Bin ich zu teuer versichert?

Tragen Sie Ihre aktuellen Beiträge ein – wir zeigen Ihnen, wo Sie im Marktvergleich stehen und wo Einsparpotenzial liegt.

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Wir fragen nach Ihrem Namen, damit wir Sie im Ergebnis persönlich ansprechen können – und nach Alter und Beruf, weil sich daraus ergibt, welche Versicherungen für Sie überhaupt relevant sind. Alle Angaben bleiben auf Ihrem Gerät und werden nicht gespeichert.

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Den genauen Vergleich machen wir gemeinsam

Der Rechner zeigt Orientierungswerte. Im persönlichen Versicherungscheck prüfen wir Ihre konkreten Verträge – Bedingungen, Deckungsumfang, Einsparpotenzial. Kostenlos, auf Festgehalt-Basis.

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Statistische Richtwerte aus der Beratungspraxis (Stand 2026). Ersetzt keine individuelle Beratung.

Das Treue-Paradox: Warum langjährige Versicherungskunden oft am meisten zahlen

Es gibt eine Faustregel in der Versicherungsbranche, die kaum jemand laut ausspricht: Wer treu bleibt, zahlt mehr. Nicht weil er bessere Leistungen bekommt. Sondern weil Versicherer ihre attraktivsten Konditionen für Neukunden reservieren – und Bestandskunden selten von sich aus kündigen.

Das ist kein Verschwörungsdenken. Das ist Preispolitik. Und sie funktioniert, weil die meisten Menschen ihre Versicherungsverträge jahrelang nicht anschauen. Der Beitrag wird abgebucht, das Leben geht weiter, und irgendwann hat man eine Haftpflichtversicherung aus dem Jahr 2011, die 40 % mehr kostet als ein vergleichbarer Neuvertrag von heute.

Ich sage das nach über 40 Jahren im Versicherungsmarkt: Das ist der verbreitetste und gleichzeitig am leichtesten behebbare Fehler bei der privaten Absicherung. Kein Risiko, keine Vorerkrankung, keine Komplexität – einfach ein alter Vertrag, den niemand angefasst hat.

∼ 30 % teurer sind Bestandsverträge im Schnitt gegenüber aktuellen Tarifen (Beratungspraxis)
7,4 Jahre: So lange besteht ein Versicherungsvertrag im Schnitt, bevor er das erste Mal geprüft wird
∼ 600 € jährliches Einsparpotenzial bei einem typischen Haushalt mit drei überprüfbaren Verträgen

Orientierungswerte aus der Beratungspraxis. Keine statistisch zertifizierten Erhebungen.

Aus der Praxis: Die Rechtsschutzversicherung aus dem Jahr 2009

Familie K., Karlsruhe, drei Personen. Kamen zum allgemeinen Versicherungscheck, eigentlich wegen einer BU-Beratung für den Sohn. Wir haben die bestehenden Verträge kurz überflogen.

Rechtsschutzversicherung: 43,20 €/Monat, abgeschlossen 2009, seitdem nie angefasst. Vergleichbarer Schutz am heutigen Markt: 22 bis 28 €/Monat. Differenz: rund 180 €/Jahr – seit 14 Jahren.

Was viele in solchen Situationen fragen: „Aber wir haben doch gute Leistungen?“ Hatten sie. Der Neuvertrag hatte dieselben Leistungen – weil der Markt günstiger geworden ist, nicht schlechter. Wechsel durchgeführt, jährliche Ersparnis: 228 €. Und das bei einem Vertrag, den wir nur nebenbei angeschaut haben.

Was wirklich hinter „zu teuer“ steckt – und was nicht

Nicht jeder hohe Beitrag ist ein Fehler. Es gibt legitime Gründe, warum jemand mehr zahlt als der Marktdurchschnitt: bessere Bedingungen, höhere Deckungssummen, eingeschlossene Zusatzleistungen. Das ist kein Problem – solange man weiß, wofür man mehr zahlt.

