📈 Vorsorgeanalyse – Unterseite

Rentenlücke berechnen: Die Zahl, die Ihre Altersvorsorge endlich greifbar macht

Solange Sie Ihre Rentenlücke nicht kennen, ist jede Sparrate Raterei. Die Berechnung dauert wenige Minuten – und verändert Ihren Blick auf die eigene Vorsorge.

60–90 Sekunden · Unverbindlich · Keine Unterlagen nötig
Seit 1983
4,9★ bei 827+ Bewertungen
Festgehalt – kein Provisionsverkauf
FOCUS MONEY: Top 300 Versicherungsmakler
ProvenExpert: Top-Dienstleister 2024/2025

Was ist die Rentenlücke – in einem Satz

Die Rentenlücke ist die Differenz zwischen dem, was Sie im Ruhestand monatlich brauchen, und dem, was voraussichtlich reinkommt. Klingt einfach – ist es im Kern auch. Die Schwierigkeit liegt in den Details: Inflation, Steuern, Krankenversicherung.

💡 Die Formel

Monatlicher Bedarf (realistisch, nicht minimal) minus voraussichtliche Einnahmen (gesetzliche Rente, Versorgungswerk, bAV, Mieteinnahmen etc.) = Ihre Rentenlücke.

Die 3 Bausteine der Rechnung (ohne Mathe-Stress)

1. Wunsch-Lebensstandard

Was brauchen Sie monatlich im Ruhestand? Miete, Lebensmittel, Mobilität, Freizeit, Gesundheit. Faustregel: 80–90 % Ihres heutigen Nettoeinkommens. Lieber etwas mehr einplanen als zu knapp.

2. Voraussichtliche Einnahmen

Gesetzliche Rente (steht in der Renteninformation), Versorgungswerk, bAV, bestehende Rentenversicherungen, Mieteinnahmen, sonstige Einkünfte. Wichtig: Die Renteninformation zeigt Brutto-Werte – nach Steuern und Krankenversicherung bleibt deutlich weniger.

3. Differenz + Sicherheits-Puffer

Die Differenz ist Ihre Rentenlücke. Planen Sie zusätzlich einen Puffer für Inflation und unvorhergesehene Ausgaben ein – mindestens 10–15 %.

Häufige Denkfehler bei der Rentenlücke

❌ „Rente reicht schon irgendwie“

Die gesetzliche Rente ersetzt im Durchschnitt nur 48 % des letzten Bruttoverdienstes. Für Akademiker und gut Verdienende ist die Ersatzquote oft noch niedriger. „Irgendwie“ ist kein Plan.

❌ Inflation unterschätzen

2 % Inflation klingen harmlos. Aber über 25 Jahre verliert Geld fast 40 % seiner Kaufkraft. 2.000 € heute sind dann nur noch rund 1.200 € wert. Wer das ignoriert, plant mit falschen Zahlen.

❌ Zu spät starten → unnötig hohe Sparrate

Wer mit 25 beginnt, braucht bei 6 % Rendite ca. 150 € monatlich für 200.000 €. Wer mit 40 startet, muss ca. 400 € aufbringen. Zeit ist der stärkste Hebel – und er arbeitet nur, wenn Sie ihn nutzen.

Ich dachte, meine Rente reicht locker. Nach der Berechnung war klar: 700 € pro Monat fehlen. Jetzt habe ich einen Plan – und das gute Gefühl, dass ich rechtzeitig reagiert habe.
Thomas B. – Ingenieur, 44 – Rentenlücken-Berechnung

Quelle: ProvenExpert – 4,9/5 bei 827+ Bewertungen

Mini-Rechnung: So sieht eine Rentenlücke konkret aus

Ein Beispiel für eine 38-jährige Akademikerin mit 65.000 € Bruttojahresgehalt:

Monatlicher Bedarf im Ruhestand (heute)2.600 €
Voraussichtliche gesetzliche Rente (netto, geschätzt)−1.400 €
Bestehende bAV (geschätzte monatliche Rente)−300 €
= Monatliche Rentenlücke900 €

Was bedeutet das?

900 € pro Monat über 25 Jahre Ruhestand sind ca. 270.000 € Kapital, das zusätzlich benötigt wird (inflationsbereinigt noch mehr). Bei 27 Jahren Laufzeit und 5–6 % Rendite ergibt das eine Sparrate von ca. 250–350 € monatlich.

Das klingt nach viel – aber: Je früher Sie starten, desto geringer die Rate. Und: Oft lässt sich durch Optimierung bestehender Verträge und clevere Kombination (Depot + bAV + ggf. ETF-Rente) ein großer Teil auffangen.

💻 Rentenlücke selbst berechnen

Wir haben ein kostenloses Rechner-Tool, mit dem Sie Ihre Rentenlücke grob einschätzen können:

Handy bitte quer, am besten mit Tablet oder PC 🙂
✕

Ihre Angaben
Anfrage stellen
Lade...
Basisinformation
Jahre
Jahre
Jahre
Zins und Inflation
%
%
%
Einkommen
€
%
Aktuelle Einsparung
%
%
%
€
Absicherungswunsch
€
€
€
Vorhandenes VermĂśgen
€
€
€
Sonstige EinkĂźnfte
Jahre
€
%
Jahre
€
Ergebnis
€
Jahre
€
%

Hinweis: Das Tool gibt eine Orientierung. Für eine präzise Berechnung mit Inflation, Steuern und konkretem Maßnahmenplan nutzen Sie unsere Vorsorgeanalyse.

Was tun, wenn eine Lücke da ist?

