ETF-Depot oder ETF-Rentenversicherung: Welche Lösung passt wirklich zu Ihnen?
Die Antwort ist nicht „was ist besser?“ – sondern: Was passt zu Ihrem Ziel, Ihrer Flexibilität und Ihrer Steuersituation? Hier bekommen Sie den ehrlichen Vergleich – ohne Verkaufsinteresse.
Die richtige Frage ist nicht „Was ist besser?“
Weder ETF-Depot noch ETF-Rentenversicherung sind „besser“. Beides sind Werkzeuge – und das richtige Werkzeug hängt von Ihrer Situation ab:
🎯 Ziel: Wie viel brauchen Sie, wann?
🔄 Flexibilität: Brauchen Sie jederzeit Zugriff?
💰 Steuern: Lohnt sich der Versicherungsmantel steuerlich?
🧠 Disziplin: Brauchen Sie Struktur – oder sind Sie selbst diszipliniert genug?
Diese vier Faktoren entscheiden. Nicht die Meinung im Forum, nicht der Vergleichsrechner, nicht das Marketing.
Der Vergleich in Klartext – ohne Marketing
📊 ETF-Depot
📄 ETF-Rentenversicherung
⚠ Kosten & Effektivkosten: worauf Sie achten müssen
Entscheidend bei Rentenversicherungen sind die Effektivkosten. Sie fassen Abschluss-, Verwaltungs- und Fondskosten zusammen. Unter 0,8 % ist günstig, über 1,5 % ist teuer. Bei 2 % fressen die Kosten über 30 Jahre fast ein Drittel Ihres Endkapitals.
Für wen passt was? 3 Beispiele aus der Praxis
„Ich will maximal flexibel bleiben“
Softwareentwickler, 32, gut verdienend, plant möglicherweise Auslandsaufenthalt oder Sabbatical.
„Ich will eine klare Rentenstruktur“
Angestellte, 40, hohes Einkommen, will sich nicht ständig kümmern, möchte später garantierte Rente.
„Ich will beides kombinieren“
Freiberuflerin, 35, schwankendes Einkommen, will Flexibilität + eine feste Basis.
💡 Das sind Beispiele – keine Blaupausen.
Jede Situation ist anders. In der Vorsorgeanalyse rechnen wir beide Varianten auf Ihre Zahlen durch – auf Festgehalt-Basis, ohne Provisionsinteresse.
Steuervorteil vs. Kosten: Wann lohnt sich der Versicherungsmantel?
Der häufigste Irrtum: „Die Rentenversicherung hat einen Steuervorteil, also ist sie besser.“ So einfach ist es nicht.
Der Steuereffekt (Halbeinkünfteverfahren): Ab 62 Jahren und mindestens 12 Jahren Laufzeit wird nur die Hälfte des Ertrags besteuert. Das kann attraktiv sein – vor allem bei hohem persönlichen Steuersatz.
Aber: Der Steuervorteil muss die höheren Kosten kompensieren. Wenn die Effektivkosten 1,5 % über dem Depot liegen, frisst das den Steuervorteil in vielen Fällen komplett auf.
Faustformel: Effektivkosten unter 0,8 % + hoher persönlicher Steuersatz + lange Laufzeit = Versicherungsmantel kann sich lohnen. Effektivkosten über 1,2 % + normaler Steuersatz = Depot ist fast immer günstiger.
Wir rechnen das in der Vorsorgeanalyse mit Ihren echten Zahlen durch – dann sehen Sie schwarz auf weiß, was sich für Sie mehr lohnt.
Was unsere Kunden sagen
Quelle: ProvenExpert – 827+ Bewertungen, Gesamtnote 4,9/5
⚖ Vorsorgeanalyse anfragen – Depot vs. Rentenversicherung durchrechnen
Wir rechnen beide Varianten auf Ihre Situation durch: Effektivkosten, Steuereffekt, Flexibilität, Rentenfaktor. Sie sehen schwarz auf weiß, was sich für Sie lohnt.
