Bestehende BU · Beitrag prüfen

Ihr BU-Beitrag ist zu hoch? Kündigen ist der schlechteste von fünf Wegen.

Der Vertrag läuft seit Jahren, der Beitrag ist unangenehm, und im Netz steht überall, wie günstig eine Berufsunfähigkeitsversicherung angeblich sein kann. Bevor Sie irgendetwas unterschreiben: In Ihrem Vertrag steckt eine bestandene Gesundheitsprüfung. Die ist bares Geld – und das Einzige, was Sie nicht zurückkaufen können.

✓ Berater auf Festgehalt · ✓ Beiträge bleiben identisch · ✓ Auch Verträge anderer Gesellschaften · ✓ Seit 1983

6.000+BU-Beratungen aus vier Jahrzehnten
100+Gesellschaften, deren Verträge wir prüfen
893Bewertungen, 4,89 von 5 Sternen
1983seit diesem Jahr in Karlsruhe
Focus Money Top Versicherungsmakler Businesstalk am Kudamm WhoKnows Datenbank AssCompact Fachmagazin

Sie haben noch keine BU und wollen wissen, was sie kostet?

Dann führt Sie diese Seite in die Irre. Hier geht es um bestehende Verträge. Die Preisfaktoren für einen Neuabschluss haben wir getrennt aufgeschrieben: Was kostet eine Berufsunfähigkeitsversicherung?

Erst die Diagnose. Dann die Therapie.

„Mein Beitrag ist zu hoch“ ist keine Diagnose, sondern ein Gefühl. Es gibt fünf Gründe, warum eine BU teuer aussieht, und jeder führt zu einer anderen Lösung. Zwei davon sind gar kein Problem.

A

Er war von Anfang an zu hoch

Falsche Berufsgruppen-Einstufung, ein Risikozuschlag aus einer alten Diagnose oder schlicht eine Gesellschaft, die für Ihr Profil nie die passende war. Das ist der häufigste Fall bei Verträgen, die im Studium oder in den ersten Berufsjahren abgeschlossen wurden.

Lösung: Hebel 1 und 2 – meist ohne neuen Vertrag.
B

Die Dynamik hat ihn planmäßig erhöht

Das ist kein Kostenproblem, das ist der Vertrag, der seine Aufgabe erfüllt. Mit dem Beitrag ist auch Ihre Rente gestiegen, ohne dass jemand nach Ihrer Gesundheit gefragt hat. Wer diese Erhöhungen dauerhaft ablehnt, hat in fünfzehn Jahren eine billige Police mit einer Rente, die die Miete nicht mehr deckt.

Lösung: prüfen, nicht abschalten.
C

Der Versicherer hat den Zahlbeitrag angehoben

Jede BU hat zwei Beiträge: den Zahlbeitrag, den Sie überweisen, und den tariflichen Beitrag, den Sie laut Vertrag schulden. Die Differenz kommt aus Überschüssen. Fallen die weg, darf der Versicherer den Zahlbeitrag in Richtung des tariflichen Beitrags anheben – ohne Ihre Zustimmung und ohne Sonderkündigungsrecht.

Wenn Ihr Beitrag ohne Dynamik-Nachtrag gestiegen ist, ist das fast immer der Grund. Schauen Sie in Ihre Police: Steht dort ein tariflicher Beitrag weit über dem Zahlbeitrag, wissen Sie, wie viel Luft nach oben noch ist.

Lösung: Puffer beziffern, dann entscheiden.
D

Sie zahlen monatlich

Der unspektakulärste Punkt der Liste und der einzige, den Sie heute Nachmittag erledigen können. Je nach Gesellschaft liegt der Nachlass für jährliche statt monatliche Zahlweise bei zwei bis fünf Prozent. Ein Anruf, ein Formular, fertig.

