Berufsunfähigkeitsversicherung: So sichern Sie Ihr Einkommen ab – verständlich und ohne teure Fehler
Die BU ist die wichtigste Absicherung für Ihr Einkommen. Aber Gesundheitsfragen, Klauseln und Tarifunterschiede machen den Abschluss zur Herausforderung. Wir zeigen, worauf es wirklich ankommt – und helfen Ihnen, den richtigen Weg zu gehen.
Warum BU so oft „auf später“ geschoben wird – und warum das gefährlich ist
⚠ Jedes Jahr ohne BU ist ein Jahr ohne Netz.
Rund 25 % aller Arbeitnehmer werden im Laufe ihres Berufslebens berufsunfähig. Die häufigsten Ursachen: psychische Erkrankungen, Krebs, Erkrankungen des Bewegungsapparats. Das trifft Bürojobs genauso wie körperliche Berufe.
BU in Klartext: Was sie leistet – und was nicht
Unterschied BU vs. Erwerbsminderungsrente
Die gesetzliche Erwerbsminderungsrente zahlt nur, wenn Sie fast keinen Beruf mehr ausüben können – nicht nur Ihren eigenen. Und sie ist extrem niedrig: volle EM-Rente liegt im Schnitt unter 1.000 €. Die BU zahlt, wenn Sie Ihren konkreten Beruf zu mindestens 50 % nicht mehr ausüben können – egal, ob Sie theoretisch etwas anderes tun könnten.
Was bedeutet „50 % berufsunfähig“?
Sie müssen nicht komplett arbeitsunfähig sein. Es reicht, wenn Sie Ihren Beruf voraussichtlich mindestens 6 Monate zu mehr als 50 % nicht ausüben können. Der Prognosezeitraum variiert je nach Tarif.
Typische Ursachen (realistisch, ohne Panik)
Psychische Erkrankungen (ca. 30 %), Krebs (ca. 18 %), Erkrankungen des Bewegungsapparats (ca. 17 %), Herz-Kreislauf (ca. 7 %). Auch Akademiker und Büroangestellte sind betroffen – vor allem durch Psyche und Stress.
Die 12 Punkte, die eine BU stark oder schwach machen
Pflicht. Ohne diesen Verzicht kann der Versicherer Sie auf einen anderen Beruf verweisen.
Ab wann gilt Berufsunfähigkeit? 6 Monate ist Standard. Manche Tarife definieren es lockerer – das ist besser für Sie.
BU-Rente später erhöhen ohne neue Gesundheitsprüfung – bei Heirat, Geburt, Gehaltserhöhung, Immobilienkauf.
Beitragsdynamik erhöht die Rente jährlich automatisch. Leistungsdynamik erhöht die Rente im Leistungsfall – gegen Inflation.
75–80 % des Nettos. Wie Sie die passende Höhe finden →
Jedes Jahr weniger bedeutet eine Lücke zum Rentenbeginn. Mindestens bis 67.
Zahlt schon bei längerer Krankschreibung, überbrückt die Prüfungszeit. Sehr empfehlenswert.
Je präziser Ihre Tätigkeit beschrieben ist, desto besser für den Leistungsfall.
Vollständig, wahrheitsgemäß, mit Unterlagen. Anleitung →
Kein Risiko: Vorab anonym prüfen, welcher Versicherer zu welchen Bedingungen annimmt.
Wie schnell und fair reguliert der Versicherer? Nicht nur der Preis zählt – der Ernstfall entscheidet.
Manche Tarife fordern sofortige Meldung. Bessere Tarife verzichten auf starre Fristen.
💡 All diese Punkte prüfen wir in der BU-Beratung.
Auf Festgehalt-Basis, ohne Verkaufsinteresse. Unser Ziel: die beste BU-Lösung für Ihre Situation.
Gesundheitsfragen – der wichtigste Teil der BU
Warum falsche oder fehlende Angaben später richtig teuer werden können
Im Leistungsfall prüft der Versicherer Ihre damaligen Angaben. Fehlen Diagnosen oder Arztbesuche, kann der Versicherer die Leistung kürzen, verweigern oder den Vertrag anfechten. Die BaFin warnt explizit vor fehlenden Angaben zu Vorerkrankungen (§19 VVG).
So vermeiden Sie Stress: Unterlagen + saubere Aufbereitung + Voranfrage
Der richtige Weg: 1) Arztunterlagen der letzten 5–10 Jahre anfordern. 2) Chronologie erstellen. 3) Anonyme Risikovoranfrage bei mehreren Versicherern. So wissen Sie vorher, was möglich ist – ohne Risiko. Ausführliche Anleitung →
So läuft es ab – 3 Schritte
Kurz-Check (60–90 Sek.)
Basis-Informationen: Alter, Beruf, Gesundheitssituation. Keine Unterlagen nötig. Sofort starten.
