Altersvorsorge für Angestellte: Zuerst der Plan – dann das Produkt
Die meisten Angestellten haben Verträge, aber keinen Plan. Dabei ist die Reihenfolge entscheidend: Erst Rentenlücke kennen, dann Sparrate ableiten, dann passende Bausteine wählen. Nicht umgekehrt.
Der häufigste Fehler: Produkt statt Plan
Die meisten Angestellten bekommen irgendwann ein Vorsorgeprodukt empfohlen – eine Rentenversicherung, eine bAV, ein Depot. Aber fast niemand stellt vorher die richtigen Fragen:
❌ Rentenlücke nie berechnet
Ohne die Zahl fehlt die Grundlage. Wie soll die Sparrate stimmen, wenn das Ziel unbekannt ist? Rentenlücke berechnen ist Schritt 1.
❌ Verträge gesammelt statt kombiniert
Drei Produkte, aber kein Gesamtbild. Lücken, Doppelungen und teure Überschneidungen bleiben unbemerkt.
❌ Kosten nie verglichen
Effektivkosten von 2 % vs. 0,3 % – über 30 Jahre macht das Zehntausende Euro Unterschied. Trotzdem prüft fast niemand die Kosten.
💡 Vorsorge ist keine Produktfrage – sondern eine Planungsfrage.
Erst Rentenlücke → dann Sparrate → dann Strategie → dann Produkt. In dieser Reihenfolge. Unsere Vorsorgeanalyse folgt genau diesem Weg – auf Festgehalt-Basis.
Die 3 Säulen der Altersvorsorge – praktisch für Angestellte
Gesetzliche Rente
Die Basis – aber sie reicht fast nie. Brutto-Wert in der Renteninformation ist nicht netto. Steuern und Krankenversicherung kommen noch ab. Für Gutverdiener greift die Beitragsbemessungsgrenze: Gehalt steigt, Rente nicht proportional.
Ihr Hebel: Rentenlücke berechnen →
Betriebliche Altersvorsorge (bAV)
Der Arbeitgeberzuschuss macht die bAV attraktiv. Seit 2022 mindestens 15 %, viele zahlen mehr. Aber: Hohe Produktkosten können den Vorteil auffressen. Und bei Jobwechsel wird es manchmal kompliziert.
Ihr Hebel: bAV prüfen →
Private Vorsorge (Depot, ETF-RV)
Der flexibelste Baustein. ETF-Depot für maximale Freiheit, ETF-Rentenversicherung für Struktur und Steuerlogik. Oder beides kombiniert. Die Entscheidung ist keine Glaubensfrage – sondern eine Rechnung.
Ihr Hebel: Depot vs. Rentenversicherung →
Die richtige Reihenfolge: So gehen Sie vor
Bedarf im Alter, voraussichtliche Einnahmen, Differenz. Die Zahl ist die Grundlage für alles Weitere.
Kosten, Garantien, Rentenfaktor. Was ist wertvoll? Was kostet zu viel? Was fehlt?
Wie viel pro Monat? Wohin – Depot, bAV, Rentenversicherung? In welcher Kombination?
Sparpläne einrichten, bAV abschließen, Altverträge anpassen. Dann: Geduld.
Warum gerade Gutverdiener die größte Lücke haben
Es klingt paradox: Wer gut verdient, hat oft die größte relative Rentenlücke. Der Grund ist die Beitragsbemessungsgrenze.
2025 liegt diese bei ca. 8.050 € brutto/Monat. Wer darüber verdient, zahlt keine zusätzlichen Rentenbeiträge – die Rente steigt nicht weiter. Das Gehalt wächst, der Lebensstandard steigt, aber die Rente bleibt gedeckelt.
Rechenbeispiel: Ein Akademiker mit 7.000 € brutto bekommt voraussichtlich ca. 2.200 € Bruttorente. Netto nach Steuern und KV: rund 1.600–1.800 €. Bei einem gewohnten Nettoeinkommen von 4.200 € ist die Lücke: über 2.000 € monatlich.
Das ist kein Panikszenario – aber eine Realität, die man kennen sollte. Je früher Sie das wissen, desto entspannter ist die Lösung.
Was unsere Kunden sagen
Quelle: ProvenExpert – 827+ Bewertungen, Gesamtnote 4,9/5
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Häufige Fragen zur Altersvorsorge für Angestellte
Das steht in Ihrer jährlichen Renteninformation der DRV – aber Achtung: Die Zahl ist brutto. Nach Steuern und Krankenversicherung bleiben oft 20–30 % weniger. Die meisten Akademiker und gut Verdienenden haben eine deutliche Lücke.
Für die meisten Angestellten: Nein. Die durchschnittliche gesetzliche Rente liegt bei ca. 1.100–1.500 € brutto. Wer im Ruhestand seinen Lebensstandard halten will, braucht zusätzliche Bausteine.
Die drei gängigsten: 1) ETF-Depot oder ETF-Rentenversicherung (privat). 2) bAV mit Arbeitgeberzuschuss. 3) Bestehende Verträge optimieren. Die richtige Mischung hängt von Ihrer Situation ab.
So früh wie möglich. Wer mit 25 anfängt, braucht für 150.000 € Kapital ca. 150 €/Monat (bei 6 % Rendite). Mit 40: über 350 €/Monat. Der Zinseszins ist Ihr stärkster Verbündeter.
Produkt statt Plan. Viele lassen sich eine Rentenversicherung verkaufen, ohne vorher die Rentenlücke zu kennen. Das führt zu falscher Sparrate, falschem Produkt und falscher Erwartung.
Faustregel: 15–20 % des Nettoeinkommens für den gesamten Vermögensaufbau (inkl. bAV-Beitrag). Die genaue Zahl ergibt sich aus Ihrer Rentenlücke.
Gerade dann. Gutverdiener haben oft die größte relative Rentenlücke, weil die gesetzliche Rente bei der Beitragsbemessungsgrenze gedeckelt ist. Das Gehalt steigt – die Rente nicht proportional.
Dann ist der erste Schritt: bestehende Verträge prüfen. Manche sind wertvoll (hoher Garantiezins), manche teuer (hohe Effektivkosten). Im Gesamtbild zeigt sich, was bleibt und was geändert wird.
Kurz-Check in 60–90 Sekunden → Terminvorschlag → Gespräch (45–60 Min.) → fundierte Auswertung mit Rentenlücke, Bestandsaufnahme und konkretem Maßnahmenplan. Mehr zum Ablauf der Vorsorgeanalyse.
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