E

Ein Zuschlag läuft weiter, obwohl der Grund weg ist

Der Klassiker. Damals Raucher, heute seit Jahren nicht mehr. Damals deutlich schwerer, heute nicht mehr. Damals ein Bandscheibenvorfall in Behandlung, heute seit acht Jahren beschwerdefrei. Der Zuschlag von damals läuft weiter, weil ihn niemand hinterfragt hat.

Lösung: Hebel 2 und 3 – Antrag stellen, nicht warten.

Die drei Zahlen, die Sie zuerst brauchen

Holen Sie Ihre Police und den letzten Nachtrag heraus. Sie suchen: den Zahlbeitrag, den tariflichen Beitrag und die Zeile mit dem Risikozuschlag in Prozent oder Euro. Diese drei Angaben entscheiden, welcher der fünf Hebel bei Ihnen überhaupt greift. Wenn Sie die Unterlagen nicht finden: Wir fordern sie mit Ihrem Mandat bei der Gesellschaft an.

Fünf Hebel – in der Reihenfolge, in der sie sich lohnen

Hebel 1: Berufsgruppe nachträglich höherstufen lassen

Der größte Hebel überhaupt, und der am seltensten genutzte. Versicherer stufen nach Tätigkeit ein, nicht nach Berufsbezeichnung. Wer den Vertrag mit 24 als Berufseinsteiger abgeschlossen hat und heute mit 34 Teamleitung, reine Bürotätigkeit und Personalverantwortung hat, sitzt oft noch in der Einstufung von damals.

Zwischen zwei benachbarten Berufsgruppen liegen je nach Gesellschaft 15 bis 40 Prozent Beitrag. Bei einem Zahlbeitrag von 78 Euro sind 25 Prozent rund 19 Euro im Monat – über 25 Jahre Restlaufzeit knapp 5.900 Euro. Für einen Antrag, der aus zwei Seiten besteht.

Wichtig zu wissen: Eine Höherstufung ist keine Vertragserweiterung. Der Versicherer fragt nach Ihrer heutigen Tätigkeit, nicht nach Ihrer Gesundheit. Nicht jede Gesellschaft bietet das an, und nicht jede sagt es von sich aus. Fragen kostet nichts.

Hebel 2: Risikozuschlag überprüfen lassen

Manche Bedingungswerke enthalten eine Klausel zur Überprüfung des Risikozuschlags nach einer definierten Frist. Wo sie fehlt, ist eine Überprüfung trotzdem oft möglich – als Kulanz, gegen Vorlage aktueller Befunde.

Typische Fälle, in denen das funktioniert: eine dauerhafte Veränderung der körperlichen Werte, ein orthopädischer Befund ohne Behandlung seit mehreren Jahren, eine überstandene und ausgeheilte Erkrankung. Was nicht funktioniert: chronische Diagnosen und alles, was noch in Behandlung ist.

Ein Hinweis, der wehtut, aber wichtig ist: Eine Überprüfung ist eine Neubewertung. Theoretisch kann dabei auch Neues auffallen. In der Praxis passiert das selten, weil geprüft wird, was Sie einreichen – aber wer seit dem Abschluss deutlich mehr Krankengeschichte hat, sollte den Antrag mit jemandem besprechen, der die Annahmepraxis der Gesellschaft kennt.

Hebel 3: Raucherstatus umstellen

Der Raucherzuschlag liegt je nach Gesellschaft bei 30 bis 60 Prozent. Viele Tarife erlauben eine Umstufung, wenn Sie eine definierte Zeit rauchfrei sind – meist 12 bis 24 Monate, je nach Bedingungswerk. Sie müssen es beantragen und erklären. Von allein stuft niemand um.

Wenn Sie also vor drei Jahren aufgehört haben und seitdem denselben Beitrag zahlen: Das ist Geld, das Sie sich jeden Monat entgehen lassen.

