🔍 Vorsorgeanalyse – Vertragscheck

Private Rentenversicherung prüfen: Was Ihr Vertrag nach Kosten wirklich leistet

Sie haben eine Rentenversicherung – aber wissen Sie, was sie nach Kosten wirklich bringt? Effektivkosten, Rentenfaktor, Garantien: Wir prüfen, ob Ihr Vertrag zum Plan passt – oder ob es bessere Optionen gibt.

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5 typische Gründe, warum Menschen ihre Rentenversicherung prüfen lassen

😶
„Ich verstehe das Produkt nicht.“ Fondsgebunden, klassisch, Hybrid – was habe ich eigentlich? Und was bringt es?
📉
„Die Entwicklung wirkt schwach.“ Weniger im Vertrag als eingezahlt? Das kann an hohen Kosten liegen – oder an schlechter Fondsauswahl.
🔧
„Kann ich das optimieren?“ Fondsauswahl ändern, Kosten senken, Beitrag anpassen – oft gibt es Stellschrauben.
„Beitragsfrei stellen oder weiterzahlen?“ Bei Engpässen oder Jobwechsel – was ist klüger?
🎯
„Passt das noch zu meinem Ziel?“ Lebenssituation geändert, aber Vertrag nicht angepasst.

💡 Prüfen heißt nicht kündigen.

Oft ist das Ergebnis: „Behalten – aber anpassen.“ Wir empfehlen auf Festgehalt-Basis nur, was sich für Sie lohnt – nicht, was uns Provision bringt.

Checkliste: Die 12 Punkte, die den Unterschied machen

Produktart verstehen

Klassisch, fondsgebunden oder Hybrid? Jede Variante hat andere Chancen, Risiken und Kostenmechanismen.

Effektivkosten kennen

Die wichtigste Zahl: Wie viel Rendite geht durch Kosten verloren? Unter 1 % ist gut, über 2 % ist teuer. Steht in der Standmitteilung oder in den Unterlagen.

Flexibilität prüfen

Beitragspause, Zuzahlungen, Teilentnahme – was ist möglich? Starre Verträge werden bei jeder Lebensänderung zum Problem.

Rentenfaktor prüfen

Wie viel Rente pro 10.000 € Kapital? Hohe garantierte Rentenfaktoren in alten Verträgen können sehr wertvoll sein.

Garantien bewerten

Alte Verträge mit Garantiezins 2,75–4 % sind oft Gold wert. Neue Verträge bieten nur 0,25–1,0 %. Nicht reflexartig kündigen!

Fondsauswahl (bei fondsgebundenen)

Sind günstige ETFs verfügbar – oder nur teure aktive Fonds? Die Fondskosten kommen zu den Vertragskosten dazu.

Auszahloptionen

Rente, Kapital oder Teilentnahme? Was ist möglich, was passt zu Ihrem Plan?

Steuerliche Behandlung

Halbeinkünfteverfahren, Ertragsanteilbesteuerung, Abgeltungsteuer – wie Ihr Vertrag besteuert wird, hängt vom Abschlusszeitpunkt ab.

Laufzeit & Restlaufzeit

Wie lange läuft der Vertrag noch? Bei kurzer Restlaufzeit lohnt sich Kündigung fast nie – die Abschlusskosten sind bereits bezahlt.

Risikoprofil

Passt die Anlage zum verbleibenden Zeithorizont? Mit 10 Jahren Restlaufzeit ist ein volles Aktienrisiko anders zu bewerten als mit 25 Jahren.

Alternativen kennen

Wie schneidet Ihr Vertrag im Vergleich zu einem ETF-Depot oder einer modernen ETF-Rentenversicherung ab? Nur im Vergleich sehen Sie, ob sich ein Wechsel lohnt.

Gesamtstrategie

Ein Vertrag allein ist keine Strategie. Erst im Zusammenspiel mit Depot, bAV und Rentenlücke zeigt sich, ob er seinen Platz verdient.

Die 3 häufigsten Fehler bei Rentenversicherungen

❌ Kosten nie angeschaut

Viele Versicherte wissen nicht, was ihr Vertrag kostet. 2 % Effektivkosten fressen über 30 Jahre fast ein Drittel des Endkapitals – ohne dass Sie es merken.

