Privathaftpflicht prüfen: Reicht Ihre Deckung wirklich – oder trügt die Sicherheit?
Die Privathaftpflicht ist oft günstig – aber im Ernstfall kann ein Detail im Vertrag den Unterschied zwischen „alles gedeckt“ und „Tausende aus eigener Tasche“ machen. Ein kurzer Check zeigt, ob Ihr Schutz heute noch zu Ihrem Leben passt.
Typische Warnsignale – kommt Ihnen das bekannt vor?
💡 Wenn 2+ Punkte auf Sie zutreffen, lohnt sich ein Check.
Prüfen heißt nicht wechseln. Oft ist das beste Ergebnis: „Passt.“ Unsere Mitarbeiter arbeiten auf Festgehalt – wir empfehlen nur, was sich für Sie lohnt.
10-Punkte-Checkliste: So prüfen Sie Ihre Privathaftpflicht
Diese Punkte prüfen wir im Check – und das sollten auch Sie kennen:
Mindestens 10 Mio. € pauschal für Personen- und Sachschäden. Bei älteren Verträgen oft nur 3–5 Mio. – das reicht bei schweren Personenschäden nicht.
Wenn Ihnen jemand einen Schaden zufügt, der selbst nicht versichert ist – springt Ihre eigene Haftpflicht ein? Das ist einer der wichtigsten Bausteine überhaupt.
Schäden an der gemieteten Wohnung: Wasserschäden, Kratzer, kaputte Armaturen. Muss klar geregelt sein – nicht nur „Mietsachschäden an Gebäuden“.
Privat und beruflich. Gerade bei Schließanlagen in Mehrfamilienhäusern oder Büros können schnell 15.000–30.000 € entstehen.
Kinder unter 7 (im Straßenverkehr unter 10) sind gesetzlich nicht haftbar. Trotzdem kann ein Schaden entstehen. Mit dieser Klausel zahlt Ihre Haftpflicht freiwillig – und Sie vermeiden Nachbarschaftsstreit.
Sie helfen beim Umzug und lassen die Waschmaschine fallen. Ohne diese Klausel: Ihr Problem. Gerade unter Freunden und Familie enorm wichtig.
Weltgeltung? Wie lange? Viele Verträge decken nur EU oder begrenzte Zeiträume. Bei längeren Aufenthalten oder Fernreisen ein echtes Risiko.
Ehrenamtliche Tätigkeit, gelegentliche Nebenarbeit, Praktika der Kinder – sollte pauschal mitversichert sein.
150–300 € SB spart Beitrag – aber passt das zu Ihrem Sicherheitsgefühl? Bei kleinen Schäden zahlen Sie dann komplett selbst.
Single, Paar, Familie mit Kindern, Patchwork? Der Vertrag muss zur aktuellen Lebenssituation passen. Nach Trennung oder Zusammenzug unbedingt prüfen.
Die 3 häufigsten Fehler bei der Privathaftpflicht
❌ Nur auf den Preis schauen
Günstig ist gut – aber nicht, wenn wichtige Bausteine fehlen. Ein Vertrag für 40 €/Jahr ohne Forderungsausfall und Schlüsselverlust ist im Ernstfall teurer als einer für 70 € mit Rundumschutz.
❌ Alte Verträge nie anfassen
Lebenssituationen ändern sich schneller als Verträge. Partner dazu, Kinder da, Schlüssel für die neue Wohnung – und der Vertrag von 2011 weiß von alledem nichts.
❌ Unklare Personenkreise
Partner oder Familie nicht sauber eingeschlossen. Das merkt man oft erst im Schadenfall – und dann ist es zu spät.
Was viele nicht wissen: Die Haftpflicht als existenzielle Absicherung
Die Privathaftpflicht ist keine „kleine Versicherung“. Sie schützt Ihr Vermögen vor Ansprüchen, die unbegrenzt sein können. Ein schwerer Personenschaden – etwa wenn Sie als Radfahrer einen Fußgänger verletzen – kann Schadenersatzforderungen von mehreren Millionen Euro nach sich ziehen: Behandlungskosten, Verdienstausfall, Schmerzensgeld, lebenslange Rente.
Deshalb ist die Deckungssumme so wichtig. Und deshalb lohnt sich ein Check: Nicht weil Ihre Haftpflicht schlecht ist – sondern weil sich der Markt verändert hat. Moderne Tarife bieten oft 10–50 Mio. € Deckung zum gleichen Beitrag, den Sie für 3 Mio. € zahlen.
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Häufige Fragen
Nein. Prüfen heißt verstehen – dann entscheiden. Wenn Ihr Vertrag gut ist, sagen wir das.
Zwischen 50 und 90 € pro Jahr für einen starken Tarif mit allen wichtigen Bausteinen. Das ist für die meisten Haushalte die wichtigste Versicherung überhaupt.
Bei Personenschäden können Forderungen in die Millionen gehen. Der Beitragsunterschied zwischen 3 und 10 Mio. ist minimal – die Sicherheit nicht.
Normale Haftpflicht zahlt, wenn Sie jemandem schaden. Forderungsausfall zahlt, wenn jemand Ihnen schadet und selbst nicht versichert ist. Beides sollte drin sein.
Nichts. Die Prüfung ist kostenlos. Bei späterer Optimierung erhalten wir eine Courtage vom Versicherer – nie von Ihnen.
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