Unverbindlich · Sie entscheiden danach in Ruhe · Terminvorschlag innerhalb von 1–2 Werktagen
Häufige Fragen: ETF-Depot vs. ETF-Rentenversicherung
Flexibilität vs. Struktur. Das Depot gehört Ihnen, Sie können jederzeit entnehmen, umschichten, aufstocken. Die ETF-Rentenversicherung bietet einen Rahmen: Steuerlogik, garantierten Rentenfaktor, automatische Verrentung – aber weniger Zugriff.
Die Effektivkosten. Sie fassen Abschlusskosten, Verwaltungskosten und Fondskosten in einer Zahl zusammen. Unter 0,8 % gilt als günstig, über 1,5 % als teuer. Zum Vergleich: Ein ETF-Depot kostet typisch 0,1–0,3 %.
Effektivkosten zeigen, wie viel Rendite durch Kosten verloren geht – pro Jahr, in Prozent. Beispiel: 6 % Bruttorendite minus 1,5 % Effektivkosten = 4,5 % für Sie. Über 30 Jahre summiert sich das auf Zehntausende Euro Unterschied.
Meistens ja – aber nur innerhalb der vom Versicherer angebotenen Fondspalette. Die ist manchmal breit, manchmal eingeschränkt. Beim Depot haben Sie die volle Auswahl aller börsengehandelten ETFs.
Eingeschränkt. Zuzahlungen und Beitragspausen sind je nach Vertrag möglich, Teilentnahmen oft nicht oder nur mit Verlust. Beim Depot können Sie jederzeit Anteile verkaufen oder zukaufen.
Beitragsfrei stellen ist meistens möglich – das Kapital bleibt im Vertrag. Bei Kündigung erhalten Sie den Rückkaufswert, der durch Abschlusskosten oft deutlich unter der Einzahlungssumme liegt. Beim Depot gibt es keine solchen Verluste.
Bei der Rentenversicherung können Sie meist wählen: lebenslange Rente oder einmalige Kapitalzahlung. Bei der Rente greift der Rentenfaktor – wie viel Rente pro 10.000 € Kapital. Beim Depot erstellen Sie sich selbst einen Auszahlplan oder entnehmen nach Bedarf.
Nicht automatisch. Mit einem gut strukturierten Auszahlplan und einem Sicherheitspuffer (2–3 Jahre Entnahme in Cash/Anleihen) lässt sich das Depot auch im Ruhestand gut steuern. Das Risiko ist steuerbar – nicht binär.
Ja, oft ist die Kombination ideal: Depot für Flexibilität und kurzfristigere Ziele, Rentenversicherung für die langfristige Basisrente mit Steuereffekt. Wir rechnen in der Vorsorgeanalyse aus, welcher Mix zu Ihrem Profil passt.
Bei hohem Einkommen können steuerliche Effekte der Rentenversicherung (Halbeinkünfteverfahren ab 62) attraktiver sein. Aber: Nur wenn die Kosten stimmen. Hohe Effektivkosten fressen den Steuervorteil wieder auf.
Selbstständige brauchen oft maximale Flexibilität (schwankende Einkünfte). Das spricht eher fürs Depot. Eine ETF-Rentenversicherung kann ergänzend sinnvoll sein – aber nur, wenn Beitragspausen flexibel möglich sind. Mehr dazu auf unserer Seite Altersvorsorge für Selbstständige.
Mit Zahlen. Wir rechnen in der Vorsorgeanalyse beide Varianten auf Ihre Situation durch: Effektivkosten, Steuereffekt, Flexibilität, Rentenfaktor. Dann sehen Sie schwarz auf weiß, was für Sie besser funktioniert.
Weiter im Vorsorge-Check
Depot oder Rentenversicherung – die Entscheidung ist eine Rechnung
Keine Glaubensfrage. Wir rechnen beide Varianten auf Ihre Situation durch – ehrlich, verständlich, auf Festgehalt-Basis.
Vorsorgeanalyse anfragen →