Berufsunfähigkeitsversicherung: So sichern Sie Ihr Einkommen ab – verständlich und ohne teure Fehler
Die BU ist die wichtigste Absicherung für Ihr Einkommen. Aber Gesundheitsfragen, Klauseln und Tarifunterschiede machen den Abschluss zur Herausforderung. Wir zeigen, worauf es wirklich ankommt – und helfen Ihnen, den richtigen Weg zu gehen.
Was ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung?
Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist eine der wichtigsten Versicherungen für Arbeitnehmer. Sie hilft finanziell im Falle eines Unfalls oder einer Krankheit, die die Wiederkehr in den normalen Arbeitsalltag unmöglich macht. Kommt es zu einer Berufsunfähigkeit, sieht es für die meisten Arbeitnehmer finanziell sehr schlecht aus: Für Arbeitnehmer, die nach dem 01.01.1961 geboren sind, gibt es keinen Berufsunfähigkeitsschutz durch den Staat. Es ist also jedem Arbeitnehmer selber überlassen, sich um eine finanzielle Absicherung zu kümmern.
Unterschied BU vs. Erwerbsminderungsrente
Die gesetzliche Erwerbsminderungsrente zahlt nur, wenn Sie fast keinen Beruf mehr ausüben können – nicht nur Ihren eigenen. Und sie ist extrem niedrig: volle EM-Rente liegt im Schnitt unter 1.000 €. Die BU zahlt, wenn Sie Ihren konkreten Beruf zu mindestens 50 % nicht mehr ausüben können – egal, ob Sie theoretisch etwas anderes tun könnten.
Was bedeutet „50 % berufsunfähig“?
Sie müssen nicht komplett arbeitsunfähig sein. Es reicht, wenn Sie Ihren Beruf voraussichtlich mindestens 6 Monate zu mehr als 50 % nicht ausüben können. Der Prognosezeitraum variiert je nach Tarif.
Wer sollte sich absichern?
Alle Arbeitnehmer sollten eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen. Auch wenn es gerade nicht so aussieht, dass Sie eine solche Versicherung benötigen – Krankheitsfälle entstehen oft sehr unerwartet. Daneben können sich auch Selbstständige gegen eine Berufsunfähigkeit absichern lassen. Bei Beamten und Beamtenanwärtern wird das Pendant dazu, die Dienstunfähigkeitsversicherung, empfohlen.
Warum BU so oft „auf später“ geschoben wird – und warum das gefährlich ist
⚠ Jedes Jahr ohne BU ist ein Jahr ohne Netz.
Rund 25 % aller Arbeitnehmer werden im Laufe ihres Berufslebens berufsunfähig. Die häufigsten Ursachen: psychische Erkrankungen, Krebs, Erkrankungen des Bewegungsapparats. Das trifft Bürojobs genauso wie körperliche Berufe.
Leistungen einer Berufsunfähigkeitsversicherung
Bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung geht es in der Hauptleistung um die Zahlung einer BU-Rente in der zuvor versicherten Höhe. Es kommt zu dieser Zahlung, wenn eine Berufsunfähigkeit durch einen Arzt attestiert wurde. Diese ärztlichen Unterlagen werden anschließend durch die jeweilige Versicherung einer Prüfung unterzogen.
Leider werden oftmals viel zu geringe BU-Renten versichert von 500 oder 750 oder 1.000 €. Das ist völlig sinnfrei, denn wie gesagt: Jeder nach 1961 geborene hat außer der Erwerbsminderungsrente keinen Anspruch auf irgendwelche staatlichen Leistungen. Lassen Sie sich bitte so einen Mist nicht verkaufen, damit der Berater einen Abschluss hat. Empfehlenswert ist auf jeden Fall mindestens 75–80 % Ihres Netto-Einkommens. Wie Sie die passende Höhe finden →
Die 12 Punkte, die eine BU stark oder schwach machen
Pflicht. Ohne diesen Verzicht kann der Versicherer Sie auf einen anderen Beruf verweisen.
Ab wann gilt Berufsunfähigkeit? 6 Monate ist Standard. Manche Tarife definieren es lockerer – das ist besser für Sie.
BU-Rente später erhöhen ohne neue Gesundheitsprüfung – bei Heirat, Geburt, Gehaltserhöhung, Immobilienkauf.
