BU-Vertrag prüfen: Wenn es ernst wird, zählt nicht der Beitrag – sondern der Vertrag
Viele Menschen haben eine BU – und trotzdem ein ungutes Gefühl. Das ist normal: BU-Bedingungen sind selten leicht lesbar. Ein BU-Check übersetzt Ihren Vertrag in Klartext – was steht wirklich drin, und reicht das?
Typische Warnsignale – kommt Ihnen das bekannt vor?
💡 Wenn 2+ Punkte auf Sie zutreffen, lohnt sich ein Check.
Prüfen heißt nicht wechseln. Oft ist das beste Ergebnis: „Passt.“ Unsere Mitarbeiter arbeiten auf Festgehalt – wir empfehlen nur, was sich für Sie lohnt.
12-Punkte-Check: Was Ihre BU stark oder schwach macht
Diese Punkte prüfen wir im Check – und das sollten auch Sie kennen:
Wie wird BU festgestellt? Gilt die eigene Tätigkeit als Maßstab – oder eine allgemeine Beschreibung? Je konkreter, desto besser für Sie.
Wie lange muss die Einschränkung voraussichtlich dauern, damit geleistet wird? Standard sind 6 Monate – manche Verträge haben längere Fristen.
Kann der Versicherer Sie auf einen anderen Beruf verweisen, den Sie theoretisch ausüben könnten? Gute Verträge verzichten darauf.
Wenn Sie tatsächlich einen anderen Job machen: Darf die BU-Rente gekürzt werden? Hier stecken Nuancen, die im Leistungsfall entscheidend sind.
Können Sie die BU-Rente bei bestimmten Ereignissen (Heirat, Kind, Gehaltserhöhung) ohne Gesundheitsprüfung erhöhen? Welche Grenzen und Fristen gelten?
Steigen Beitrag und Rente automatisch? Wie oft? Was passiert, wenn Sie die Dynamik mehrfach ablehnen – verlieren Sie das Recht?
Steigt die BU-Rente auch während des Leistungsfalls? Ohne diesen Baustein frisst die Inflation Ihre Rente über die Jahre auf.
Stimmt die im Antrag hinterlegte Tätigkeitsbeschreibung noch? Nach Jobwechsel oder Beförderung kann eine Aktualisierung sinnvoll sein.
Faustregel: 75–80 % des Nettoeinkommens. Liegt Ihre Rente deutlich darunter, entsteht im Leistungsfall eine schmerzhafte Lücke.
Bis wann läuft der Schutz? Idealerweise bis zum Renteneintritt (67). Verträge, die früher enden, lassen Sie in den letzten Berufsjahren ungeschützt.
Relevant für Selbstständige und Freiberufler: Kann der Versicherer verlangen, dass Sie Ihren Betrieb „umorganisieren“, statt zu leisten?
Wie läuft es im Leistungsfall ab? Welche Nachweise, welche Fristen, welche Formulare? Je klarer das geregelt ist, desto weniger Stress im Ernstfall.
Die 3 häufigsten Fehler bei der BU
❌ BU-Rente nie angepasst
Abgeschlossen mit 1.200 € BU-Rente als Berufseinsteiger. 10 Jahre später verdienen Sie doppelt so viel – aber die Rente ist gleich geblieben. Im Leistungsfall fehlen Tausende.
❌ Nachversicherung nicht genutzt
Heirat, Kind, Gehaltserhöhung – alles Anlässe, die BU-Rente ohne Gesundheitsprüfung zu erhöhen. Viele lassen diese Fristen verstreichen, ohne es zu wissen.
❌ Nur auf den Beitrag geschaut
Die günstigste BU ist nicht die beste. Entscheidend sind die Bedingungen – und die liest kaum jemand. Genau dafür ist ein BU-Check da.
BU ist kein „einmal abschließen und vergessen“-Produkt
Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist einer der komplexesten Verträge, die Sie besitzen. Die Bedingungswerke umfassen oft 30–40 Seiten – und die entscheidenden Unterschiede stecken in Formulierungen, die für Laien kaum zu unterscheiden sind.
Beispiel: „Der Versicherte ist berufsunfähig, wenn er seinen zuletzt ausgeübten Beruf“ vs. „...wenn er eine Tätigkeit, die seiner Ausbildung und Erfahrung entspricht“ – klingt ähnlich, macht im Leistungsfall aber einen riesigen Unterschied.
Ein BU-Check deckt genau das auf: Wo ist Ihr Vertrag stark? Wo hat er Schwächen? Und was können Sie realistisch tun – anpassen, ergänzen oder akzeptieren? Wir beraten ehrlich – auch wenn die Antwort lautet: „Der Vertrag ist gut, lassen Sie ihn so.“
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Häufige Fragen
Manchmal ja – über Nachversicherung oder Dynamik. Manchmal braucht es einen neuen Vertrag parallel. Der Check klärt, was realistisch und sinnvoll ist.
Dass Sie verstehen, wie Ihr Vertrag im Ernstfall funktioniert – und ob die BU-Rente zu Ihrem aktuellen Bedarf passt. Nicht mehr, nicht weniger.
Gerade dann. Wir prüfen, ob Ihr bestehender Vertrag wertvolle Besitzstände hat, die Sie bei einem Wechsel verlieren würden. Oft ist Halten die bessere Strategie.
Dienstunfähigkeit ist der Beamten-Begriff. Beamte brauchen eine DU-Klausel in ihrer BU – sonst greift der Schutz möglicherweise nicht. Das prüfen wir selbstverständlich mit.
Faustregel: 75–80 % des Nettoeinkommens, mindestens aber so viel, dass Ihre Fixkosten gedeckt sind. Wir rechnen das im Check konkret durch.
Nichts. Die Prüfung ist kostenlos. Bei späterer Optimierung erhalten wir eine Courtage vom Versicherer – nie von Ihnen.
Nein. Sie entscheiden in Ruhe. Keine Verpflichtung, kein Druck.
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