Zusatzversicherung für Kinder

Zusatzversicherungen für Kinder haben verschiedene Vor- und Nachteile. Erfahren Sie hier, worauf zu achten ist und ob eine Zusatzversicherung für Linr sinnvoll ist.

Krankenzusatzversicherungen für Kinder

Es gibt im Wesentlichen zwei Arten von Krankenzusatzversicherungen für Kinder, die

  • Zahnzusatzversicherung und die 
  • Krankenhauszusatzversicherung,

die regelmäßig nachgefragt und empfohlen werden.

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Zahnzusatzversicherung 

Die Zahnzusatzversicherung für Kinder ist meist deswegen interessant, weil Kieferortohpädie und Zahnreinigung erstattet werden sollen. Dabei ist jedoch Vorsicht geboten, denn zum Einen ist Zahnreinigung bei Zähnen in der Wachstumsphase überhaupt nicht sinnvoll, der Zahnschmelz wird über die Maßen angegriffen, zum Anderen tuen Zahnzusatzversicherungen so könnte man sagen einiges dafür, um nicht wirklich miteinander vergleichbar zu sein.

Der Bereich der Kieferorthopädie ist dabei schon interessanter, wobei die Versicherungen aufhalten stark unterscheiden, wie und in welcher Form sie für die Kieferorthopädie erstatten. Manche Versicherer beziehen sich dabei explizit auf die Kieferindikationsgruppen (KIG), was meistens die Erstattung stark eingrenzt. Nur wenige Zahnzusatzversicherungen erstatten Kieferorthopädie ohne Einschränkung der Kieferindikationsgruppen. Auf diese Tarife sollte man den Fokus legen.

Krankenhauszusatzversicherung

Eine Krankenhauszusatzversicherung ist ein sehr günstiger und hoch interessanter Baustein für die Absicherung des Kindes, denn gerade in der Entwicklungsphase können Verdachtsfälle auf Krankheiten, Gehirnerschütterungen und ähnliches auftreten, spätestens eine Mandelentfernung kann zu einem Krankenhausaufenthalt führen. Dann ist es gut, wenn ein Ein- oder Zweibettzimmer durch die Krankenzusatzversicherung erstattet wird, um auch die Ruhe zur Erholung zu gewährleisten.

Sind Krankenzusatzversicherungen für Kinder sinnvoll?

Die Antwort auf diese Frage ist ein klares Ja, vor allem in Hinsicht auf das Preis-/Leistungsverhältnis sind diese Versicherungen sinnvoll. Allerdings gibt es keine Pauschalaussage, ab wann eine solche Versicherung sinnvoll ist. Die Zahnzusatzversicherungen wird in der Praxis dann relevant, wenn die Milchzähne weg und die bleibenden Zähne da sind. Das ist ungefähr ab dem 8 Lebensjahr der Fall. Vorher kann eine Zahnzusatzversciherung bei Kindern wichtig sein, wenn sich Berits an den Milchzähnen Karies festsetzt. 

Die Krankenhauszusatzversicherung ist am besten nach der Geburt abzuschließen, die Prämien sind sehr gering und durch Vorlage einer unbedenklichen U-Untersuchung kann der Versicheurngsschutz auch problemlos erlangt werden. Im Zweifel oder wenn Verdachtsfälle in einer U-Untersuchung auftauchen, sollte der Versicherungsmakler eine Voranfrage durchführen (Achtung, nur unabhängige Versicherungsmakler dürfen das, Vertreter einer einzelnen Gesellschaft haben keine Möglcihkeit dazu!).

Worauf sollte man achten?

Für die Zahnzusatzversicherung für Kinder gilt, dass Kieferorthopädie möglichst ohne Einschränkung der Kieferindikationsgruppen erstattet werden sollte, außerdem nicht nur Zahnbehandlung sondern auch Zahnersatz mit möglichst hohen privatärztlichen Anteilen, da gerade Zahnärzte und Kieferothopäden diese oft mitberechnen und diese von der gesetzlichen Krankenversicherung nicht erstattet werden.

für die Krankenhauszusatzversicherung für Kinder ist wichtig, dass nach Möglichkeit nicht Chefarzt, sondern Wahlarzt erstattet wird sowie Behandlungen über den Höchstatz der Gebührenordnung hinaus. Am wichtigsten ist darüber hinaus das sogenannte Rooming-in. Rooming-in bedeutet, das die Versicherung die Kosten für einen Elternteil mitträgt, der mit dem Kind (gerade bei Kleinkindern) im Krankenhaus bleibt. Viele Krankenzusatzversicherungen bieten diese Leistung leider nicht.

Für beide Absicherungen gilt jedoch darauf zu achten, dass die Beiträge mit dem Alter übermäßig steigen: in der Regel haben Kinder von 0 bis 14 Jahren einen Kindertarif, zwischen 15 und 21 wird dann auf den Jugendtarif erhöht, ab 21 auf den Erwachsenentarif. Es ist denke ich klar, dass der Unterschied nicht nur fünf Euro beträgt. Manche Versicherer erhöhen auch zum 12 und zum 16 Lebensjahr. Um nicht auf mittlere Sicht als Eltern enorme Beiträge zahlen zu müssen sollte man daher darauf achten, wie und wann ein möglicher  Tarif Erhöhungen umsetzt.

Mit den richtigen Informationen vorab und im Dialog bleibt somit die Zusatzversicherung ein guter Grundschutz für ein Kind, ohne dass die Beiträge zum Bummerang werden.

 

 

 

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