Beitragsdynamik erhöht die Rente jährlich automatisch. Leistungsdynamik erhöht die Rente im Leistungsfall – gegen Inflation.
75–80 % des Nettos. Wie Sie die passende Höhe finden →
Jedes Jahr weniger bedeutet eine Lücke zum Rentenbeginn. Mindestens bis 67.
Zahlt schon bei längerer Krankschreibung, überbrückt die Prüfungszeit. Sehr empfehlenswert.
Je präziser Ihre Tätigkeit beschrieben ist, desto besser für den Leistungsfall.
Vollständig, wahrheitsgemäß, mit Unterlagen. Anleitung →
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Wie schnell und fair reguliert der Versicherer? Nicht nur der Preis zählt – der Ernstfall entscheidet.
Manche Tarife fordern sofortige Meldung. Bessere Tarife verzichten auf starre Fristen.
💡 All diese Punkte prüfen wir in der BU-Beratung.
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Gesundheitsfragen – der wichtigste Teil der BU
Wenn Sie eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen möchten, müssen Sie zuvor die sogenannten Gesundheitsfragen beantworten. Anhand Ihrer Antworten berechnet der Versicherer, wie hoch Ihr Beitrag sein muss. Es geht darum, dass der Versicherer feststellen kann, wie hoch das Risiko einer Berufsunfähigkeit und der damit verbundene Kostenaufwand in Ihrem Falle sein wird.
Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Ihre Angaben wahrheitsgemäß und vollständig sind. Es bringt Ihnen nichts, wenn Sie Krankheiten verschweigen – im schlimmsten Falle führt das dazu, dass Sie keine Rente gezahlt bekommen, weil der Versicherer von Ihrem Vertrag zurücktreten kann. Ohne die Beiträge zurückzuerstatten (§19 VVG).
Gesundheitshistorie und Gesundheitsfragen im Detail
Für die Anfrage an die Versicherungsgesellschaften ist es wichtig, dass wir Ihre Gesundheitshistorie bzw. Ihre Krankenakte aufarbeiten. Bei jeder Antragsstellung wollen Versicherer wissen, wie gesund oder wie krank Sie bisher waren. So kann berechnet werden, wie wahrscheinlich eine Berufsunfähigkeit in Ihrem Fall sein wird und wie dementsprechend hoch die Beitragskosten für Sie ausfallen. Hier dürfen jedoch keine Fehler passieren. Falsche Angaben können später dazu führen, dass Ihr Versicherer die Kosten nicht übernehmen wird.
Wir gehen deshalb gerne mit Ihnen gemeinsam Ihre Gesundheitshistorie auf den Grund und helfen Ihnen, alles ausführlich aufzuarbeiten. Hilfreich ist auch, wenn Sie sich alle Details von Ihrem Hausarzt zukommen lassen. Die Aufarbeitung stellen wir dann mit Informationen wie folgt dar: Welche Beschwerden hatten Sie zu welchem Zeitpunkt, warum sind die Beschwerden aufgekommen, wie wurden die Symptome bzw. die Ursache behandelt und wann ist eine Besserung aufgetreten? So bekommen die Versicherer einen umfassenden Einblick in den Krankheitsverlauf.
Ausführliche und vereinfachte Gesundheitsfragen
Die Gesundheitsfragen der Versicherungsgesellschaften können variieren. Deshalb ist es wichtig, dass Sie die Fragen aufmerksam lesen und auf jedes Detail eingehen. Lassen Sie eine Antwort aus oder drücken Sie sich nicht eindeutig aus, kann dies schnell zu einer Ablehnung führen. Ab und zu gibt es auch Aktionen von Versicherungsgesellschaften, die nur vereinfachte Gesundheitsfragen erfordern – mit dem Vorteil, dass nicht alle Krankheiten oder Arztbesuche aufgelistet werden müssen.
Falschabrechnungen
Manchmal kommt es zu falschen Angaben in einer Krankenakte. Krankheiten werden durch den Arzt abgerechnet, obwohl sie gar nicht vorkamen. Dann hilft es nur, auf den Arzt zuzugehen und um Änderung zu bitten. Mit einer schriftlichen Erklärung des Arztes ist dies für die Versicherungsgesellschaften kein Problem. Gerne helfen wir Ihnen dabei!
