigste Beitrag, sondern die richtige Deckung. Im Check klären wir, was Sie wirklich brauchen.
Den Versicherer informieren und prüfen, ob die Anlage in der Gebäudeversicherung eingeschlossen ist. Wenn nicht: entweder einschließen oder separat absichern.
Nichts. Die Prüfung ist kostenlos. Bei späterer Optimierung erhalten wir eine Courtage vom Versicherer – nie von Ihnen.
Nein. Sie entscheiden in Ruhe. Keine Verpflichtung, kein Druck.
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