Hebel 4: Zahlweise ändern

Zwei bis fünf Prozent, sofort wirksam, keine Bedingung, kein Risiko. Der einzige Nachteil: Sie brauchen den Jahresbeitrag am Stück. Bei 78 Euro im Monat sind das 936 Euro auf einmal statt zwölf bequemer Abbuchungen. Für viele ist das der Grund, es nicht zu tun – auch das ist eine legitime Entscheidung.

Hebel 5: Dynamik anpassen statt Vertrag kündigen

Wenn es wirklich eng ist, ist das Aussetzen einer einzelnen Dynamik-Erhöhung fast immer besser als jede Vertragsänderung. Sie zahlen im nächsten Jahr das, was Sie dieses Jahr gezahlt haben.

Aber: In vielen Bedingungswerken erlischt das Recht auf künftige Dynamiken, wenn Sie zwei- oder dreimal in Folge widersprechen. Danach kommen Sie nur noch mit Gesundheitsprüfung nach oben. Einmal aussetzen ist ein Werkzeug. Dreimal aussetzen ist ein Türschloss, das hinter Ihnen zufällt. Was dahintersteckt, steht in Beitragsdynamik in BU und Rentenversicherung.

HebelGrößenordnungGesundheitsprüfung?Aufwand
Berufsgruppe höherstufen15–40 % BeitragneinAntrag mit Tätigkeitsbeschreibung
Risikozuschlag überprüfenje nach Zuschlag bis 100 % des ZuschlagsBefunde einreichenmittel, Fristen beachten
Raucherstatus umstellen30–60 % des ZuschlagsErklärung, teils Nachweisgering
Zahlweise auf jährlich2–5 %neinein Formular
Dynamik einmal aussetzenhält den Beitrag konstantneinWiderspruchsschreiben
Kündigen und neu abschließenoffenkomplett neuhoch, mit Risiko

Die Größenordnungen sind Erfahrungswerte aus unserer Beratungspraxis. Was in Ihrem Vertrag möglich ist, steht in Ihrem Bedingungswerk – und dort schauen wir nach.

Drei Punkte, die im Beitrag nicht auftauchen und trotzdem über den Wert entscheiden

Wer nur auf die Zahl im Kontoauszug schaut, übersieht die Stellen, an denen ein Vertrag im Ernstfall gewinnt oder verliert. Diese drei prüfen wir bei jeder Bestandsanalyse mit.

1. Wie Ihre BU-Rente verrechnet wird, hängt an Ihrem Krankenversicherungsstatus. Es macht einen Unterschied, ob Sie in der gesetzlichen Krankenversicherung pflichtversichert, freiwillig gesetzlich versichert oder privat versichert sind. Auf die BU-Rente werden je nach Konstellation unterschiedlich Beiträge fällig, und wer das erst im Leistungsfall erfährt, hat netto deutlich weniger als gedacht. Das ist einer der am häufigsten übersehenen Punkte überhaupt – und er lässt sich nur berücksichtigen, wenn man ihn vorher kennt.

2. Haben Sie eine Arbeitsunfähigkeitsklausel? Schauen Sie in den Bedingungen nach „AU-Klausel“ oder „Arbeitsunfähigkeit“. Sie bringt die Rente schon dann ins Laufen, wenn Sie eine definierte Zeit am Stück krankgeschrieben sind, meist sechs Monate, ohne dass vorher der volle Nachweis der Berufsunfähigkeit steht. Das ist genau das Fenster, in dem sonst nichts kommt: Das Krankengeld läuft nach 72 Wochen aus, und bis eine Leistungsprüfung abgeschlossen ist, vergehen Monate. Ältere Verträge haben diese Klausel oft nicht. Nachrüsten geht in der Regel nicht ohne Gesundheitsprüfung – aber man sollte wissen, woran man ist.