Eigenerklärungen
Manchmal ist auf dem Fragebogen nicht ausreichend Platz, um den genauen Krankheitsfall zu beschreiben. Fügen Sie einfach weitere Erklärungen auf einer separaten Seite hinzu – so lassen Sie keine Details aus, die zu einem anderen Beitrag führen könnten.
Anonyme Risikoanfragen
Im Vorfeld können wir eine Anfrage an verschiedene Versicherungsgesellschaften stellen. Wir geben Ihren Krankheitsverlauf an, teilen aber keine Details über Ihren Namen oder Ihre Adresse. So verhindern wir, dass Sie in die sogenannte „HIS-Datei“ gelangen – diese wirkt wie ein Schufa-Eintrag. Werden Sie aufgrund Ihrer gesundheitlichen Ausgangslage abgelehnt, passiert einfach nichts. Tatsächlich werden über 90 % aller Kunden mit Vorerkrankungen von uns günstig und sinnvoll versichert. Mehr zur anonymen Voranfrage →
Gefährliche Hobbys
Neben Ihrer gesundheitlichen Vorgeschichte können auch gefährliche Hobbys zu einem Problem werden. Viele Versicherer fragen, wie Sie Ihre Freizeit gestalten. Am besten erstellen Sie auch zu Ihren Hobbys eine Eigenerklärung, damit Sie von vorneherein wissen, wie die Versicherungsgesellschaften damit umgehen. Je nachdem können Sie dann wählen, ob Sie einen Risikozuschlag oder eine Ausschlussklausel aufnehmen möchten.
Der richtige Weg: 1) Arztunterlagen der letzten 5–10 Jahre anfordern. 2) Chronologie erstellen. 3) Anonyme Risikovoranfrage bei mehreren Versicherern. So wissen Sie vorher, was möglich ist – ohne Risiko. Ausführliche Anleitung →
5 typische Fehler beim BU-Abschluss
❌ Zu niedrige BU-Rente
500 oder 750 € reichen nicht. Mindestens 75–80 % des Nettoeinkommens absichern.
❌ Laufzeit zu kurz
Endalter 60 statt 67 = 7 Jahre Lücke. Diese Lücke kann niemand mehr schließen.
❌ Gesundheitsfragen unvollständig
Im Leistungsfall prüft der Versicherer Ihre Angaben. Fehlende Diagnosen = Leistungsverweigerung.
❌ Ohne anonyme Voranfrage beantragt
Eine Ablehnung wird gespeichert und erschwert künftige Anträge. Immer erst anonym anfragen.
❌ Über Vergleichsportal alleine abgeschlossen
Ohne Beratung werden Ausschlüsse und Ablehnungen wegen Kleinigkeiten nicht erkannt. Fehler vermeiden →
So gehen wir bei der BU-Beratung vor – 3 Schritte
Wir vom Fairsicherungsladen sind Experten auf dem Gebiet Berufsunfähigkeitsversicherung. Die Unabhängigkeit von den verschiedenen Versicherungsgesellschaften steht bei uns an erster Stelle. Denn wir möchten Sie als unseren Kunden vollumfänglich beraten und auf Ihre individuellen Wünsche eingehen.
Kurz-Check (60–90 Sek.)
Basis-Informationen: Alter, Beruf, Gesundheitssituation. Keine Unterlagen nötig. Sofort starten.
Termin (Telefon/Video)
Wir gehen Ihre Situation durch: Bedarf, Gesundheitsfragen, bestehende Verträge. Verständlich, ohne Zeitdruck. Sie sehen über den zweiten Monitor live alle Angebote.
Ergebnisplan
Bestmöglicher Weg zu Ihrer BU-Lösung: Tarif, Rentenhöhe, Klauseln, Voranfrage-Ergebnis. Sie entscheiden.
Unser Versprechen:
„Wir sorgen dafür, dass kluge Menschen keine dummen Versicherungen abschließen.“
Die Kosten sind die gleichen wie bei den Versicherungen direkt oder auf Check-Portalen. Auch die Testsieger von Finanztest sind alle dabei. Sie können durch unsere Beratungsleistung nicht verlieren und stehen nach Annahme auf der sicheren Seite.
