Altersvorsorge für Selbstständige: Flexibel planen, robust absichern
Kein Arbeitgeber, keine automatische Rente, schwankendes Einkommen – Selbstständige müssen ihre Altersvorsorge komplett selbst organisieren. Die gute Nachricht: Mit dem richtigen Mix aus Flexibilität und Struktur ist das machbar.
Warum Selbstständige anders planen müssen
Was für Angestellte automatisch läuft, müssen Selbstständige selbst organisieren. Diese Unterschiede sind entscheidend:
💡 Die Herausforderung ist lösbar.
Selbstständige brauchen einen Vorsorge-Mix, der flexibel bei schwankendem Einkommen und robust in der Langfristplanung ist. Genau das bauen wir in der Vorsorgeanalyse auf – auf Festgehalt-Basis.
Der Vorsorge-Mix für Selbstständige: flexibel + robust
Kein einzelnes Produkt löst alles. Die Kombination macht den Unterschied:
📊 ETF-Depot (Kern-Baustein)
Maximale Flexibilität. Sparrate jederzeit anpassbar, pausierbar, erhöhbar. Zugriff jederzeit. Ideal für schwankendes Einkommen. Niedrigste Kosten (0,1–0,3 % p.a.).
Flexibilität ★★★★★
📄 Rürup-Rente (Steuer-Baustein)
Steuervorteil in der Ansparphase. 100 % der Beiträge absetzbar. Aber: Kein Zugriff vor Rentenalter, keine Kapitalauszahlung, nicht beleihbar. Nur sinnvoll bei hohem Steuersatz + stabilem Einkommen.
Steuer-Hebel ★★★★
🛡 ETF-Rentenversicherung (Struktur-Baustein)
Struktur + Steuerlogik. Halbeinkünfteverfahren ab 62/12J. Garantierter Rentenfaktor möglich. Flexibler als Rürup, aber weniger als Depot. Bei niedrigen Kosten ein sinnvoller Ergänzungsbaustein.
Struktur ★★★
👉 Welcher Mix passt zu Ihnen?
Das hängt von Einkommen, Steuersatz, Planungshorizont und persönlicher Risikobereitschaft ab. In der Vorsorgeanalyse rechnen wir die Szenarien auf Ihre Zahlen durch – und empfehlen den Mix, der zu Ihrem Leben passt.
Die 3 häufigsten Fehler bei Selbstständigen
❌ „Ich kümmere mich später“
Der größte Fehler. Ohne gesetzliche Rente als Basis zählt jedes Jahr doppelt. Wer mit 25 anfängt, braucht ca. 300 €/Monat für 200.000 € Kapital. Mit 40: über 650 €/Monat. Zeit ist der stärkste Hebel.
❌ Nur ein Baustein (z. B. nur Immobilie)
Immobilien sind illiquide, klumpenriskant und erfordern laufenden Aufwand. Als einzige Altersvorsorge viel zu riskant. Diversifikation ist für Selbstständige noch wichtiger als für Angestellte.
❌ Starre Verträge bei schwankendem Einkommen
Wer in einem guten Jahr eine hohe feste Sparrate abschließt, steht im schlechten Jahr vor der Wahl: weiterzahlen oder Vertrag ruinieren. Flexibilität muss ins System eingebaut sein.
Sonderfall: Freiberufler mit Versorgungswerk
Ärzte, Anwälte, Architekten, Steuerberater und andere kammerpflichtige Freiberufler sind über berufsständische Versorgungswerke pflichtversichert. Das ändert die Ausgangslage:
Vorteil: Sie haben eine Basisrente – ähnlich der gesetzlichen Rente, oft sogar etwas höher. Die größte Lücke (keine Basis) besteht nicht.
Aber: Das Versorgungswerk deckt den Lebensstandard trotzdem nicht vollständig ab. Zusätzliche Bausteine (Depot, ggf. Rürup oder ETF-RV) sind fast immer nötig.
In der Vorsorgeanalyse berücksichtigen wir die Versorgungswerk-Ansprüche und bauen den Ergänzungsplan darauf auf.
Was unsere Kunden sagen
Quelle: ProvenExpert – 827+ Bewertungen, Gesamtnote 4,9/5
🛠 Vorsorgeanalyse anfragen – für Selbstständige, die einen echten Plan wollen
Wir kennen die Besonderheiten: schwankendes Einkommen, fehlende Basisrente, Pfandungsschutz. In der Vorsorgeanalyse bauen wir einen Mix, der zu Ihrem Leben passt.
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Häufige Fragen zur Altersvorsorge für Selbstständige
Weil Sie in der Regel nicht gesetzlich rentenversichert sind. Es gibt keine automatische Basisrente, keinen Arbeitgeberzuschuss, kein bAV-Angebot. Alles, was Sie im Alter haben, müssen Sie selbst aufbauen – und das bei oft schwankendem Einkommen.
Faustregel: 20–25 % des Nettogewinns für Vorsorge und Vermögensaufbau. Das klingt viel – aber ohne gesetzliche Rente brauchen Sie eine deutlich höhere Eigenleistung als Angestellte. Die genaue Zahl ergibt sich aus Ihrer Rentenlücke.
Kommt drauf an. Der Steuervorteil in der Ansparphase ist attraktiv (2025: 100 % absetzbar). Aber: Keine Kapitalauszahlung möglich, nicht vererbbar, nicht beleihbar. Für Selbstständige mit hohem Steuersatz und stabilem Einkommen kann es ein sinnvoller Baustein sein – als Ergänzung, nicht als Alleinlösung.
Beides hat Berechtigung. Das ETF-Depot ist maximal flexibel (Zugriff jederzeit). Rürup bietet Steuerersparnis, aber null Flexibilität. Die Kombi ist oft der beste Weg: Rürup für Steueroptimierung, Depot für Flexibilität.
Möglich, aber selten die beste Wahl. Die Rendite der gesetzlichen Rente ist bescheiden – und das Geld ist gebunden. In den meisten Fällen fahren Selbstständige mit einer Kombination aus Depot + ggf. Rürup besser.
Flexibilität ist der Schlüssel. ETF-Sparplan (anpassbar, pausierbar) + feste Mindest-Sparrate + „Bonus-Sparen“ in guten Monaten. Starre Verträge mit fester Beitragsrate sind für Selbstständige oft problematisch.
Die Grundlogik ist gleich: kein Automatismus, alles Eigenverantwortung. Unterschied: Manche Freiberufler (z. B. Ärzte, Anwälte, Architekten) sind über Versorgungswerke pflichtversichert – das ändert die Ausgangslage deutlich.
Immobilien können ein Baustein sein – aber sie sind illiquide, klumpenriskant und erfordern laufenden Aufwand. Als einzige Altersvorsorge sind sie riskant. Als Ergänzung zu einem diversifizierten Portfolio können sie Sinn machen.
Genau deshalb ist Trennung von Geschäfts- und Privatvermögen entscheidend. Vorsorgeverträge (Rürup, Rentenversicherung) genießen teilweise Pfandungsschutz. Das Depot nicht. Die richtige Struktur schützt Sie.
Gleicher Prozess wie für alle: Kurz-Check (60–90 Sek.) → Termin (45–60 Min.) → Auswertung mit Rentenlücke und Maßnahmenplan. Wir berücksichtigen dabei die Besonderheiten: schwankendes Einkommen, fehlende gesetzliche Absicherung, Pfandungsschutz.
Weiter im Vorsorge-Check
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