3. Sind Sie inzwischen selbstständig? Dann wird die Umorganisationsklausel zum wichtigsten Absatz Ihres Vertrags. Der Versicherer darf prüfen, ob sich Ihr Betrieb, Ihre Kanzlei oder Ihre Praxis so umbauen ließe, dass Sie trotz Einschränkung weiterarbeiten könnten – und damit die Leistung vermeiden. Wie eng diese Prüfung gefasst ist, unterscheidet sich erheblich. Ein Vertrag, der als Angestellter gut war, kann als Selbstständiger deutlich schwächer dastehen, ohne dass sich ein Wort im Vertrag geändert hätte.

Wann ein Wechsel trotzdem richtig ist

Es gäbe eine bequeme Antwort: nie. Die stimmt aber nicht. Manche Verträge sind so schwach, dass sie den Beitrag nicht wert sind, den sie kosten – und dann ist ein neuer Vertrag die ehrlichere Empfehlung, auch wenn er teurer wird.

Wechsel ernsthaft prüfen, wenn …

  • im alten Vertrag eine abstrakte Verweisung steht
  • der Prognosezeitraum drei Jahre statt sechs Monate beträgt
  • die Rente deutlich zu niedrig ist und alle Nachversicherungsgarantien abgelaufen sind
  • Sie in eine deutlich günstigere Berufsgruppe gewechselt sind und die Höherstufung abgelehnt wurde
  • der Versicherer bei Leistungsfällen auffällig schwach dasteht

Finger weg vom Wechsel, wenn …

  • seit dem Abschluss neue Diagnosen dazugekommen sind
  • eine Behandlung läuft oder in den letzten Jahren lief
  • Sie deutlich älter sind – der Beitragsvorteil frisst das Alter selten auf
  • Sie sich selbstständig gemacht haben und die Umorganisationsklausel neu greifen würde
  • der einzige Grund „ist mir zu teuer“ lautet und die Hebel 1 bis 5 noch nicht geprüft sind

Die eine Regel, die keine Ausnahme kennt: Kündigen Sie den alten Vertrag niemals, bevor die neue Police vorliegt. Nicht nach dem Angebot. Nicht nach der Annahmeerklärung. Erst wenn die Police im Haus ist. Wir sehen jedes Jahr Menschen, die zwischen zwei Verträgen ohne Schutz standen – und ausgerechnet in diesem Fenster passiert etwas.

Ein bestehender Vertrag mit erledigter Gesundheitsprüfung ist mehr wert, als sein Beitrag vermuten lässt.

Was der Beitrag über Ihren Vertrag verrät

Wenn wir eine bestehende BU prüfen, sagt uns der Beitrag selbst schon einiges – bevor wir das Bedingungswerk aufschlagen.

Ein auffällig niedriger Zahlbeitrag bei einem hohen tariflichen Beitrag heißt: Der Vertrag ist stark überschussfinanziert. Er sieht heute günstig aus und trägt ein Erhöhungsrisiko, das Sie nicht steuern können. Ein Beitrag, der seit zehn Jahren unverändert ist, heißt fast immer: Es gibt keine Dynamik oder sie wurde abgeschaltet. Dann ist nicht der Beitrag das Problem, sondern die Rente.

Rechnen wir das kurz: 1.000 Euro Rente, vereinbart vor zwölf Jahren, haben bei durchschnittlich zwei Prozent Inflation heute noch eine Kaufkraft von rund 790 Euro. In weiteren fünfzehn Jahren sind es etwa 590 Euro. Der Vertrag ist dann formal in Ordnung und praktisch wertlos.

Dazu kommt ein Punkt, den fast niemand einrechnet: Wer berufsunfähig ist, zahlt nicht mehr in die gesetzliche Rentenversicherung ein. Die Altersrente steigt nicht weiter. Eine BU-Rente, die exakt die laufenden Kosten deckt, lässt nichts für die Altersvorsorge übrig – und verschiebt das Problem nur um zwanzig Jahre.

Ob und wie sich die Rente ohne neue Gesundheitsprüfung anheben lässt, hängt an den Nachversicherungsgarantien. Welche Anlässe dafür in Frage kommen – Gehaltssprung, Heirat, Geburt, Immobilienkauf, Ende der Ausbildung – steht in Nachversicherung und Erhöhung von Berufsunfähigkeitsversicherungen.