Was unsere Kunden sagen
🛡 BU-Check anfragen – damit Sie wissen, ob Ihr Schutz wirklich trägt
Eine Berufsunfähigkeitsversicherung soll im Ernstfall Ihr Einkommen absichern. Genau deshalb lohnt sich ein kurzer Check – ob Sie bereits eine BU haben oder noch auf der Suche sind.
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Alle BU-Themen im Überblick
Häufige Fragen zur Berufsunfähigkeitsversicherung
Grundsätzlich so früh wie möglich – idealerweise zum Berufseinstieg oder während des Studiums. Je jünger und gesünder Sie sind, desto günstiger sind die Beiträge und desto weniger Gesundheitsfragen stehen im Weg.
Faustregel: 75–80 % Ihres Nettoeinkommens. Rechnen Sie nicht nur Miete und Essen, sondern auch Altersvorsorge, Versicherungen und einen Inflationspuffer. Mehr dazu auf unserer Seite BU-Rente: Wie hoch?
Die Erwerbsminderungsrente (gesetzlich) zahlt nur, wenn Sie fast keinen Beruf mehr ausüben können – und ist extrem niedrig (oft unter 1.000 €). Die BU zahlt, wenn Sie Ihren konkreten Beruf nicht mehr ausüben können. Das ist ein gewaltiger Unterschied.
Ohne Verzicht auf abstrakte Verweisung könnte Ihr Versicherer sagen: „Sie können ja noch einen anderen Beruf ausüben.“ Verzicht auf abstrakte Verweisung ist Pflicht in jedem guten BU-Vertrag. Mehr unter BU-Klauseln verständlich.
Die Arbeitsunfähigkeitsklausel zahlt schon bei längerer Krankschreibung (meist ab 6 Monaten), ohne dass Berufsunfähigkeit nachgewiesen werden muss. Das überbrückt die Zeit bis zur BU-Leistungsentscheidung. Sehr empfehlenswert.
Vollständig und wahrheitsgemäß. Nicht mehr, nicht weniger. Arztunterlagen anfordern, Zeiträume prüfen, Chronologie erstellen. Mehr auf unserer Seite Gesundheitsfragen richtig beantworten.
Oft ja – mit Zuschlag, Ausschluss oder über spezielle Tarife. Der Schlüssel ist die anonyme Risikovoranfrage: Wir fragen bei mehreren Versicherern an, ohne dass Ihr Name genannt wird. So sehen Sie vorab, was möglich ist. Über 90 % aller Kunden mit Vorerkrankungen bekommen wir versichert.
Typisch für Akademiker/Büroberufe: 60–120 €/Monat für 2.000 € BU-Rente. Abhängig von Beruf, Alter, Gesundheit, Laufzeit und gewünschter Rentenhöhe. Körperliche Berufe zahlen deutlich mehr.
Ja – über Nachversicherungsgarantie (bei bestimmten Ereignissen wie Heirat, Kind, Gehaltserhöhung) oder Beitragsdynamik (jährliche automatische Erhöhung). Beides ohne erneute Gesundheitsprüfung.
Fast immer. Viele Verträge haben Lücken bei Klauseln, zu niedrige Rentenhöhe oder fehlende Dynamik. Ein Check zeigt, ob Ihr Vertrag noch passt. Zum BU-Check.
Nein. Wenn es zu Abweichungen kommt, stimmen die Parameter der Angebote nicht überein. Die Kosten sind die gleichen wie direkt beim Versicherer oder auf Check-Portalen. Auch die Testsieger von Finanztest sind alle dabei.
Das können wir nicht, selbst wenn wir wollten: Unsere Berater erhalten Festgehalt – kein Provisionsverkauf. In der Beratung sehen Sie auf dem zweiten Monitor live alle Angebote – welche günstig und welche teuer sind. Volle Transparenz.
Sie melden die Berufsunfähigkeit beim Versicherer, reichen ärztliche Unterlagen ein und beschreiben Ihre Tätigkeitseinschränkung. Der Versicherer prüft und entscheidet. Saubere Unterlagen und eine gute Tätigkeitsbeschreibung erhöhen die Chancen erheblich.
Telefon: 0721 358 369 · Kontaktformular · Onlineberatung · Waldstr. 65, 76133 Karlsruhe. Wir beraten vor Ort und bundesweit per Video.
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Warum der Fairsicherungsladen?
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