Das Problem ist Unwissenheit. Wer 38 €/Monat für eine Haftpflichtversicherung zahlt und nicht weiß, was drin ist und was vergleichbare Tarife kosten, zahlt blind. Vielleicht zu Recht – vielleicht nicht.

Der Rechner oben zeigt Ihnen, wo Sie im Marktvergleich stehen. Er ersetzt kein Beratungsgespräch, aber er gibt Ihnen eine erste ehrliche Einordnung. Drei Ampeln sind besonders relevant:

🔴 Rot – deutlich über Benchmark: Hier lohnt sich eine konkrete Prüfung. Nicht jeder rote Beitrag bedeutet automatisch, dass Sie wechseln sollten – aber er bedeutet, dass Sie eine gute Begründung brauchen, warum nicht.
🟡 Gelb – leicht erhöht: Kann am besseren Leistungsumfang liegen – oder am alten Tarif. Das schauen wir uns im Gespräch an.
🟢 Grün – im Rahmen: Kein akuter Handlungsbedarf bei diesem Baustein. Trotzdem lohnt eine Prüfung der Bedingungen alle paar Jahre – auch günstige Tarife können schlechte Bedingungen haben.
🚫 Unfallversicherung + BU gleichzeitig: Kein Preis-Problem, sondern ein Logik-Problem. Unfallversicherungen decken nur Unfälle – etwa 9 % aller BU-Fälle. Wer eine BU hat, ist für den wichtigeren Teil bereits abgesichert. Ob die Unfallversicherung zusätzlich Sinn ergibt, hängt vom Einzelfall ab.

Wann ein Wechsel sinnvoll ist – und wann nicht

Das ist die Frage, die wir in jedem Versicherungscheck stellen. Die Antwort ist nicht immer: wechseln. Manchmal ist sie: prüfen ob die Bedingungen noch zeitgemäß sind. Manchmal: einfach in Ruhe lassen.

Ein Wechsel lohnt sich typischerweise bei:

Haftpflichtversicherungen und Hausratversicherungen – einfache, gut vergleichbare Produkte, bei denen der Markt in den letzten Jahren günstiger geworden ist. Wer hier einen Vertrag aus der Zeit vor 2015 hat, zahlt oft 25 bis 40 % mehr als nötig.

Rechtsschutzversicherungen – besonders wenn der Vertrag über 8 Jahre alt ist. Das Preis-Leistungs-Verhältnis hat sich deutlich verbessert.

Kapitalbildende Lebensversicherungen – nicht wegen des Beitrags, sondern wegen der Rendite. Wer einen Altvertrag mit 2 % garantierter Verzinsung hat und glaubt, das sei gut – der liegt falsch. ETF-Sparpläne haben solche Verträge in den letzten 15 Jahren in vielen Fällen klar übertroffen.

Ein Wechsel lohnt sich oft nicht bei:

BU-Versicherungen – weil jeder neue Antrag eine neue Gesundheitsprüfung bedeutet. Wer längere Zeit versichert ist und zwischenzeitlich eine Diagnose hatte, verliert beim Wechsel möglicherweise seinen Versicherungsschutz für genau diesen Bereich. Hier gilt: erst prüfen, dann entscheiden.

PKV-Verträgen – aus demselben Grund. Die Altersrückstellungen bleiben nicht beim Wechsel erhalten (außer beim Wechsel in die GKV oder zwischen bestimmten Gesellschaften). Das ist ein komplexes Thema, das individuelle Beratung braucht.

Aus der Praxis: Der teure Günstigtarif

Andreas H., 44, Ingenieur, München. Hatte seine Haftpflichtversicherung online selbst verglichen und war stolz auf den günstigen Beitrag: 4,80 €/Monat. Deutlich unter dem Marktdurchschnitt.

Im Beratungsgespräch schauen wir uns den Tarif genauer an. Deckungssumme: 3 Millionen Euro Personen- und Sachschäden – klingt viel, ist aber seit Jahren der absolute Mindeststandard. Fehlend: Mietsachschäden, Ausländerdeckung, Schlüsselverlust, Forderungsausfalldeckung.