Warum wir Ihnen sagen dürfen, dass Ihr Vertrag gut ist

Unsere Beraterinnen und Berater arbeiten auf Festgehalt. Kein individueller Provisionsanreiz, keine Mindestabschlüsse, keine bevorzugte Gesellschaft. Bei einer Bestandsprüfung ist das wichtiger als irgendwo sonst: Wer nach Abschlüssen bezahlt wird, findet an jedem Vertrag etwas.

Und die Beiträge? Bleiben identisch. Die Courtage, die bisher der bisherige Vermittler erhält, geht dann an uns. Für Sie ändert sich am Preis nichts.

So läuft die Prüfung ab

1
Unterlagen
Police, letzter Nachtrag, Bedingungen. Unvollständig ist in Ordnung – Fehlendes fordern wir mit Ihrem Mandat bei der Gesellschaft an.
2
Beitragsanalyse
Wir zerlegen Ihren Beitrag: Zahlbeitrag, tariflicher Beitrag, Zuschläge, Dynamikhistorie. Danach steht fest, welcher der fünf Hebel bei Ihnen überhaupt greift.
3
Bedingungscheck
Parallel lesen wir das Bedingungswerk – abstrakte Verweisung, Prognosezeitraum, AU-Klausel, Umorganisation, Nachversicherungsgarantien. Erst beides zusammen ergibt ein Urteil.
4
Empfehlung
Sie bekommen eine schriftliche Einschätzung mit konkreten Anträgen, die zu stellen sind. Wenn der Vertrag gut ist, steht das da – auch wenn wir daran nichts verdienen.
Ablaufschema: Versicherungsausschreibung und Anfrage zur Berufsunfähigkeitsversicherung beim Fairsicherungsladen Karlsruhe
Ergibt die Prüfung, dass ein Wechsel sinnvoll ist, schreiben wir aus – Sie sehen die Gegenüberstellung und entscheiden erst danach. Gekündigt wird erst, wenn die neue Police vorliegt.

Wenn wir schon im Ordner sind

Eine BU-Prüfung ohne Blick auf den Rest ist eine halbe Prüfung. Bei den meisten Menschen, die uns ihren Vertrag schicken, finden wir dieselben drei Dinge daneben – und keines davon hat mit der BU zu tun.

Die Lücke zwischen Gehalt und BU-Rente

Nach sechs Wochen Lohnfortzahlung zahlt die Krankenkasse 70 Prozent des Bruttoeinkommens, gedeckelt durch die Beitragsbemessungsgrenze. Je mehr Sie verdienen, desto größer die Lücke – und die BU leistet erst, wenn die Berufsunfähigkeit festgestellt ist. Eine Krankentagegeldversicherung schließt genau diesen Zeitraum. Viele haben sie nicht, weil nie jemand danach gefragt hat.

Die Haftpflicht mit der Deckungssumme von damals

Viele Policen laufen noch mit drei oder fünf Millionen Deckungssumme und ohne Forderungsausfalldeckung. Der Beitragsunterschied zu einer aktuellen Police mit deutlich höherer Summe liegt oft im niedrigen zweistelligen Bereich pro Jahr. Das ist die Art von Korrektur, die zehn Minuten dauert und die trotzdem seit Jahren niemand gemacht hat.

Altersvorsorgeverträge, die niemand mehr liest

Alte Lebens- und Rentenversicherungen mit hohem Garantiezins sind wertvoll und sollten bleiben. Andere Verträge kosten mehr Gebühren, als sie erwirtschaften. Den Unterschied sieht man erst, wenn jemand die Bedingungen liest. Für die Anlageseite arbeiten wir mit unserem Schwesterhaus zusammen – Details zu Fonds- und ETF-Portfolios dort.