Termin (Telefon/Video)
Wir gehen Ihre Situation durch: Bedarf, Gesundheitsfragen, bestehende Verträge. Verständlich, ohne Zeitdruck.
Ergebnisplan
Bestmöglicher Weg zu Ihrer BU-Lösung: Tarif, Rentenhöhe, Klauseln, Voranfrage-Ergebnis. Sie entscheiden.
Was unsere Kunden sagen
Quelle: ProvenExpert – 827+ Bewertungen, Gesamtnote 4,9/5
🛡 BU-Check anfragen – damit Sie wissen, ob Ihr Schutz wirklich trägt
Eine Berufsunfähigkeitsversicherung soll im Ernstfall Ihr Einkommen absichern. Genau deshalb lohnt sich ein kurzer Check – ob Sie bereits eine BU haben oder noch auf der Suche sind.
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Alle BU-Themen im Überblick
Häufige Fragen zur Berufsunfähigkeitsversicherung
Grundsätzlich so früh wie möglich – idealerweise zum Berufseinstieg oder während des Studiums. Je jünger und gesünder Sie sind, desto günstiger sind die Beiträge und desto weniger Gesundheitsfragen stehen im Weg.
Faustregel: 75–80 % Ihres Nettoeinkommens. Rechnen Sie nicht nur Miete und Essen, sondern auch Altersvorsorge, Versicherungen und einen Inflationspuffer. Mehr dazu auf unserer Seite BU-Rente: Wie hoch?
Die Erwerbsminderungsrente (gesetzlich) zahlt nur, wenn Sie fast keinen Beruf mehr ausüben können – und ist extrem niedrig (oft unter 1.000 €). Die BU zahlt, wenn Sie Ihren konkreten Beruf nicht mehr ausüben können. Das ist ein gewaltiger Unterschied.
Ohne Verzicht auf abstrakte Verweisung könnte Ihr Versicherer sagen: „Sie können ja noch einen anderen Beruf ausüben.“ Verzicht auf abstrakte Verweisung ist Pflicht in jedem guten BU-Vertrag. Mehr unter BU-Klauseln verständlich.
Die Arbeitsunfähigkeitsklausel zahlt schon bei längerer Krankschreibung (meist ab 6 Monaten), ohne dass Berufsunfähigkeit nachgewiesen werden muss. Das überbrückt die Zeit bis zur BU-Leistungsentscheidung. Sehr empfehlenswert.
Mindestens bis 67. Wer früher aufhört, hat eine Lücke zwischen Ende der BU und Rentenbeginn. Diese Lücke kann niemand mehr schließen.
Vollständig und wahrheitsgemäß. Nicht mehr, nicht weniger. Arztunterlagen anfordern, Zeiträume prüfen, Chronologie erstellen. Mehr auf unserer Seite Gesundheitsfragen richtig beantworten.
Fehlende oder falsche Angaben können im Leistungsfall zur Kürzung oder Verweigerung der Leistung führen – im schlimmsten Fall zur Anfechtung des Vertrags. Deshalb: Lieber zu viel angeben als zu wenig (§19 VVG).
Oft ja – mit Zuschlag, Ausschluss oder über spezielle Tarife. Der Schlüssel ist die anonyme Risikovoranfrage: Wir fragen bei mehreren Versicherern an, ohne dass Ihr Name genannt wird. So sehen Sie vorab, was möglich ist.
Weil eine Ablehnung im normalen Antrag gespeichert wird und künftige Anträge erschwert. Bei der Voranfrage bleibt alles anonym – kein Risiko, volle Transparenz.
Typisch für Akademiker/Büroberufe: 60–120 €/Monat für 2.000 € BU-Rente. Abhängig von Beruf, Alter, Gesundheit, Laufzeit und gewünschter Rentenhöhe. Körperliche Berufe zahlen deutlich mehr.
Ja – über Nachversicherungsgarantie (bei bestimmten Ereignissen wie Heirat, Kind, Gehaltserhöhung) oder Beitragsdynamik (jährliche automatische Erhöhung). Beides ohne erneute Gesundheitsprüfung. Unbedingt nutzen!
Fast immer. Viele Verträge haben Lücken bei Klauseln, zu niedrige Rentenhöhe oder fehlende Dynamik. Ein Check zeigt, ob Ihr Vertrag noch passt – oder ob Anpassung nötig ist. Zum BU-Check.
Sie melden die Berufsunfähigkeit beim Versicherer, reichen ärztliche Unterlagen ein und beschreiben Ihre Tätigkeitseinschränkung. Der Versicherer prüft und entscheidet. Saubere Unterlagen und eine gute Tätigkeitsbeschreibung erhöhen die Chancen erheblich.
Ihr Einkommen verdient echten Schutz
Nicht irgendeine BU – sondern die richtige. Wir prüfen Gesundheitsfragen, vergleichen Tarife und finden den besten Weg. Auf Festgehalt-Basis, ohne Verkaufsdruck.
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