❌ Alte Verträge reflexartig kündigen

Ein Vertrag mit 3,25 % Garantiezins liefert eine sichere Rendite, die heute kein Neuverschluss bietet. Beitragsfrei stellen und das Geld umlenken ist fast immer besser als kündigen.

❌ Rentenfaktor ignorieren

Der Rentenfaktor bestimmt, wie viel Rente Sie pro 10.000 € bekommen. Alte Verträge mit hohem garantiertem Rentenfaktor sind extrem wertvoll – und nicht ersetzbar.

Behalten, anpassen oder anders planen?

Die ehrliche Antwort: Es kommt drauf an. Hier drei Faustregeln:

✅ Behalten: Hoher Garantiezins (2,75–4 %), guter Rentenfaktor, niedrige Restlaufzeit. Diese Verträge sind oft wertvoller als jeder Neuverschluss.

🔄 Anpassen: Fondsauswahl ändern (wenn günstige ETFs verfügbar), Beitrag an neue Situation anpassen, beitragsfrei stellen und Sparrate ins Depot umlenken.

🚨 Neu planen: Effektivkosten über 2 %, kein Garantiezins, schlechte Fondsauswahl, unflexibel. Hier lohnt sich oft: beitragsfrei stellen und einen neuen, günstigen Baustein aufbauen.

Wichtig: Einzelverträge isoliert zu bewerten bringt wenig. Erst im Gesamtbild – zusammen mit Rentenlücke, Depot, bAV – zeigt sich der richtige Weg. Genau das leistet unsere Vorsorgeanalyse.

Mögliche nächste Schritte – neutral, ohne Druck

✅ Weiter besparen

Wenn Kosten stimmen, Garantien wertvoll sind und der Vertrag zum Plan passt – einfach weiterlaufen lassen.

⏸ Beitragsfrei stellen

Kapital bleibt im Vertrag. Die frei werdende Sparrate fließt in einen günstigeren Baustein – z. B. ETF-Depot.

🔄 Strategie neu ordnen

Depot, ETF-Rentenversicherung, bAV – passend kombinieren. Der alte Vertrag wird ein Baustein im neuen Plan.

Was unsere Kunden sagen

Meine alte Rentenversicherung hat 2,8 % Effektivkosten. Das war mir nie klar. Jetzt ist sie beitragsfrei, und ich spare 200 € monatlich ins ETF-Depot. Riesen-Unterschied.
Florian K. – Angestellter, 41 – Vertragscheck
Mir wurde empfohlen, meinen alten Vertrag zu kündigen. Bei Der Fairsicherungsladen haben sie gesagt: Behalten – der Garantiezins von 3,25 % ist Gold wert. Danke für die Ehrlichkeit.
Petra S. – Beamtin, 52 – Vorsorgeanalyse

Quelle: ProvenExpert – 827+ Bewertungen, Gesamtnote 4,9/5

🔍 Vorsorgeanalyse anfragen – weil Verträge Teil eines Plans sein müssen

Wir prüfen Ihre bestehende Rentenversicherung im Gesamtkontext: Kosten, Garantien, Rentenfaktor – und ordnen ein, ob behalten, anpassen oder neu planen der beste Weg ist.

Effektivkosten werden ausgelesen
Garantien & Rentenfaktor bewertet
Einordnung im Gesamtplan
Klare Empfehlung: behalten, anpassen oder neu
💡 Tipp: Keine Unterlagen nötig zum Start. Starten Sie einfach – den Rest klären wir im Termin.

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Häufige Fragen zur privaten Rentenversicherung

Wo finde ich die Effektivkosten meiner Rentenversicherung?

Im jährlichen Standmitteilungsschreiben Ihres Versicherers oder in den Vertragsunterlagen. Seit 2015 müssen Versicherer die Effektivkosten ausweisen. Falls Sie die Zahl nicht finden: Wir lesen das für Sie heraus – in der Vorsorgeanalyse.

Warum sind Effektivkosten so entscheidend?