Rentenlücke ≠ Problem. Rentenlücke = Startpunkt für einen Plan. Drei Stellschrauben entscheiden:

Sparrate & Laufzeit

Je früher Sie anfangen, desto weniger müssen Sie monatlich zur Seite legen. Der Zinseszins-Effekt ist Ihr stärkster Verbündeter.

ETF-Depot vs. ETF-Rentenversicherung

Depot: Flexibel, günstig, eigene Kontrolle. Rentenversicherung: Struktur, Verrentung, steuerliche Effekte. Die richtige Wahl hängt von Ihrem Profil ab. Zum Vergleich →

bAV prüfen

Wenn Ihr Arbeitgeber einen guten Zuschuss zahlt, ist die bAV ein effizienter Baustein. Seit 2022 sind mindestens 15 % Pflichtzuschuss gesetzlich vorgeschrieben (§1a BetrAVG). Mehr zur bAV →

⚠ Wichtig: Rentenlücke ≠ Lösung

Die Zahl zu kennen ist der erste Schritt. Der zweite ist ein konkreter Plan: Welche Bausteine, in welcher Reihenfolge, mit welcher Sparrate? Genau das liefert eine Vorsorgeanalyse.

📈 Vorsorgeanalyse anfragen – damit Sie wissen, wo Sie stehen

Sie müssen nicht alles alleine sortieren. Mit dem Kurz-Check starten Sie in 60–90 Sekunden. Danach erhalten Sie einen Terminvorschlag und eine fundierte Auswertung: VorsorgelĂźcke, bestehende Bausteine, klare nächste Schritte.

💡 Tipp: Keine Unterlagen nötig. Starten Sie einfach – den Rest klären wir im Termin.

Unverbindlich · Sie entscheiden danach in Ruhe · Terminvorschlag innerhalb von 1–2 Werktagen

Häufige Fragen zur Rentenlücke

Wie berechne ich meine Rentenlücke schnell?

Einfache Formel: Monatlicher Wunsch-Bedarf minus voraussichtliche Einnahmen im Alter = Rentenlücke. Die voraussichtliche Rente finden Sie in Ihrer Renteninformation der Deutschen Rentenversicherung. Wichtig: Es handelt sich um Brutto-Werte – Steuern und Krankenversicherung kommen noch dazu.

Welche Zahl ist ein realistischer Bedarf im Alter?

Faustregel: 80–90 % Ihres heutigen Nettoeinkommens. Manche Kosten fallen weg (Pendeln, Kinderbetreuung), andere steigen (Gesundheit, Freizeit). Planen Sie lieber etwas über als unter Bedarf.

Wo finde ich meine voraussichtliche Rente?

In der Renteninformation, die Sie jährlich von der Deutschen Rentenversicherung erhalten. Alternativ können Sie Ihre Rente online über das Portal der DRV berechnen lassen. Beamte nutzen die Versorgungsauskunft ihres Dienstherrn.

Was ist mit Inflation – muss ich die einrechnen?

Unbedingt. Bei 2 % Inflation sind 2.000 € in 25 Jahren nur noch etwa 1.200 € wert (Kaufkraft). Die Renteninformation zeigt zwar eine Dynamisierung – aber die deckt die Inflation erfahrungsgemäß nicht vollständig ab.

Ab wann ist eine Rentenlücke „kritisch“?

Ab ca. 500 € monatlich wird es für viele eng – besonders, wenn wenig Zeit bis zum Ruhestand bleibt. Aber: Jede Lücke, egal wie groß, lässt sich mit der richtigen Strategie verkleinern.

Wie viel muss ich sparen, um 300/500/1.000 € Lücke zu schließen?

Grobe Orientierung bei 30 Jahren Laufzeit und 5–6 % Rendite: Für 300 € Lücke brauchen Sie ca. 80–100 € Sparrate, für 500 € ca. 130–170 €, für 1.000 € ca. 270–340 €. Je kürzer die Laufzeit, desto höher die nötige Rate.

Ist ein ETF-Sparplan dafür sinnvoll?

Ja, für die meisten Menschen ist ein breit gestreuter ETF-Sparplan ein sehr effizienter Baustein – niedrige Kosten, hohe Flexibilität, langfristig solide Rendite. Ob ergänzend eine ETF-Rentenversicherung oder bAV sinnvoll ist, hängt von Ihrer Situation ab.

Ist eine Rentenversicherung dafür besser?

Nicht pauschal. Eine ETF-Rentenversicherung bietet Struktur und je nach Modell steuerliche Effekte – ist aber weniger flexibel und hat höhere Kosten. Die Entscheidung ist keine Glaubensfrage, sondern eine Rechnung. Wir zeigen Ihnen beides.

Was bringt bAV wirklich?

Betriebliche Altersvorsorge lohnt sich vor allem bei gutem Arbeitgeberzuschuss (über 20 %) und niedrigen Produktkosten. Der gesetzliche Pflichtzuschuss von 15 % (§1a BetrAVG) ist ein Minimum – manche Arbeitgeber legen deutlich mehr drauf.

Was ist der nächste Schritt nach der Berechnung?

Berechnung ist gut – aber Rentenlücke ≠ Lösung. Der nächste Schritt ist eine Vorsorgeanalyse: Wir ordnen Ihre bestehenden Bausteine ein, berechnen die Lücke genau und erstellen einen konkreten Maßnahmenplan.

Weiter in der Vorsorgeanalyse

Rentenlücke kennen – Plan haben – ruhig schlafen

Die Berechnung ist der erste Schritt. Die Vorsorgeanalyse macht daraus einen konkreten Plan – verständlich, ehrlich und ohne Verkaufsdruck.

Vorsorgeanalyse anfragen →
Festgehalt statt Provision · Seit 1983 · FOCUS Top 300