Rentenlücke berechnen: Die eine Zahl, die Ihnen Klarheit gibt
Die Rentenlücke ist die Differenz zwischen dem, was Sie später brauchen – und dem, was voraussichtlich kommt. Wenn Sie diese Zahl kennen, wird Altersvorsorge plötzlich greifbar. Und planbar.
Typische Warnsignale – kommt Ihnen das bekannt vor?
💡 Wenn 2+ Punkte auf Sie zutreffen, lohnt sich ein Check.
Prüfen heißt nicht wechseln. Oft ist das beste Ergebnis: „Passt.“ Unsere Mitarbeiter arbeiten auf Festgehalt – wir empfehlen nur, was sich für Sie lohnt.
6-Punkte-Checkliste: So berechnen Sie Ihre Rentenlücke
Diese Punkte prüfen wir im Check – und das sollten auch Sie kennen:
Wie möchten Sie leben? Realistisch schätzen: Miete/Wohnen, Lebenshaltung, Freizeit, Gesundheit, Reisen. Nicht zu knapp, nicht zu großzügig. Ein guter Startwert: 80 % Ihres aktuellen Nettos.
Was sagt Ihre Renteninformation? Bei Beamten: Was sagt die Versorgungsauskunft? Achtung: Die Zahlen sind Brutto – nach Steuern und Krankenversicherung bleibt weniger.
bAV, private Renten, Mieteinnahmen, Kapitalerträge – alles zusammenzählen, was im Ruhestand regelmäßig fließt.
Bedarf minus voraussichtliche Einkünfte. Das ist Ihre Lücke. Nicht perfekt – aber eine Zahl, mit der Sie planen können.
2.000 € in 30 Jahren haben eine deutlich geringere Kaufkraft. Faustformel: Bei 2 % Inflation halbiert sich die Kaufkraft in ca. 35 Jahren.
Aus Lücke, Laufzeit und erwarteter Rendite ergibt sich die nötige Sparrate. Je früher Sie anfangen, desto kleiner die Rate.
Die 3 häufigsten Fehler bei der Rentenlücke
❌ Brutto mit Netto verwechseln
Die Renteninformation zeigt Brutto-Werte. Nach Steuern und Krankenversicherung bleiben oft 20–30 % weniger. Wer mit Brutto plant, unterschätzt die Lücke massiv.
❌ Inflation ignorieren
1.500 € Rente klingen heute okay. In 30 Jahren entspricht das – bei 2 % Inflation – einer Kaufkraft von ca. 830 €. Ohne Inflationskorrektur planen Sie in die Lücke hinein.
❌ Nur die gesetzliche Rente als Basis nehmen
Viele vergessen bAV, Riester, private Verträge oder Mieteinnahmen. Die Lücke ist oft kleiner als gedacht – oder größer, wenn die Verträge weniger bringen als erwartet.
Mini-Rechnung: So sieht eine Rentenlücke konkret aus
Beispiel (vereinfacht):
Bedarf im Ruhestand: 2.600 € monatlich (netto)
Gesetzliche Rente (netto nach Steuern/KV): 1.400 €
bAV (netto): 300 €
Weitere Einkünfte: 0 €
Rentenlücke: 900 € pro Monat
Um 900 € monatlich über 25 Jahre Ruhestand zu finanzieren, brauchen Sie – je nach Entnahmelogik und Rendite – ein Kapital von ca. 200.000–270.000 €.
Klingt viel? Mit 30 Jahren Ansparzeit und einer diversifizierten ETF-Strategie (6–7 % Rendite vor Kosten) bedeutet das eine Sparrate von ca. 200–300 € pro Monat. Je später Sie anfangen, desto höher die Rate.
Diese Zahlen sind Richtwerte – Ihre individuelle Situation kann anders aussehen. Genau dafür gibt es den Check.
🔍 Kurzformular-Check & Terminanfrage
60–90 Sekunden – dann wissen wir genug für ein Gespräch mit echtem Mehrwert.
Unverbindlich · Terminvorschlag innerhalb von 1–2 Werktagen
Häufige Fragen
Die Deutsche Rentenversicherung schickt sie jährlich ab dem 27. Lebensjahr. Sie können sie auch online über Ihr Rentenversicherungskonto abrufen.
Es ist eine Schätzung – keine exakte Zahl. Aber selbst eine grobe Schätzung ist unendlich besser als gar keine Zahl. Präzisieren können Sie später immer noch.
Nicht in Panik verfallen. Die Lücke zeigt den Handlungsbedarf – und der ist fast immer beherrschbar, wenn man früh genug anfängt und einen guten Plan hat.
Ja, das ist Teil unseres Vorsorge-Checks. Wir rechnen das konkret für Ihre Situation durch – kostenlos, verständlich, ohne Verkaufsdruck.
Nichts. Die Prüfung ist kostenlos. Bei späterer Optimierung erhalten wir eine Courtage vom Versicherer – nie von Ihnen.
Nein. Sie entscheiden in Ruhe. Keine Verpflichtung, kein Druck.
Weiter im Versicherungscheck
Versicherungscheck – kostenlos, ehrlich, ohne Druck
Kurzformular ausfüllen, Termin wählen, Klarheit bekommen. Seit 1983.
derfairsicherungsladen.de · #besserberaten