Hinweis zur Geldanlage: Kapitalanlagen unterliegen Kursschwankungen; Verluste bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals sind möglich. Wertentwicklungen der Vergangenheit lassen keine Rückschlüsse auf künftige Erträge zu.

Alle Verträge an einem Ort: Simplr

Wenn Sie uns das Maklermandat erteilen, landen Ihre Verträge in Simplr – unserem TÜV-zertifizierten Kundencenter. Nicht als Werbe-App, sondern als Ablage, die tatsächlich funktioniert.

  • Alle Policen und Nachträge digital an einem Ort, jederzeit abrufbar
  • Schadensmeldung per Fingertipp, ohne Formularsuche
  • Dokumente hochladen und dauerhaft verwahren
  • Wir sehen dasselbe wie Sie – das verkürzt jede Rückfrage

Ihre Beiträge bleiben dabei identisch. Die Courtage, die bisher der bisherige Vermittler erhält, geht dann an uns. Am Preis ändert sich für Sie nichts.

→ Simplr im Detail ansehen

TÜV Nord zertifizierte Versicherungs-App Simplr

Damit Sie es vorher wissen: Verträge bei HUK, HUK24, Debeka, LVM, Cosmos Direkt und WGV können wir nicht betreuen – diese Gesellschaften arbeiten nicht mit Maklern. Solche Verträge bleiben, wo sie sind. Ansehen und einschätzen können wir sie trotzdem.

Bernd Krause – Geschäftsführer Der Fairsicherungsladen GmbH

Bernd Krause – Geschäftsführer, Der Fairsicherungsladen GmbH

Spezialist Berufsunfähigkeitsversicherung

Seit 1983 berät Der Fairsicherungsladen Akademikerinnen, Akademiker und technische Berufe zu BU, PKV und Altersvorsorge. Focus Top 300 Versicherungsmakler. Autor des Finanzplaners für Akademiker, über 200 Videos auf dem YouTube-Kanal.

→ Über uns

Lieber erst selbst hineinschauen?

In unserer Ratgeber-Bibliothek liegen über 50 PDFs zum Download – darunter der BU-Ratgeber mit den Punkten, an denen Verträge im Leistungsfall regelmäßig scheitern, und die Unterlagen zu Nachversicherung und Dynamik.

Sofortiger Download · keine Registrierung · keine E-Mail nötig

Ratgeber ansehen →

Schicken Sie uns Ihre Police – wir zerlegen den Beitrag

Sie bekommen eine schriftliche Einschätzung: welcher der fünf Hebel bei Ihnen greift, was er ungefähr bringt und ob sich am Vertrag überhaupt etwas ändern sollte. Wenn er gut ist, sagen wir das.

Unverbindlich und ohne Abschlussdruck
Beiträge bleiben identisch
Auch Verträge anderer Gesellschaften
Berater auf Festgehalt

Oder rufen Sie an: +49 (0)721 358 369

4,89 von 5 Sternen bei 893 Bewertungen auf ProvenExpert · 100 % Empfehlungsquote

Häufige Fragen zum Beitrag einer bestehenden BU

Mein BU-Beitrag ist gestiegen, obwohl ich nichts geändert habe. Wie geht das?

Dafür gibt es zwei Ursachen. Entweder hat eine vereinbarte Beitragsdynamik gegriffen, dann ist mit dem Beitrag auch Ihre Rente gestiegen und Sie haben einen Nachtrag erhalten. Oder der Versicherer hat den Zahlbeitrag in Richtung des tariflichen Beitrags angehoben, weil die Überschüsse zurückgegangen sind. Das ist im Vertrag angelegt und erzeugt kein Sonderkündigungsrecht. Welche der beiden Ursachen vorliegt, sehen Sie am letzten Nachtrag.

Kann ich meine Berufsgruppe nachträglich höherstufen lassen?