Forderungsausfalldeckung bedeutet: Wenn jemand anderes Ihnen einen Schaden zufügt und dessen Haftpflicht nicht zahlt oder nicht vorhanden ist, springt Ihre eigene Haftpflicht ein. Für 2 €/Monat mehr hätte Herr H. einen Tarif gehabt, der das alles abdeckt.

Ergebnis: Wechsel zu einem vollständigeren Tarif für 7,40 €/Monat. 2,60 € mehr – und deutlich mehr Substanz. Nicht immer ist günstig besser.

Bernd Krause, Der Fairsicherungsladen

„Ich sage meinen Kunden immer: Der teuerste Versicherungsvertrag ist nicht der mit dem höchsten Beitrag. Es ist der, der im Schadensfall nicht zahlt. Deswegen schauen wir uns beim Versicherungscheck immer beides an – den Preis und die Bedingungen. Beides zusammen ergibt das Bild.“

Bernd Krause · Geschäftsführer Der Fairsicherungsladen GmbH · Karlsruhe · #besserberaten

Was beim Versicherungscheck mit uns passiert – und was nicht

Das ist ein Punkt, der mir wichtig ist. Wir sind Versicherungsmakler, keine Versicherungsvertreter. Und alle Beraterinnen und Berater bei uns arbeiten auf Festgehalt – keiner von ihnen verdient mehr, wenn Sie mehr oder teurer versichert sind. Das ist strukturell anders als beim Strukturvertrieb oder beim Vertreter einer einzigen Gesellschaft.

Was das bedeutet: Wenn wir beim Check feststellen, dass Ihre Verträge in Ordnung sind, sagen wir das. Wir empfehlen keinen Wechsel, der keinen Sinn macht. Wir empfehlen keine Versicherung, die Sie nicht brauchen. Und wir sagen Ihnen, welche Verträge Sie kündigen können – auch wenn wir dann weniger zu tun haben.

Was einen guten Versicherungscheck ausmacht: Er schaut nicht nur auf die Beiträge, sondern auf die Bedingungen. Ein Tarif kann günstig sein und schlechte Bedingungen haben. Ein Tarif kann teurer sein und Ihnen im Schadensfall viel Ärger ersparen. Den Unterschied zu kennen – das ist das eigentliche Ziel des Checks.

Aus der Praxis: Die Kundin, die keine Empfehlung bekam

Dr. Martina S., 51, Ärztin in eigener Praxis, Landau. Kam zum Versicherungscheck mit einem dicken Ordner. Acht Verträge, davon wollte sie eigentlich nur die Haftpflicht optimieren.

Nach dem Check: Haftpflicht war tatsächlich leicht zu teuer – Wechsel empfohlen, Ersparnis rund 180 €/Jahr. Hausrat war aktuell und gut. Rechtsschutz war vor drei Jahren angepasst worden, passte gut. Die Berufs-Haftpflicht für die Praxis haben wir separat besprochen – das ist ein eigenes Thema mit anderen Anforderungen.

Was wir nicht empfohlen haben: Nichts Neues. Kein Zusatzprodukt, keine Erweiterung, die sie nicht brauchte. Sie hat das am Ende selbst angesprochen: „Das ist das erste Mal, dass ich aus einer Versicherungsberatung gehe, ohne etwas Neues gekauft zu haben.“

Das ist für uns kein schlechtes Ergebnis. Das ist das Ziel.

Häufige Fragen zum Versicherungscheck und Beitragsvergleich

Wie oft sollte ich meine Versicherungen überprüfen?

Als Faustregel gilt: alle drei bis fünf Jahre, und immer dann, wenn sich Ihre Lebenssituation verändert. Heirat, Kinder, Immobilienkauf, Jobwechsel, Selbstständigkeit – das sind Punkte, an denen bestehende Versicherungen oft nicht mehr passen. Nicht weil sie schlecht waren, sondern weil Ihr Leben ein anderes geworden ist.

