Private Rentenversicherung prüfen: Was Ihr Vertrag nach Kosten wirklich leistet
Sie haben eine Rentenversicherung – aber wissen Sie, was sie nach Kosten wirklich bringt? Effektivkosten, Rentenfaktor, Garantien: Wir prüfen, ob Ihr Vertrag zum Plan passt – oder ob es bessere Optionen gibt.
5 typische Gründe, warum Menschen ihre Rentenversicherung prüfen lassen
💡 Prüfen heißt nicht kündigen.
Oft ist das Ergebnis: „Behalten – aber anpassen.“ Wir empfehlen auf Festgehalt-Basis nur, was sich für Sie lohnt – nicht, was uns Provision bringt.
Checkliste: Die 12 Punkte, die den Unterschied machen
Klassisch, fondsgebunden oder Hybrid? Jede Variante hat andere Chancen, Risiken und Kostenmechanismen.
Die wichtigste Zahl: Wie viel Rendite geht durch Kosten verloren? Unter 1 % ist gut, über 2 % ist teuer. Steht in der Standmitteilung oder in den Unterlagen.
Beitragspause, Zuzahlungen, Teilentnahme – was ist möglich? Starre Verträge werden bei jeder Lebensänderung zum Problem.
Wie viel Rente pro 10.000 € Kapital? Hohe garantierte Rentenfaktoren in alten Verträgen können sehr wertvoll sein.
Alte Verträge mit Garantiezins 2,75–4 % sind oft Gold wert. Neue Verträge bieten nur 0,25–1,0 %. Nicht reflexartig kündigen!
Sind günstige ETFs verfügbar – oder nur teure aktive Fonds? Die Fondskosten kommen zu den Vertragskosten dazu.
Rente, Kapital oder Teilentnahme? Was ist möglich, was passt zu Ihrem Plan?
Halbeinkünfteverfahren, Ertragsanteilbesteuerung, Abgeltungsteuer – wie Ihr Vertrag besteuert wird, hängt vom Abschlusszeitpunkt ab.
Wie lange läuft der Vertrag noch? Bei kurzer Restlaufzeit lohnt sich Kündigung fast nie – die Abschlusskosten sind bereits bezahlt.
Passt die Anlage zum verbleibenden Zeithorizont? Mit 10 Jahren Restlaufzeit ist ein volles Aktienrisiko anders zu bewerten als mit 25 Jahren.
Wie schneidet Ihr Vertrag im Vergleich zu einem ETF-Depot oder einer modernen ETF-Rentenversicherung ab? Nur im Vergleich sehen Sie, ob sich ein Wechsel lohnt.
Ein Vertrag allein ist keine Strategie. Erst im Zusammenspiel mit Depot, bAV und Rentenlücke zeigt sich, ob er seinen Platz verdient.
Die 3 häufigsten Fehler bei Rentenversicherungen
❌ Kosten nie angeschaut
Viele Versicherte wissen nicht, was ihr Vertrag kostet. 2 % Effektivkosten fressen über 30 Jahre fast ein Drittel des Endkapitals – ohne dass Sie es merken.
❌ Alte Verträge reflexartig kündigen
Ein Vertrag mit 3,25 % Garantiezins liefert eine sichere Rendite, die heute kein Neuverschluss bietet. Beitragsfrei stellen und das Geld umlenken ist fast immer besser als kündigen.
❌ Rentenfaktor ignorieren
Der Rentenfaktor bestimmt, wie viel Rente Sie pro 10.000 € bekommen. Alte Verträge mit hohem garantiertem Rentenfaktor sind extrem wertvoll – und nicht ersetzbar.
Behalten, anpassen oder anders planen?
Die ehrliche Antwort: Es kommt drauf an. Hier drei Faustregeln:
✅ Behalten: Hoher Garantiezins (2,75–4 %), guter Rentenfaktor, niedrige Restlaufzeit. Diese Verträge sind oft wertvoller als jeder Neuverschluss.
🔄 Anpassen: Fondsauswahl ändern (wenn günstige ETFs verfügbar), Beitrag an neue Situation anpassen, beitragsfrei stellen und Sparrate ins Depot umlenken.
🚨 Neu planen: Effektivkosten über 2 %, kein Garantiezins, schlechte Fondsauswahl, unflexibel. Hier lohnt sich oft: beitragsfrei stellen und einen neuen, günstigen Baustein aufbauen.
Wichtig: Einzelverträge isoliert zu bewerten bringt wenig. Erst im Gesamtbild – zusammen mit Rentenlücke, Depot, bAV – zeigt sich der richtige Weg. Genau das leistet unsere Vorsorgeanalyse.