Bei vielen Gesellschaften ja. Versicherer stufen nach der tatsächlichen Tätigkeit ein, nicht nach der Berufsbezeichnung. Bewertet werden Büroanteil, Außendienst- und Reisetätigkeit, körperliche Arbeit, Personalverantwortung und teils der akademische Abschluss. Wer seit Vertragsabschluss vom Berufseinstieg in eine überwiegend planende oder leitende Tätigkeit gewechselt ist, sitzt oft noch in der alten Einstufung. Eine Höherstufung ist keine Vertragserweiterung, deshalb wird dabei in der Regel nicht nach Ihrer Gesundheit gefragt. Zwischen benachbarten Berufsgruppen liegen je nach Gesellschaft 15 bis 40 Prozent Beitrag.

Lässt sich ein Risikozuschlag wieder streichen?

Häufig ja, wenn der Grund für den Zuschlag nachweislich entfallen ist. Typische Fälle sind eine dauerhafte Veränderung der körperlichen Werte, ein orthopädischer Befund ohne Behandlung über mehrere Jahre oder eine ausgeheilte Erkrankung. Manche Bedingungswerke sehen eine Überprüfung nach einer festen Frist ausdrücklich vor, sonst ist sie als Kulanz möglich. Bei chronischen Diagnosen und laufenden Behandlungen funktioniert es nicht.

Ich habe mit dem Rauchen aufgehört. Wird meine BU günstiger?

Nicht automatisch. Viele Tarife erlauben eine Umstufung vom Raucher- auf den Nichtrauchertarif, wenn Sie eine im Bedingungswerk definierte Zeit rauchfrei sind, üblicherweise zwölf bis vierundzwanzig Monate. Sie müssen die Umstufung beantragen und den Nichtraucherstatus erklären. Der Raucherzuschlag liegt je nach Gesellschaft bei 30 bis 60 Prozent, entsprechend groß ist der Effekt.

Wird auf meine BU-Rente später etwas abgezogen?

Das hängt an Ihrem Krankenversicherungsstatus, und der Unterschied wird regelmäßig übersehen. Ob Sie in der gesetzlichen Krankenversicherung pflichtversichert, freiwillig gesetzlich versichert oder privat versichert sind, entscheidet darüber, wie die BU-Rente beitragsrechtlich behandelt wird. Wer das erst im Leistungsfall erfährt, hat netto deutlich weniger zur Verfügung als geplant. Deshalb gehört dieser Punkt in die Bestandsprüfung und nicht in die Leistungsprüfung.

Habe ich eine Arbeitsunfähigkeitsklausel – und wie erkenne ich das?

Suchen Sie in den Bedingungen nach „AU-Klausel“ oder „Arbeitsunfähigkeit“. Die Klausel bringt die Rente schon dann ins Laufen, wenn Sie eine definierte Zeit am Stück krankgeschrieben sind, meist sechs Monate, ohne dass vorher der volle Nachweis der Berufsunfähigkeit vorliegt. Sie schließt damit genau die Lücke, in der das Krankengeld nach 72 Wochen ausläuft und eine Leistungsprüfung noch nicht abgeschlossen ist. Ältere Verträge haben sie häufig nicht; nachrüsten geht in der Regel nicht ohne Gesundheitsprüfung.

Ich bin inzwischen selbstständig. Ändert das etwas an meinem Vertrag?

Am Vertragstext nichts, an seiner Wirkung viel. Für Selbstständige und Freiberufler wird die Umorganisationsklausel zum entscheidenden Absatz: Der Versicherer darf prüfen, ob sich Ihr Betrieb, Ihre Kanzlei oder Ihre Praxis zumutbar so umorganisieren ließe, dass Sie trotz Einschränkung weiterarbeiten könnten – und damit eine Leistung vermeiden. Wie eng diese Prüfung gefasst ist, unterscheidet sich zwischen den Gesellschaften erheblich. Melden Sie einen Statuswechsel deshalb und lassen Sie den Vertrag daraufhin ansehen.