Weil sie zeigen, wie viel Rendite wirklich bei Ihnen ankommt. 1 % mehr Kosten klingen wenig – kosten Sie über 30 Jahre aber Zehntausende Euro. Effektivkosten unter 1 % sind gut, über 2 % ist teuer.

Kündigen oder beitragsfrei stellen – was ist meist sinnvoller?

Beitragsfrei stellen ist fast immer besser als kündigen. Bei Kündigung verlieren Sie Abschlusskosten, die bereits bezahlt sind. Beitragsfrei lässt das vorhandene Kapital weiter arbeiten. Das frei werdende Geld investieren Sie ggf. günstiger.

Was bedeutet „Rentenfaktor“ und warum ist das wichtig?

Der Rentenfaktor bestimmt, wie viel monatliche Rente Sie pro 10.000 € angespartem Kapital erhalten. Beispiel: Rentenfaktor 25 = 25 € Rente pro 10.000 €. Ein hoher garantierter Rentenfaktor in alten Verträgen kann sehr wertvoll sein.

Welche Rolle spielen Garantien?

Alte Verträge mit Garantiezins 2,75–4 % sind oft wertvoller als ein Neuverschluss. Neuverträge bieten nur noch 0,25–1,0 %. Reflexartig kündigen wäre ein Fehler. Prüfen lohnt sich.

Wie erkenne ich, ob mein Vertrag „zu teuer“ ist?

Vergleichen Sie die Effektivkosten: unter 1 % ist gut, 1–1,5 % ist Mittelfeld, über 1,5 % ist teuer. Zusätzlich: Wie hat sich der Vertragswert im Vergleich zur Einzahlung entwickelt? Wenn nach 10 Jahren deutlich weniger drin ist als eingezahlt – stimmen die Kosten nicht.

Was passiert, wenn ich Beiträge pausiere?

Bei den meisten Verträgen ist Beitragspause möglich. Das Kapital bleibt investiert. Manche Versicherer erheben allerdings höhere Verwaltungsgebühren im beitragsfreien Zustand. Das sollten Sie vorher prüfen.

Kann ich Fonds oder ETFs im Vertrag wechseln?

Bei fondsgebundenen Rentenversicherungen meist ja – innerhalb der vom Versicherer angebotenen Palette. Ob günstige ETFs verfügbar sind, hängt vom Tarif ab. Manche alten Tarife bieten nur teure aktive Fonds.

Wie flexibel ist die Auszahlung (Rente oder Kapital)?

Die meisten Verträge bieten ein Kapitalwahlrecht: Sie können sich zwischen lebenslanger Rente und einmaliger Auszahlung entscheiden. Manche Verträge erlauben auch Teilentnahmen. Das steht in Ihren Vertragsbedingungen.

Gibt es Steuervorteile – oder ist das ein Mythos?

Keine Pauschale. Bei Verträgen ab 2005 gilt das Halbeinkünfteverfahren (ab 62 Jahren, mindestens 12 Jahre Laufzeit): Nur die Hälfte des Ertrags wird besteuert. Das kann sich lohnen – muss aber gegen die Mehrkosten des Versicherungsmantels gerechnet werden.

Ist eine ETF-Rentenversicherung besser als meine alte Police?

Nicht automatisch. Alte Policen mit hohem Garantiezins (2,75–4 %) bieten eine sichere Rendite, die heute kein Neuverschluss mehr liefert. Ob wechseln sinnvoll ist, hängt von Kosten, Garantien und Restlaufzeit ab. Genau das prüfen wir.

Wie integriere ich meinen Vertrag in den Gesamtplan?

Einzelverträge bewerten bringt wenig. Erst im Gesamtbild zeigt sich, ob der Vertrag ein sinnvoller Baustein ist oder ob das Geld woanders besser aufgehoben wäre. Die Vorsorgeanalyse liefert genau diesen Überblick.

Weiter im Vorsorge-Check

Ihr Vertrag verdient eine ehrliche Einschätzung

Nicht jeder alte Vertrag ist schlecht. Nicht jeder neue ist besser. Wir prüfen neutral – auf Festgehalt-Basis, ohne Provisionsinteresse.

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