Mögliche nächste Schritte – neutral, ohne Druck
✅ Weiter besparen
Wenn Kosten stimmen, Garantien wertvoll sind und der Vertrag zum Plan passt – einfach weiterlaufen lassen.
⏸ Beitragsfrei stellen
Kapital bleibt im Vertrag. Die frei werdende Sparrate fließt in einen günstigeren Baustein – z. B. ETF-Depot.
🔄 Strategie neu ordnen
Depot, ETF-Rentenversicherung, bAV – passend kombinieren. Der alte Vertrag wird ein Baustein im neuen Plan.
Was unsere Kunden sagen
Quelle: ProvenExpert – 827+ Bewertungen, Gesamtnote 4,9/5
🔍 Vorsorgeanalyse anfragen – weil Verträge Teil eines Plans sein müssen
Wir prüfen Ihre bestehende Rentenversicherung im Gesamtkontext: Kosten, Garantien, Rentenfaktor – und ordnen ein, ob behalten, anpassen oder neu planen der beste Weg ist.
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Häufige Fragen zur privaten Rentenversicherung
Im jährlichen Standmitteilungsschreiben Ihres Versicherers oder in den Vertragsunterlagen. Seit 2015 müssen Versicherer die Effektivkosten ausweisen. Falls Sie die Zahl nicht finden: Wir lesen das für Sie heraus – in der Vorsorgeanalyse.
Weil sie zeigen, wie viel Rendite wirklich bei Ihnen ankommt. 1 % mehr Kosten klingen wenig – kosten Sie über 30 Jahre aber Zehntausende Euro. Effektivkosten unter 1 % sind gut, über 2 % ist teuer.
Beitragsfrei stellen ist fast immer besser als kündigen. Bei Kündigung verlieren Sie Abschlusskosten, die bereits bezahlt sind. Beitragsfrei lässt das vorhandene Kapital weiter arbeiten. Das frei werdende Geld investieren Sie ggf. günstiger.
Der Rentenfaktor bestimmt, wie viel monatliche Rente Sie pro 10.000 € angespartem Kapital erhalten. Beispiel: Rentenfaktor 25 = 25 € Rente pro 10.000 €. Ein hoher garantierter Rentenfaktor in alten Verträgen kann sehr wertvoll sein.
Alte Verträge mit Garantiezins 2,75–4 % sind oft wertvoller als ein Neuverschluss. Neuverträge bieten nur noch 0,25–1,0 %. Reflexartig kündigen wäre ein Fehler. Prüfen lohnt sich.
Vergleichen Sie die Effektivkosten: unter 1 % ist gut, 1–1,5 % ist Mittelfeld, über 1,5 % ist teuer. Zusätzlich: Wie hat sich der Vertragswert im Vergleich zur Einzahlung entwickelt? Wenn nach 10 Jahren deutlich weniger drin ist als eingezahlt – stimmen die Kosten nicht.
Bei den meisten Verträgen ist Beitragspause möglich. Das Kapital bleibt investiert. Manche Versicherer erheben allerdings höhere Verwaltungsgebühren im beitragsfreien Zustand. Das sollten Sie vorher prüfen.
Bei fondsgebundenen Rentenversicherungen meist ja – innerhalb der vom Versicherer angebotenen Palette. Ob günstige ETFs verfügbar sind, hängt vom Tarif ab. Manche alten Tarife bieten nur teure aktive Fonds.
Die meisten Verträge bieten ein Kapitalwahlrecht: Sie können sich zwischen lebenslanger Rente und einmaliger Auszahlung entscheiden. Manche Verträge erlauben auch Teilentnahmen. Das steht in Ihren Vertragsbedingungen.
Keine Pauschale. Bei Verträgen ab 2005 gilt das Halbeinkünfteverfahren (ab 62 Jahren, mindestens 12 Jahre Laufzeit): Nur die Hälfte des Ertrags wird besteuert. Das kann sich lohnen – muss aber gegen die Mehrkosten des Versicherungsmantels gerechnet werden.
Nicht automatisch. Alte Policen mit hohem Garantiezins (2,75–4 %) bieten eine sichere Rendite, die heute kein Neuverschluss mehr liefert. Ob wechseln sinnvoll ist, hängt von Kosten, Garantien und Restlaufzeit ab. Genau das prüfen wir.
Einzelverträge bewerten bringt wenig. Erst im Gesamtbild zeigt sich, ob der Vertrag ein sinnvoller Baustein ist oder ob das Geld woanders besser aufgehoben wäre. Die Vorsorgeanalyse liefert genau diesen Überblick.
Weiter im Vorsorge-Check
Ihr Vertrag verdient eine ehrliche Einschätzung
Nicht jeder alte Vertrag ist schlecht. Nicht jeder neue ist besser. Wir prüfen neutral – auf Festgehalt-Basis, ohne Provisionsinteresse.
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