Besonders bei Haftpflicht, Hausrat und Rechtsschutz lohnt sich ein Marktvergleich regelmäßig, weil sich der Markt dort ständig verändert. BU und PKV sind komplexer – da ist eine Einzelfallprüfung mit Fachberatung sinnvoll.

Verliere ich Vorteile, wenn ich einen alten Versicherungsvertrag kündige?

Bei einfachen Versicherungen wie Haftpflicht, Hausrat oder Rechtsschutz: in der Regel nein. Diese Verträge haben keine Altersrückstellungen und keine Gesundheitsprüfung beim Neuabschluss. Wechseln ist unkompliziert.

Anders bei BU und PKV: Hier gibt es beim Neuabschluss immer eine neue Gesundheitsprüfung. Wer in der Zwischenzeit eine Diagnose hatte, kann mit Ausschlüssen, Zuschägen oder im schlimmsten Fall einer Ablehnung rechnen. Diese Verträge sollten nur gewechselt werden, wenn eine anonyme Risikovoranfrage sicherstellt, dass der neue Vertrag gleichwertig oder besser ist.

Was kostet ein Versicherungscheck beim Fairsicherungsladen?

Nichts. Der Versicherungscheck ist für Sie kostenlos – wir erhalten als Makler im Fall eines Wechsels oder Neuabschlusses eine Courtage vom Versicherer. Diese Courtage zahlen Sie nicht zusätzlich: Sie wäre sonst an den Vertreter oder den bisherigen Makler gegangen.

Falls wir feststellen, dass Ihre Verträge in Ordnung sind und kein Handlungsbedarf besteht – sagen wir das ebenfalls. Auch das kostet Sie nichts.

Kann ich auch nur einzelne Versicherungen prüfen lassen?

Ja, selbstverständlich. Sie müssen nicht alle Verträge mitbringen. Wenn Sie wissen, dass Ihre Haftpflicht oder Ihr Rechtsschutz zu teuer ist, können wir auch gezielt nur daran arbeiten. Ein vollständiger Überblick ist natürlich hilfreicher – aber wir richten uns nach dem, was Sie brauchen.

Was ist der Unterschied zwischen einem Versicherungsmakler und einem Vertreter?

Ein Versicherungsvertreter arbeitet für eine bestimmte Gesellschaft. Er kann nur Produkte dieser Gesellschaft vermitteln. Ein ungebundener Versicherungsmakler wie wir ist rechtlich verpflichtet, im Interesse des Kunden zu handeln – nicht im Interesse eines Versicherers. Das bedeutet: Wir vergleichen den Markt, empfehlen das Beste für Sie – und sind nicht an eine bestimmte Gesellschaft gebunden.

Was uns zusätzlich unterscheidet: Alle Beraterinnen und Berater bei uns arbeiten auf Festgehalt. Kein individueller Provisionsanreiz, keine bevorzugten Partner, keine Mindestabschlussquote. Das gibt es so selten, dass wir es für den wichtigsten Unterschied halten, den wir haben.

Gilt das auch für Versicherungen, die ich vor Jahren selbst online abgeschlossen habe?

Ja. Wir können bestehende Verträge in unsere Verwaltung übernehmen – das nennt sich Maklerauftrag – und sind dann Ihr Ansprechpartner, auch im Schadensfall. Für Sie ändert sich am Beitrag nichts; Sie bekommen lediglich einen Fachbetreuer an die Seite, der im Zweifel für Sie kämpft. Das können Sie jederzeit widerrufen.

Weiterführende Informationen

Ihr persönlicher Versicherungscheck – kostenlos und ohne Verkaufsdruck

Der Rechner oben gibt Ihnen eine erste Einschätzung. Im persönlichen Gespräch schauen wir uns Ihre konkreten Verträge an – Beiträge und Bedingungen. Auf Festgehalt-Basis, ohne Anreiz, mehr zu empfehlen als nötig.

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Alle Benchmarks sind Orientierungswerte aus der Beratungspraxis (Stand 2026). Statistische Richtwerte, keine garantierten Einsparmöglichkeiten. Ersetzt keine individuelle Beratung.