Soll ich meine alte BU kündigen und eine neue abschließen?

In den meisten Fällen nicht. Im bestehenden Vertrag steckt eine bestandene Gesundheitsprüfung, die sich nicht zurückkaufen lässt, und Sie sind seit Abschluss älter geworden. Ein Wechsel lohnt sich vor allem dann, wenn das alte Bedingungswerk schwach ist, etwa mit abstrakter Verweisung oder einem Prognosezeitraum von drei Jahren. Bevor Sie wechseln, sollten die Hebel Höherstufung, Zuschlagsprüfung, Raucherstatus, Zahlweise und Dynamik geprüft sein.

Was passiert, wenn ich zwischen zwei Verträgen kündige?

Dann sind Sie ungeschützt, und genau in diesem Fenster ist das Risiko am schlechtesten kalkulierbar. Kündigen Sie den bestehenden Vertrag deshalb erst, wenn die neue Police vorliegt. Nicht nach dem Angebot, nicht nach der Annahmeerklärung, sondern nach der Police. Ein Antrag kann noch abgelehnt oder mit Ausschlüssen angenommen werden.

Kann ich die BU beitragsfrei stellen, statt zu kündigen?

Ja, das sehen die meisten Verträge vor, und bei einem echten Liquiditätsengpass ist es der bessere Weg als eine Kündigung. Sie sollten allerdings wissen, was in der beitragsfreien Zeit noch versichert ist und wie die Wiederinkraftsetzung geregelt ist. Bei einigen Gesellschaften ist dafür eine erneute Gesundheitsprüfung nötig, bei anderen nicht. Auch eine befristete Stundung ist oft möglich.

Ist es sinnvoll, die Rente zu reduzieren, um Beitrag zu sparen?

Es ist deutlich besser als eine Kündigung, weil der Vertrag und die bestandene Gesundheitsprüfung erhalten bleiben. Es ist aber der letzte Hebel, nicht der erste. Prüfen Sie vorher Berufsgruppe, Zuschlag, Raucherstatus und Zahlweise. Bedenken Sie außerdem, dass Sie während einer Berufsunfähigkeit nicht mehr in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen: Eine Rente, die nur die laufenden Kosten deckt, lässt nichts für die Altersvorsorge übrig.

Was kostet es mich, wenn Sie meinen Vertrag prüfen?

Für die Prüfung entstehen Ihnen keine Mehrkosten, und Ihre Beiträge bleiben identisch. Wenn Sie uns das Maklermandat erteilen, geht die Courtage, die bisher der bisherige Vermittler erhält, an uns. Sollte im Einzelfall eine Honorarvereinbarung sinnvoll oder nötig sein, sprechen wir das vorher mit Ihnen ab. Verträge bei HUK, HUK24, Debeka, LVM, Cosmos Direkt und WGV können wir nicht übernehmen, ansehen können wir sie trotzdem.

Warum sollte ein Berater mir sagen, dass ich meinen Vertrag behalten soll?

Weil unsere Beraterinnen und Berater auf Festgehalt arbeiten. Es gibt keine Abschlussprämie, keine Zielvorgabe und keine bevorzugte Gesellschaft. Wer nach Abschlüssen bezahlt wird, findet an jedem Vertrag etwas. Wer es nicht wird, kann sagen, dass ein Vertrag gut ist. In unseren Bestandsprüfungen ist das häufiger das Ergebnis, als die meisten erwarten.

Bevor Sie kündigen: lassen Sie uns eine halbe Stunde draufschauen

Police und letzter Nachtrag reichen. Wir sagen Ihnen, warum Ihr Beitrag so hoch ist, welcher Hebel bei Ihnen greift und was er ungefähr bringt. Und wenn der Vertrag bleiben soll, sagen wir auch das.

✓ Festgehalt · ✓ Beiträge bleiben identisch · ✓ Seit 1983 · ✓ Online seit 2015 & Karlsruhe